Thema: Meldungen

14. Januar 2021

3×3 Basketball : Neuer Bundesstützpunkt in Hannover

3×3: Bundesstützpunkt in Hannover

Sehr gute Bedingungen für die neue olympische Disziplin

 

Gute Nachricht für den deutschen (3×3)-Basketball. Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI), das Land Niedersachsen und der Deutsche Olympische Sportbund haben einen 3×3-Bundesstützpunkt – den ersten seiner Art in Deutschland – in Hannover und damit auch dessen Förderung bewilligt. „Wir sind froh und stolz darauf, mit unseren Partnern und Unterstützern den ersten Bundesstützpunkt im 3×3 geschaffen zu haben. Unser großer Dank geht neben dem BMI an den Niedersächsischen Basketballverband, das Land Niedersachsen, die Stadt Hannover, den Deutschen Olympischen Sportbund und den Landessportbund Niedersachsen“, so DBB-Vizepräsident Armin Andres. 3×3 ist die einzige Disziplin, für die für das Jahr 2021 ein neuer Bundesstützpunkt bewilligt wurde.

Nun gelte es gemeinsam, den Stützpunkt mit Leben zu füllen. Insbesondere durch die Kooperation mit der Bundeswehr wird es den DBB-Spitzensportlerinnen und -sportlern zukünftig möglich sein, sich voll auf die Disziplin 3×3 zu konzentrieren und diese am Standort Hannover weiter nach vorne zu bringen. Aufgrund der Corona-Pandemie und einiger Verletzungen ist es zwar zu Verzögerungen gekommen, aber das ändert nichts am grundsätzlichen Vorhaben, in Hannover ein echtes 3×3-Zentrum zu schaffen. Zeitnah werden die Nationalspielerinnen Svenja Brunckhorst und Stefanie Grigoleit ihre vierwöchige Grundausbildung bei der Bundeswehr beginnen. Etwas später soll die noch verletzte Luana Rodefeld dazu stoßen. Weitere Plätze werden dann spätestens nach dem Olympischen Qualifikationsturnier der Damen besetzt.

Boris Pistorius, Niedersächsischer Minister für Inneres und Sport, sagt: „Die Anerkennung des Bundesstützpunktes im 3×3 ist ein starkes Signal für den niedersächsischen Basketballsport. Ich freue mich sehr, dass wir damit in Niedersachsen vorangehen und deutschlandweit den ersten Bundessstützpunkt im 3×3 an den Start bringen. Ich bin mir sicher, dass die Popularität des 3×3-Basketball weiter steigen wird, wenn es im kommenden Sommer in Tokio erstmals bei Olympia die ganz große Bühne bekommt. Die Schnelligkeit, die Intensität und die Kreativität der Spielerinnen und Spieler auf dem Court: Das ist es, was mich als Zuschauer begeistert!“

Im Mittelpunkt des neuen Stützpunktes steht zunächst die Vorbereitung der DBB-Damen auf das vom 26.-30. Mai 2021 in Graz stattfindende Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele 2021 in Tokio. Darüber hinaus werden auch die DBB-Nachwuchskaderathletinnen und -athleten regelmäßig am Bundesstützpunkt trainieren. Im Herren-Bereich gibt es auf der World Tour sogenannte Städte-Teams, die dann bei kontinentalen Meisterschaften und Weltmeisterschaften die Nationalteams bilden. So ist es mittelfristig auch im DBB geplant. Seit Beginn des Jahres trainieren insgesamt neun Kader-Athletinnen und -Athleten am Stützpunkt.

Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay meint: „Wir freuen uns natürlich sehr, dass Hannover den Zuschlag für den Stützpunkt erhalten hat! Das ist Beleg der guten Arbeit, die hier am Olympiastützpunkt geleistet wird und gleichzeitig ein Vertrauensbeweis. Die Sportstadt Hannover wird damit weiter aufgewertet, es ist ein gute Entscheidung für unsere Stadt und eine gute Nachricht für den Basketballsport!“

In Hannover finden alle Athletinnen und Athleten bereits jetzt sehr gute 3×3-Bedingungen vor. Der Niedersächsische Basketballverband (NBV) verfügt über einen 3×3 Olympia Court sowie eine offizielle FIBA-Korbanlage. Über den OSP Niedersachsen besteht zudem eine exzellente medizinische Betreuung und bei allen handelnden Personen in Sport und Politik ist in Hannover eine große 3×3-Affinität vorhanden. Gesucht wird noch nach einem dauerhaft nutzbaren Ort, an dem zukünftig mehrere 3×3-Courts aufgebaut werden können.

