Thema: Rudern

17. September 2018

Frauen-Doppelvierer wird Vize-Weltmeister

Der Frauen-Doppelvierer mit Marie-Cathérine Arnold (Hannoverscher Ruder-Club von 1880 e.V.), Carlotta Nwajide (Deutscher Ruder-Club von 1884 e.V.), Franziska Kampmann (Ruderverein Waltrop von 1928 e.V.) und Schlagfrau Frieda Hämmerling (Rudergesellschaft Germania e.V. Kiel) hat den zweiten Platz bei der Ruder-Weltmeisterschaft 2018 gewonnen. am Ende nur den neuen Weltmeisterinnen aus Polen geschlagen geben.

Quelle: LSB
Foto:    DRV

11. September 2018

Ruder WM 2018

Bei den Ruder-Weltmeisterschaften im bulgarischen Plovdiv konnten sich am Sonntag drei niedersächsische Ruderinnen und Ruderer den direkten Einzug in die Halbfinals sichern.

Marie-Cathérine Arnold (Hannoverscher RC) und Carlotta Nwajide (DRC Hannover) gelang dies mit einem klaren Sieg im Frauen-Doppelvierer. Peter Kluge (Celler RV) ruderte im Männer-Vierer o. Stm. hinter Weltmeister Australien auf den erforderlichen zweiten Platz.

Die Halbfinals für diese Bootsklassen finden am Donnerstag zwischen 11:00 und 12:00 Uhr statt und können im Livestream unter worldrowing.com verfolgt werden.

Foto: DRV/Seyb

 

11. September 2018

Stellenausschreibung OSP-Trainer*in Rudern

Der LandesSportBund Niedersachsen e.V. als Träger des Olympiastützpunktes Niedersachsen sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt
eine OSP-Trainerin / einen OSP-Trainer für die Sportart Rudern in Vollzeit
Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Betreuung der Nachwuchskader am Bundesstützpunkt Rudern Hannover (BSP) des Deutschen Ruderverbandes (DRV). Einsatz- und Dienstort ist der BSP/OSP in Hannover.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Stellenausschreibung.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Leiterin des Olympiastützpunktes, Frau Prof. Dr. Ilka Seidel.
Ihre vollständigen und aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen einschließlich Lebenslauf, Zeugniskopien und Qualifikations- und Tätigkeitsnachweisen senden Sie bitte möglichst elektronisch unter dem Stichwort “OSP-Trainer Rudern“ bis zum 30.09.2018 an den:

Olympiastützpunkt Niedersachsen
z. Hd. Prof. Dr. Ilka Seidel
Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 2b
30169 Hannover
info@osp-niedersachsen.de

30. Juli 2018

DRV-Athleten holen sieben Medaillen bei der U23-WM

Der Deutsche Ruderverband hat fünf Silber- und zwei Bronzemedaillen bei der U23-Weltmeisterschaft in Poznan gewonnen. Mit dabei aus Niedersachsen: Pia Greiten (im Foto links), Marcel Teckemeyer und Paul Seiters. Insgesamt standen 16 deutsche Boote in A-Finals.
Vera Spanke (Neusser Ruderverein e.V.) gewann im leichten Einer Silber. Ebenfalls zu Silber ruderten Pia Greiten (Osnabrücker Ruder-Verein e.V.) und die zwei Jahre jüngere Leonie Menzel (Ruderclub Germania Düsseldorf 1904 e.V.) im Frauen-Doppelzweier sowie Sophia Krause (Limburger Club für Wassersport von 1895/1907 e.V.) und Katrin Volk (Ruderclub Undine e.V. Radolfzell) im leichten Frauen-Doppelzweier. Für einen silbernen Abschluss sorgte Marc Weber (Gießener Ruderclub Hassia 1906 e.V.) im Männer-Einer. 

Bronze holten der Männer-Doppelvierer mit Anton Finger (Berliner Ruder-Club e.V.), Steven Hacker (Dresdner Ruder-Club 1902 e.V.), Johannes Lotz (Hanauer Rudergesellschaft 1879 e.V.) und Henrik Runge (Ruder-Gesellschaft Hansa e.V.) sowie Julian Schneider (Frankfurter Rudergesellschaft Germania 1869 e.V.) und Jonathan Schreiber (Ruderverein Erlangen e.V. 1911) im leichten Männer-Doppelzweier.

Bereits gestern hatten Marie-Christine Gerhardt (Ludwigshafener Ruderverein von 1878) und Janika Kölblin (Stuttgart-Cannstatter Ruderclub von 1910 e.V.) Silber in der neuen WM-Bootsklasse, dem leichten Zweier ohne Steuerfrau, geholt. 
 
