Thema: Leichtathletik

30. Juli 2018

Niedersächsische Teilnehmer an der Leichtathletik EM

Der Deutsche Leichtathletik-Verband hat sein endgültiges und offzielles Aufgebot für die Europameisterschaften im Berliner Olympiastadion bekannt gegeben. Bei den Leichtathletik-Festspielen in der Bundeshauptstadt werden mit Fabian Dammermann, Eike Onnen, Neele Eckhardt und Imke Onnen vier Niedersachsen an den Start gehen.

Fabian Dammermann (LG Osnabrück) wird in Berlin gleich mehrmals an den Start gehen dürfen. Noch am vergangenen Wochenende sprintete der deutsche U23-Meister in neuer Bestzeit von 45,94 Sekunden auf den Bronze-Rang und unterbot damit gleichzeitig die EM-Norm von 46,00 Sekunden. Dem Osnabrücker werden wir somit im Einzelrennen über 400 Meter sowie in der 4×400 Meter Staffel die Daumen drücken können.

Für Hochspringer Eike Onnen (Hannover 96) fiel die Norm von 2,26 Meter auch erst vor wenigen Wochen beim Meeting in Viersen. Nachdem der Hannoveraner bei den Deutschen Meisterschaften in Nürnberg unglücklich beim Einspringen weggeknickt war und den Wettkampf demzufolge abbrechen musste, hoffen wir, dass er bis zur EM wieder voll genesen ist und angreifen kann.

Für Schwester Imke Onnen (Hannover 96) ist es die erste internationale Meisterschaft bei den Erwachsenen, nachdem sie bereits an internationalen Jugendmeisterschaften teilnahm. Mit Saison- und persönlicher Bestlesitung von 1,93 Meter braucht sie sich auch keinesfalls vor der Konkurrenz in Berlin verstecken.

Ganz souverän gestaltete sich die Normerfüllung für Neele Eckhardt (LG Göttingen). Die Dreispringerin meisterte bereits Anfang der Saison die geforderten 13,90 Meter beim Springer-Meeting in Garbsen und sprang in den darauffolgenden Monaten immer konstant im Bereich um 14 Meter und weiter. Bei den deutschen Meisterschaften in Nürnberg sprang sie zuletzt mit 14,21 Metern auf den ersten Platz und kann nun mit viel Selbstbewusstsein zur Heim-EM fahren.

Wir wünschen unseren vier Niedersachsen viel Erfolg bei der Heim-EM in Berlin! 

 

Quelle: NLV

3. Juli 2018

U23-DM in Heilbronn

Das Frankenstadion in Heilbronn hat am Wochenende (30. Juni/1. Juli) Deutschlands beste U23-Athleten empfangen. In 40 Entscheidungen ging es um Gold, Silber und Bronze für die Teilnehmenden. ? Und mit starken Leistungen sogar um einen Startplatz bei den Europameisterschaften in Berlin (6. bis 12. August).

Bei den Männern-U23 gewann Fabian Dammermann von der LG Osnabrück im 400m Lauf und der für den TV Wattenscheid startende Alexei Mikhailov wurde Erster im Hammerwurf. Die 4x400m Staffel der LG Osnabrück gewann Bronze. Zweite wurden Pernilla Kramer (VfL Wolfsburg) über 100m der Frauen-U23 und Svenja Pinkpang (Hannover Athletics) über 1500m. Silber ging ebenfalls an die 3x800m Staffel der Hannover Athletics.

