Sportler-WG

Die Sportler-WG bietet 12 Zimmer, zwei davon behindertengerecht. Das Leben in der Sportler-WG ermöglicht den Sportlerinnen und Sportlern eine Unterstützung in der Verbindung von sportlichem Training und der Weiterqualifizierung nach der Schule.

Seit 2010 leben in der Sportler-WG erwachsene Bundeskaderathletinnen und -athleten der olympischen und paralympischen Bundesstützpunkte.
Ihr Leben haben sie dem Sport verschrieben und mit dem Angebot in Hannover erwarten sie optimale Trainingsbedingungen und kurze Wege. Zwei Minuten dauert es mit dem Fahrrad zu den Trainingshallen und allen Servicebereichen des OSP einschließlich der Sportmedizin und der Sportphysiotherapie. Die WG bietet eine große Gemeinschaftsküche, eine Terrasse sowie gemeinsame Waschräume. Die Zimmer sind mit einer Pantryküche, einem Bad sowie Einbauschränken versehen.

Die Nachfrage nach den 12 WG-Plätzen ist groß. Das liegt u.a. an den Trainingsbedingungen, der optimalen Lage und der Qualität der Wohnanlage.

Wie kommt man an eines dieser begehrten Zimmer?
Die WG-Zimmer werden für ein Jahr vom 01. Oktober bis 30. September vermietet. Der Antrag auf ein WG-Zimmer ist bis zum 15. Juni des laufenden Jahres (Bewerbungsfrist!) bei der Laufbahnberatung (LBB) des OSP elektronisch einzureichen.
Die LBB entscheidet zusammen mit der OSP-Leitung über die Vergabe der Zimmer. Dabei werden folgende Aspekte berücksichtigt:

  • Für die Vergabe der WG-Zimmer sind der Bundeskaderstatus sowie die sportlichen Leistungen ein wichtiges Kriterium.
  • Bewerberinnen und Bewerber, die ihren Trainingsmittelpunkt von außerhalb nach Hannover bzw. an den OSP verlegen, werden dabei vorrangig berücksichtigt.

Die mögliche WG-Zeit dauert aber nicht ewig; um vielen Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern dieses Angebot machen zu können, ist die Mietdauer für maximal vier Jahre angesetzt.
Eine Kontingentierung für bestimmte Sportarten wird nicht vorgenommen.

Sportler-Stimme

„Mein Name ist Jan Luca Karstedt, ich bin 19 Jahre alt und wohnte 2019/2020 in der Sportler-WG.

Alle Mitbewohner, die ich bisher kennengelernt habe sind super nett und auch hilfsbereit.  Wenn beispielsweise jemand in der WhatsApp Gruppe der WG nach Hilfe fragt, dann wird ihm ziemlich schnell mit einem „Ich kümmere mich darum“ geantwortet.

Warum habe ich geschrieben „Alle Mitbewohner, die ich bisher kennengelernt habe“? Weil wir alle sehr häufig unterwegs sind. Einige sind bei ihrer beruflichen Tätigkeit, andere gerade beim Training oder auf Wettkämpfen. Dafür sieht man sich manchmal im Kraftraum vom Olympiastützpunkt oder im Sportleistungszentrum.  

Dadurch, dass wir oft nicht im Haus sind, ist es meistens auch ziemlich ruhig, sowohl in der gemeinsamen Küche und im Waschraum, als auch auf dem Flur. Es gibt jedoch eine kleine Ausnahme. Gegen 21 Uhr trifft man sich häufig in der Küche, da viele dann von ihren alltäglichen Verpflichtungen zurück in die WG kommen. Das ist der Moment, in dem wir die Möglichkeit haben, gemeinsam zu essen,  miteinander zu reden oder generell in Kontakt zu kommen.“

– Jan Luca Karstedt, Sportschießen