Als Vierter und Fünfter verpassten der Männer- und Frauen-Achter eine Medaille nur knapp. Ebenfalls auf Rang fünf kam der Männer-Vierer ohne Steuermann mit Marc Kammann (Der Hamburger und Germania Ruder Club e.V.), Paul Seiters (Osnabrücker Ruder-Verein e.V.), Marcel Teckemeyer (Osnabrücker Ruder-Verein e.V.) und Friedrich Dunkel (Alster-Ruderverein Hanseat von 1925 e.V.) ins Ziel. 

Bundestrainerin Brigitte Bielig zeigte sich soweit zufrieden mit den Leistungen. „Ich denke, es war ein versöhnlicher Abschluss mit den sieben Medaillen. Es ist etwas bedauerlich, dass kein Sieger dabei ist, aber die Sportler haben gefighted und ihr Bestes gegeben. Im Vergleich zum Vorjahr ist es auf jeden Fall eine Steigerung und wir hoffen, im nächsten Jahr ein paar Goldmedaillen holen zu können.“

Quelle Text/Bild: Deutscher Ruderverband

15. Juli 2018

Gold für Arnold und Nwajide in Luzern

DRV-Athleten holen acht Medaillen
Mit einem gut gefüllten Medaillenkonto reist der Deutsche Ruderverband vom dritten und letzten Weltcup des Jahres in Luzern ab. Zweimal Gold und zweimal Silber in den olympischen Bootsklassen sowie zweimal Gold und zweimal Bronze in den nichtolympischen Bootsklassen sind die Ausbeute beim Weltcup-Finale auf dem Rotsee in Luzern. Damit hat der DRV auch die Nationenwertung gewonnen.

Dominate Vorstellung des ersten Frauen-Doppelvierers
Marie-Cathérine Arnold (Hannoverscher Ruder-Club von 1880 e.V.), Carlotta Nwajide (Deutscher Ruder-Club von 1884 e.V.), Franziska Kampmann (Ruderverein Waltrop von 1928 e.V.) und Frieda Hämmerling (Rudergesellschaft Germania e.V. Kiel) haben vom Start weg klar gemacht, dass der Sieg heute nur über das junge deutsche Quartett geht. Mit einem Blitzstart setzte sich die Crew an die Spitze des Feldes und hatte schon bei der 500-m-Marke eine ¾ Bootslänge Vorsprung auf die Verfolger aus Polen herausgerudert. Im weiteren Rennverlauf ließen die vier nichts anbrennen und siegten mit einer Bootslänge Vorsprung. Neben der Goldmedaille darf sich das Quartett auch über den Weltcup-Gesamtsieg freuen. „Wir waren selbst überrascht, wie gut der Start geklappt hat und dass wir uns direkt absetzen konnten. Da wussten wir, dass heute was geht, denn unsere Stärke liegt auf der zweiten Streckenhälfte. Jetzt sind wir einfach total froh, dass wir uns für die WM qualifiziert haben und uns in jetzt in aller Ruhe dafür vorbereiten können“, freut sich Carlotta Nwajide.
Das zweite deutsche Boot mit Charlotte Reinhardt (Ruderverein Dorsten e.V.), Frauke Hundeling (Deutscher Ruder-Club von 1884 e.V.), Carina Bär (Heilbronner Rudergesellschaft ‚Schwaben‘ von 1879 e.V.) und Michaela Staelberg (Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.) wurde Fünfter.

Deutschland-Achter ungeschlagen
Der Deutschland-Achter hat auch das dritte Weltcuprennen für sich entschieden. Nachdem das Boot aus Australien auf den ersten 1.000 m noch mit einem Luftkasten in Führung lag konnte das DRV-Flaggschiff mit Johannes Weißenfeld (Ruderclub ‚Westfalen‘  1929 e.V. Herdecke), Felix Wimberger (Passauer Ruderverein von 1874 e.V.), Maximilian Planer (Bernburger Ruderclub e.V.), Torben Johannesen (Ruder-Club Favorite Hammonia), Jakob Schneider (Ruderklub am Baldeneysee e.V.), Malte Jakschik (Ruderverein Rauxel von 1922 e.V.), Richard Schmidt (Ruderverein ‚Treviris 1921‘ e.V.), Schlagmann Hannes Ocik (Schweriner Rudergesellschaft von 1874/75 e.V.) und Steuermann Martin Sauer (Berliner RC) nach der Streckenhälfte vorbeiziehen, aber auch die Niederländer drehten auf. Auf den letzten 500 m entwickelt sich ein spannender Dreikampf, den die Jungs von Trainer Uwe Bender hauchdünn für sich entscheiden konnten. Damit ist der Deutschland-Achter in dieser Saison wieder einmal ungeschlagen. „Wir wussten, dass die Australier gut drauf sind, das war schon beeindruckend. Das war so knapp heute, das hätte auch anders ausgehen können, deshalb sind wir total happy, dass wir jetzt den dritten Sieg im dritten Weltcup geholt haben“, so Richard Schmidt.