Auch der LSB-Vorstandsvorsitzende Reinhard Rawe freut sich: „Als Träger des Olympiastützpunktes freuen wir uns über die Stärkung des Leistungssportstandortes Hannover. Wir haben in den vergangenen Jahren erhebliche finanzielle und personelle Vorleistungen erbracht. Die Schaffung eines Bundesstützpunktes ist eine Anerkennung der erfolgreichen Arbeit aller beteiligter Organisationen.“

„Dass der Bundesstützpunkt für 3×3-Basketball nach Niedersachsen vergeben wurde, ist eine großartige Sache und eine Verpflichtung. Ich freue mich sehr, dass die Arbeit des NBV bundesweit gesehen wird und der Weg, den wir vor mittlerweile acht Jahren eingeschlagen haben, der richtige ist. Wir sind sehr gut aufgestellt und konnten uns damit gegen etablierte Sportarten wir Schwimmen und Turnen durchsetzen. Das macht mich sehr stolz und ich möchte mich ganz ganz herzlich bei allen beteiligten Protagonisten für ihr Mitwirken bedanken“, schließt sich der Kreis mit dem Statement von Mayk Taherian, Präsident des Niedersächsischen Basketballverbandes.

Quelle: Pressemitteilung NBV,11.01.2021

18. Dezember 2020

Radiointerview der FHM Hannover

Zwei Studentinnen des Studiengangs „Medienkommunikation & Journalismus“ haben im Rahmen einer Radiosendung der FHM Hannover ein Interview mit Sportschützin Jolyn Beer am OSP geführt.
Der gesamte Beitrag über den Sport unter Coronabedingungen ist hier hörbar.

2. Dezember 2020

OSP Niedersachsen: Kommissarische Leitung ab 2021

Dr. Boris Ullrich übernimmt ab Januar 2021 die kommissarische Leitung des Olympiastützpunktes (OSP) Niedersachsen. Er folgt auf die derzeitige OSP-Leiterin Prof. Dr. Ilka Seidel, die am 01. Januar 2021 die neu geschaffene Stelle „Leitung WVL und Leistungssportpersonalentwicklung“ im Geschäftsbereich Leistungssport beim Deutschen Olympischen Sportbund antritt. Der Vorstandsvorsitzende des LandesSportBundes (LSB) Niedersachsen, Reinhard Rawe sagt: „Mit Dr. Ullrich haben wir für den Übergang eine sehr gute Lösung gefunden. Er kennt Akteure und Abläufe am OSP, so dass der OSP seine qualifizierten Betreuungs- und Unterstützungsleistungen im Olympiajahr 2021 fortsetzen kann.“ Der 41-jährige Trainingswissenschaftler ist seit 2018 am OSP tätig und verantwortlich für den Bereich der Trainingswissenschaft.

Aktuell läuft die Bewerberauswahl für die Leitung des Olympiastützpunktes Niedersachsen, die auch die Leitung der Abteilung Leistungssport des LSB beinhaltet. Gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund und dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat soll im Januar eine Entscheidung über die langfristige Leitung gefunden werden.

 

19. November 2020

Mutterschutz & Elternzeit in der Laufbahnberatung

Unsere Mitarbeiterin Frau Katja Schindler befindet sich ab dem 19.11.2020 in Mutterschutz mit anschließender Elternzeit. In dieser Abwesenheit werden die Aufgaben von Frau Katja Abel übernommen. Frau Abel können Sie dienstags und mittwochs wie folgt erreichen:
 
Frau Katja Abel
E-mail: abel@osp-niedersachsen.de
Tel.: 0511-167474-21
11. November 2020

gold Magazin berichtet über Andreas Toba

In ihrem Magazin „gold“ berichtet die Deutsche Sporthilfe über Andreas Toba. Auf fünf Seiten geht es um seine Karriere und seinen weiterhin bestehenden Traum der olympischen Spiele in Tokio.

Den Artikel zum Download gibt es hier.