Zeidler holt Silber und Gesamt-Weltcup
Die internationale Ruderwelt schaut derzeit begeistert auf Oliver Zeidler (Donau-Ruder-Club Ingolstadt e.V.). Der deutsche Newcomer holte bei seinem dritten Weltcup-Start die dritte Medaille sowie den Weltcup-Gesamtsieg. Der 21-Jährige versuchte vom Start weg mit dem Neuseeländer Robert Manson und dem Tschechen Ondrej Synek mitzugehen, die das Feld anführten. Tim-Ole Naske (Ruder-Gesellschaft ‚Hansa‘ e.V.) hingegen fand nicht richtig ins Rennen und musste schon frühzeitig abreißen lassen. Auf den letzten 500 m zog Zeidler zu einem Endspurt an und fing auf den letzten Meter noch den Olympia-Bronzemedaillengewinner aus Tschechien ab. „Das ist ein super Ergebnis. Ich hab versucht, mich an die Schnellsten dranzuhängen. Als ich gesehen habe, dass ich an Synek dran war, wollte ich den natürlich auch noch knacken, so wie er mich in Linz noch eingefangen hat. Das hat auch geklappt und ich bin einfach total froh über das Ergebnis“, so Zeidler. Tim-Ole Naske überquerte als Sechster die Ziellinie

Piontek und Hartig rudern zu Silber
Nach Silber in Linz wollten Timo Piontek und Lars Hartig heute ganz oben stehen. So gingen die beiden das Rennen auch an. Mit einem Blitzstart setzte sich das Duo an die Spitze des Feldes, dicht gefolgt von den Booten aus Neuseeland und der Niederlande. Erst kurz vor dem Ziel zogen die Polen mit einem starken Endspurt am deutschen Boot vorbei. Aber auch mit Silber – der dritten Medaille im dritten Weltcup – können die Jungs von Bundestrainer Karsten Timm mehr als zufrieden sein können, schließlich haben sie auch den Weltcup-Gesamtsieg geholt. „Vor der Saison hätten wir nie damit gerechnet, dass wir am Ende Weltcup-Gesamtsieger werden. Bei uns passt einfach alles“, so Timo Piontek. „Wir sind definitiv noch nicht am Limit und bereiten uns jetzt in den kommenden Wochen in aller Ruhe auf die WM vor, um dort um eine Medaille mitzurudern“, ergänzt Lars Hartig.

Männer-Doppelvierer verpasst Medaille knapp
Der Männer-Doppelvierer mit Ruben Steinhardt (Der Hamburger und Germania Ruder Club e.V.), Philipp André Syring (Sportclub Magdeburg e.V. Abteilung Rudern), Hans Gruhne (Ruder-Club Potsdam e.V.) und Stephan Krüger (Frankfurter Rudergesellschaft ‚Germania‘ 1869 e.V.) hat trotz eines schnellen Starts und der Führung bis zur 1.000-m-Marke die Bronzemedaille knapp verpasst. Am Ende fehlten den Jungs von Trainer Marcus Schwarzrock die nötigen Körner, als Vierter überquerten sie die Ziellinie.

Rang sechs für Thiele und den Männer-Vierer ohne
Für eine Medaille hat es bei Annekatrin Thiele (SC DHfK Leipzig e.V. Abtlg. Rudern) im Frauen-Einer heute leider nicht gereicht. Die Leipzigerin wurde Sechste. Dort landete auch der Männer-Vierer ohne Steuermann mit Felix Brummel (Ruderverein Münster von 1882 e.V.), Nico Merget (Frankfurter  ‚Germania‘ 1869 e.V.), Peter Kluge (Celler Ruderverein e.V.) und Schlagmann Felix Drahotta (RTHC Bayer Leverkusen).

Bereits gestern gab es vier Medaillen in den nichtolympischen Bootsklassen. Marie-Louise Dräger und der leichte Männer-Doppelvierer holten Gold, Bronze ging an Lars Wichert und den leichten Frauen-Doppelvierer.

Holtmeyer zufrieden
Der leitende Bundestrainer Ralf Holtmeyer zeigte sich zufrieden mit der Gesamtleistung. „Der Deutschland-Achter hat zum dritten Mal und der Frauen-Doppelvierer zum zweiten Mal in Folge gewonnen, das war schon super. Es ist wichtig einen schnellen Doppelvierer zu haben, der Doppelzweier setzt sich dann ja aus dem anderen Boot zusammen. Mit Oliver Zeidler haben wir quasi einen Sechser im Lotto, das ist schon beeindruckend. Aber auch der zweite Platz des Männer-Doppelzweiers war stark, zumal sie im Vorfeld krankheitsbedingt geschwächt waren. Und nicht zu vergessen die guten Leistungen vom Vormittag, wo der leichte Doppelzweier ein tolles Rennen gezeigt hat.“

 

Quelle: DRV
Foto: DRV/Seyb 

11. Juli 2018

Weltcup-Finale in Luzern mit drei hannoverschen Starterinnen

Am kommenden Wochenende (13.-15. Juli) findet der dritte und letzte Weltcup dieser Saison in Luzern in der Schweiz statt. Der Deutsche Ruderverband reist mit insgesamt 55 Athletinnen und Athleten zur Regatta auf dem Rotsee.

Nach dem erfolgreichen Abschneiden in Belgrad (acht Medaillen) und Linz (elf Medaillen) will die DRV-Flotte auch beim Weltcup-Finale ganz vorne mitfahren. Für die Sportler ist es zudem die letzte Chance, sich für die Weltmeisterschaften Mitte September in Plovdiv, Bulgarien, zu empfehlen.

Zwei Frauen-Doppelvierer am Start
Disziplintrainer Frauen-Skull, Marcin Witkowski, schickt in Luzern gleich zwei Doppelvierer und zwei Einer ins Rennen, dafür verzichtet er auf einen Doppelzweier.
Im ersten Doppelvierer werden Marie-Cathérine Arnold (Hannoverscher Ruder-Club von 1880 e.V.) und Carlotta Nwajide (Deutscher Ruder-Club von 1884 e.V.) sitzen, im zweiten Frauke Hundeling (Deutscher Ruder-Club von 1884 e.V.). Der schnellere Doppelvierer wird dann in Plovdiv bei der Weltmeisterschaft fahren.

Marcus Schwarzrock, Disziplintrainer Männer-Skull, vertraut auf die gleichen Jungs wie in Linz. Mit Spannung wird das erneute Duell der beiden Männer-Einer erwartet. Nach Silber und Bronze in Linz wollen beide auch in Luzern wieder auf dem Podium stehen.

Im Männer-Riemen-Bereich wird es im Vergleich zum Weltcup vor zwei Wochen ebenfalls keine großen Änderungen geben. Bundestrainer Christian Viedt hat einen zweiten Männer-Zweier ohne Steuermann gemeldet.

Deutschland-Achter will nachlegen
Nach dem spannenden und siegreichen Finale mit dem Umweg Hoffnungslauf will der Deutschland-Achter am Wochenende nachlegen und sich schon im Vorlauf eine gute Ausgangslage für das Finale verschaffen.

Nach der nur knapp verpassten Bronzemedaille beim ihrem Weltcupauftakt in Österreich vertraut Bundestrainer Werner Nowak auf das gleiche Quartett im Frauen-Vierer ohne.

„Luzern ist Gradmesser“
„Luzern ist immer ein deutlicher Gradmesser für die EM und WM. Wir müssen unsere Leistung jetzt stabilisieren und schauen, dass wir ähnlich gut sind wie in Linz“, erklärt der leitende Bundestrainer Ralf Holtmeyer. „Es wird interessant zu sehen, wie die Überseenationen drauf sind – die brauchen ja immer eine Zeit der Anpassung hier in Europa. Aber man muss damit rechnen, dass sie stärker sind.“

Quelle: DRV

11. April 2018

Strukturgespräch Rudern

Das diesjährige Strukturgespräch des LSB für die Schwerpunktsportart Rudern fand in der Akademie des Sports in Hannover statt. Aktuell betreut der Olympiastützpunkt Niedersachsen 21 Olympia-, Perspektiv- und Nachwuchskader 1 des Landesruderverbandes Niedersachsen.
Die Strukturgespräche sind Teil des LSB- Leistungsportkonzeptes 2020.