1. November 2020

Studium der Allgemeinen Verwaltung für Spitzensportler

Spitzensportler im Landesdienst: Duales Studium hat begonnen

Seit dem 1. August 2020 können Bundeskaderathletinnen und -athleten und paralympische Bundeskader ein, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes, Duales Studium für die Allgemeine Verwaltung beim Land Niedersachsen und eine Ausbildung im Landesdienst absolvieren.

Die Ausbildung für den Landesdienst findet an der Kommunalen Hochschule für Verwaltung in Niedersachsen  (HSVN) in Hannover statt. Die praktischen Anteile erfolgen in Landesbehörden und bei außerbehördlichen Arbeitgebern.

Wie bei dem Spitzensportprogramm der Polizei in Niedersachsen (seit 2007) ist es möglich, wöchentliches Training, Trainingslager und Wettkämpfe in enger Abstimmung mit der Hochschule und dem Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport zu harmonisieren. Eine Streckung (bis zu fünf Jahren) ist angedacht und wird je nach Bedarf zur Anwendung kommen. Eine Übernahme nach der Ausbildung wird garantiert.

Das Studium begonnen haben der Rugbyspieler Tobias Bauer und der Para-Badmintonspieler  Marcel Adam. Beide Sportler trainieren am Olympiastützpunkt Niedersachsen.

Das Angebot geht zurück auf eine Beschlussempfehlung des Niedersächsischen Landtages im Februar 2019 „Duale Karriere von paralympischen und olympischen Athletinnen und Athleten im Landesdienst ermöglichen“ (Drs. 18/2921). Das Konzept wurde dann zwischen dem Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport und der Laufbahnberatung des Olympiasstützpunktes Niedersachsen in Trägerschaft des LandesSportBundes Niedersachsen für den Standort Hannover entwickelt.  Verbunden mit der Nähe zur Hochschule, zu den Behörden und zum Trainingszentrum des OSP ist dieses Konzept besonders attraktiv.

Infos
Zulassungsvoraussetzung: Abitur, Fachhochschulreife oder ein als gleichwertig anerkannter Abschluss.
Regelstudienzeit: Sechs Semester; Streckung auf bis zu zehn Semester möglich
Abschluss: Bachelor of Arts
Die Übernahme in den Landesdienst wird angeboten

21. Oktober 2020

Bund stärkt Trainerarbeit

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) will sich ab 2021 über seine bisherige Beteiligung bei der Finanzierung von Trainerstellen  hinaus engagieren. Davon profitiert auch Niedersachsen. Ab 2021 sollen nach Verabschiedung des Bundeshaushaltes vier neue OSP-Trainerstellen (Rudern, Tennis, Tischtennis und Sportschießen) mit bis zu maximal 30.000 € pro Person durch den Bund bezuschusst werden.

Für den LandesSportBund Niedersachsen (LSB) als Träger des OSP kommentiert der Vorstandsvorsitzende Reinhard Rawe die Mitteilung des BMI: „Das stärkere finanzielle Engagement des Bundes ist eine Folge der Bund-Länder-Vereinbarung Sport und kann zugleich als eine Reaktion auf die gute Arbeit der Trainerinnen und Trainer und der OSP-Mitarbeitenden gewertet werden. Dank der angekündigten Entlastung können wir mit den Landesfachverbänden die Trainingsarbeit in den Bundesstützpunkten und zwei neuen paralympischen Trainingsstützpunkten weiter ausbauen.“ Er dankt auch der OSP-Leiterin Dr. Seidel, die sich sehr für die Erweiterung des Trainer-Personals am OSP eingesetzt hatte.

Aktuell werden am Olympiastützpunkt (OSP) Niedersachsen fünf sogenannte OSP-Trainer in den Sportarten Boxen, Judo, Leichtathletik, Rudern und Wasserball durch das BMI und aus Mitteln der Finanzhilfe des Landes Niedersachsen bezahlt. Deren Trainingsaufgaben liegen im Wesentlichen am Übergang vom Landes- zum Bundeskader, weshalb sie auch häufig als Schnittstellentrainer bezeichnet werden. Darüber hinaus werden bereits seit 2019/2020 fünf weitere Trainerstellen aus Bundesmitteln finanziert. Es handelt sich dabei um die Sportarten Rugby, Gerätturnen männlich, Boxen, Leichtathletik und Judo, zu denen ab 2021 eine weitere Trainerstelle im Wasserball dazukommen könnte.