Teilnehmer des Strukturgespräches waren (v.l.): Tobias Rahenkamp (Landestrainer, LRVN), Hans-Jörg Sehrbrock, (stellv. Vorsitzender/Fachressort Leistungssport, LRVN), Reinhard Krüger(Vorsitzender, LRVN), Prof. Dr. Ilka Seidel (OSP-Leiterin), Klaus Scheerschmidt (Ltd. Landestrainer, LRVN), Wolfgang Heibei (Leistungssportreferent, LSB), Manfred Kehm (Teamleiter Spitzen-und Leistungssport, LSB), Mario Woldt (Sportdirektor, Deutscher Ruderverband), Andreas Hundt (OSP Laufbahnberater)

Foto: LSB

10. Juli 2017

Bronze für Julius Peschel in Luzern

Der Leichtgewichts-Männer-Vierer (LM4-) mit Patrick Stöcker, Sven Keßler, Jonathan Koch und Julius Peschel (DRC Hannover) konnte am ersten Wettkampftag des World Rowing Cups im schweizerischen Luzern sich im Vorrennen den 3. Platz sichern, den sie auch im folgenden A-Finale hinter den Boten aus Italien und Russland verteidigten.
Nach der kurzfristigen, verletzungsbedingten Absage von Charlotte Reinhardt ging der Frauen-Doppelvierer ersatzgeschwächt an den Start. Sie wurde kurzfristig durch Julia Richter ersetzt. Dies hatte zur Folge, dass der 2x Richter / Arnold nicht starten konnte.
Die Vorgabe des Trainers Marcin Witkowski, sich vom Start weg an die Polen zu hängen, ging nicht ganz auf – nach 500 m lag der Doppelvierer mit Frieda Hämmerling, Daniela Schultze, Frauke Hundeling (DRC Hannover) und Julia Richter etwa 2,5 Sekunden zurück. Bei der 1000 m Marke war der Rückstand auf fünf Sekunden angewachsen. Doch dann startete die Aufholjagd des deutschen Quartetts, am Ende fehlte nur eine halbe Bootslänge zur Bronzemedaille.

Nach Platz vier in Poznan wollte der Frauen-Doppelzweier mit Carlotta Nwajide (DRC Hannover) und Julia Leiding im B-Finale noch einmal angreifen. Die Schützlinge von Premysl Panuska kamen gut vom Start weg, bei der 1000 m Marke lagen sie eine knappe Bootslänge hinter den Führenden aus Italien. Auf dem letzten Streckenabschnitt schlossen Griechenland und Tschechien auf das deutsche Boot auf, es kam zum Schlussspurt. Am Ende wurde es Platz vier für Carlotta und Julia. „Bestes Rennen. Wir freuen uns, dass wir die Holländer schlagen konnten, die bei der EM noch vor uns waren. Wir sind zuversichtlich, dass wir uns in den kommenden Wochen noch verbessern können.“

Quelle: DRV / LRVN
Foto: DRV/Seyb 

4. Juli 2017

51 DRV-Athleten beim WM-Test in Luzern am Start

Der DRV-Tross reist mit 51 Athleten für den Weltcup vom 07. – 09. Juli nach Luzern (Schweiz). Nach Poznan ist es für die deutsche Nationalmannschaft in diesem Jahr erst die zweite Weltcup-Station, da Belgrad im Mai ausgelassen wurde. Auf dem Rotsee gilt es, die Weichen für das Saisonhighlight, die Weltmeisterschaft Ende September in Sarasota (Florida), zu stellen.

„Luzern ist die letzte Standortbestimmung und vor allem für die jungen Mannschaften ein wichtiger Baustein im Hinblick auf die WM in Florida. Danach beginnt die lange Trainingsphase als Vorbereitung“, erklärt Cheftrainer Marcus Schwarzrock und ergänzt: „Im Vergleich zu der EM in Racice und dem letzten Weltcup in Poznan sind traditionsgemäß beim Weltcup-Finale auf dem Rotsee alle großen und erfolgreichen Nationen vertreten, das macht es spannend. Leider hatten wir in den letzten beiden Wochen krankheitsbedingt einige Trainingsausfälle zu verzeichnen.“

Sportdirektor Mario Woldt sieht dem finalen Test in Luzern trotz der Krankheitsfälle positiv entgegen. „Insbesondere die Ergebnisse, die bei den Regatten von Amsterdam und Henley durch deutsche Mannschaften erzielt wurden, stimmen mich optimistisch.“

Sechs niedersächsische Ruderinnen und Ruderer sind in der DRV-Auswahl für Luzern vertreten:

SM 2x  Samuel Tieben (SV Scharnebeck RA)

SF 4x-  Frauke Hundeling (DRC Hannover)

SF 2x  Carlotta Nwajide (DRC Hannover)

SF 2x  Marie-Cathérine Arnold  (Hannoverscher RC)

SM 4- LG  Julius Peschel (DRC Hannover)

SF 2-  Melanie Hansen (Celler RV)

 

Quelle: DRV
Foto:    DRV