Landesweit gibt es unter Einbeziehung der oben genannten insgesamt 74 hauptberufliche Trainerinnen und Trainer mit unterschiedlichen Anstellungsträgern. An deren Finanzierung beteiligen sich neben dem LandesSportBund Niedersachsen mit Finanzhilfemitteln und dem BMI die Landesfachverbände, sowie im Einzelfall auch der Bundesfachverband. Darunter sind neben den fünf OSP-Trainern fünf Trainer, die beim LSB angestellt sind. Von diesen sind drei Leitende Landestrainer (Rudern, Judo, Leichtathletik) und zwei Landestrainer (Judo, Leichtathletik). Dazu kommen dann ab 1.1.2021 die erwähnten vier neuen OSP-Schnittstellentrainer.

Grundlage für die Neuaufstellung der Finanzierung von Trainer*innen im Leistungssport bilden die Neustrukturierung des Leistungssports und der Spitzensportförderung von 2016 sowie die gemeinsame Traineranalyse 2019 von BMI und Deutschem Olympischen Sportbund (DOSB) unter Berücksichtigung des Konzeptes zur Verbesserung der arbeitsvertraglichen Rahmenbedingungen von Trainerinnen und Trainern, welches die DOSB-Mitgliederversammlung Ende 2019 beschlossen hat.

20. August 2020

Zwei Bundesstützpunkte Parasport in Hannover anerkannt

Von Düsseldorf bis Cottbus: Der Deutsche Behindertensportverband und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat erkennen elf weitere Bundesstützpunkte Para Sport an

Elf weitere Bundesstützpunkte Para Sport: Deutschlands Athletinnen und Athleten mit Behinderung profitieren ab 2021 von professionelleren Strukturen. Nach dem Standort Para Ski nordisch in Freiburg im Jahr 2019 wurden nun elf weitere Stützpunkte in Sommersportarten durch den Deutschen Behindertensportverband (DBS) und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) anerkannt – darunter jeweils zwei in den Sportarten Para Leichtathletik, Para Schwimmen und Rollstuhlbasketball.
 
„Die Anerkennung erfolgte auf Grundlage des Stützpunktkonzeptes Para Sport, das klare und transparente Kriterien beinhaltet“, erklärt DBS-Sportdirektor Frank-Thomas Hartleb und ergänzt: „Die anerkannten Standorte haben sich im vergangenen paralympischen Zyklus gut entwickelt. Sowohl die Infrastruktur als auch das Personal und die Athletenkonzentration vor Ort tragen maßgeblich zur effizienten Entwicklung der Sportarten bei. Die Sportlerinnen und Sportler können von diesen professionellen Strukturen nur profitieren.“
 
Die Standorte, die in den vergangenen Jahren noch als Paralympische Trainingsstützpunkte geführt wurden, erhalten nun das gleiche Prädikat und die gleiche Förderung wie die Bundesstützpunkte im olympischen Sport. „Die Anerkennung von Bundesstützpunkten Para Sport, vor allem auch die Vielzahl, ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur angestrebten Gleichstellung des olympischen und paralympischen Leistungssports“, betont DBS-Vizepräsident Dr. Karl Quade. Ab 2021 profitieren die Standorte insbesondere von der Sportstättenförderung und der Förderung des Leistungssportpersonals durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Für den Para Sport in Deutschland ist es ein weiterer wichtiger Schritt zur Professionalisierung.
 
Als Bundesstützpunkte Para Sport werden folgende Standorte geführt:

  • Para Ski Nordisch Freiburg
  • Para Schwimmen Potsdam
  • Para Schwimmen Berlin
  • Para Leichtathletik Cottbus
  • Para Leichtathletik Leverkusen
  • Para Tischtennis Düsseldorf
  • Para Radsport Cottbus
  • Para Badminton Hannover
  • Sitzvolleyball Leverkusen
  • Rollstuhlbasketball Hannover
  • Rollstuhlbasketball Wetzlar
  • Goalball Rostock

Mehr Informationen zu den Athletinnen und Athleten des Team Deutschland Paralympics finden sie unter  www.teamdeutschland-paralympics.de