Die Ergebnisse aus niedersächsischer Sicht sind für die Plätze 1. – 9.:

400m M
1.  Dammermann, Fabian – LG Osnabrück (46,71)

1500m M
5. Reihs, Yannick – Hannover Athletics (4:05,63)

400m Hü M
6. Wolters, Robert – VfL Eintracht Hannover (54,16)

3000m Hi M
4. Seelhöfer, Jannik – SC Melle (03 8:57,37)

4x400m M
3. LG Osnabrück mit  Adrian Düring, Finn Stuckenberg, Felix Hasselmann, Fabian Dammermann (3:15,86)

3x1000m
4. Hannover Athletics mit Simon-Lukas Leinemann, Pascal Terbeznik, Maximilian Pingpank (7:34,03)
7. LG Osnabrück mit  Nils Huhtakangas, Linus Vennemann, Timon Schöning (7:41,76)

Hammerwurf M
8. Kruse ,Tobias -SVG GW Bad Gandersheim (52,49)

Speerwurf M
8. Schulz, Marco – SG Rodenberg (59,31)

100m F
4. Kramer, Pernilla – VfL Wolfsburg (11,57)
6. Wulf, Jasmin -VfL Lingen (11,72)

200m F
2. Kramer, Pernilla – VfL Wolfsburg (23,73)
7. Wulf, Jasmin – VfL Lingen (24,63)

400m F
4. Studzinski, Hanna-Marie – Eintracht Hildesheim (54,91)
7. Janiak, Michelle – VfL Eintracht Hannover (56,76)
8. Bulmahn, Luna -VfL Eintracht Hannover (57,11)

1500m F
2. Pingpank, Svenja – Hannover Athletics (4:47,59)
9.  Spickhoff, Anne – Hannover Athletics (4:50,66)

3000m Hi F
4. Meyer, Lea – VfL Löningen (10:26,83)

3x800m F
2. Hannover Athletics mit Jasmina Nanette Stahl, Anne Spickhoff, Svenja Pingpank (6:51,52)

Hochsprung F
3. Eden, Lale – Heidmühler FC (1,78)

Hammerwurf F
5. van Amerom, Cathinca – Hannover 96 (57,83)

 

Quelle: Leichtathletik.de

 

27. Juni 2018

DLV nominiert Team für U20-WM in Tampere

Der Bundesausschuss Leistungssport des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) hat am Mittwoch das Team für die U20-Weltmeisterschaften in Tampere (Finnland; 10. bis 15. Juli) nominiert. Insgesamt umfasst die DLV-Mannschaft 64 Athletinnen und Athleten (31 weibliche/33 männliche).

3.000 Meter                        Josina Papenfuß              TSG Westerstede
3.000 m Hindernis           Lisa Vogelgesang             Eintracht Hildesheim
Weitsprung                         Merle Homeier                VfL Bückeburg

Quelle: Leichtathletik.de

21. Juni 2018

DLV nominiert 54 Talente für U18-EM in Györ

Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hat am Mittwoch sein Team für die U18-Europameisterschaften in Györ (Ungarn; 5. bis 8. Juli) nominiert. Bei der zweiten Auflage der kontinentalen Titelkämpfe vertreten 54 Nachwuchsathleten die deutschen Farben. Die U18-EM ist zugleich der Qualifikationswettkampf für die Youth Olympic Games in Buenos Aires (Argentinien)

Hammerwurf              Raphael Winkelvoss        Einbecker SV
                                       Sören Hilbig                      VfR Evesen
Zehnkampf                  Marcel Meyer                   Hannover 96
Kugelstoßen                Josefine Klisch                 Hannover 96
2.000 m Hindernis   Annasophie Drees            VfL Lönningen

Quelle: Leichtathletik.de

18. April 2018

Road to Berlin: DLV-Sprinter kommen in Florida auf Hochtouren

Ein Großteil des Olympia- und Perspektivkaders im Kurz- und Langsprint hat seit knapp zwei Wochen seine Zelte in Florida aufgeschlagen. Im National Training Center in Clermont entwickeln die DLV-Athleten bei Top-Bedingungen (30 Grad und leichter Wind) Schnelligkeit für den Sommer mit dem Höhepunkt der Heim-EM in Berlin. Für die meisten steht in Florida am 28. April der Saisonstart bevor.

Quelle: Leichtathletik – Pamela Ruprecht

Der komplette Bericht ist unter leichtathletik.de zu finden

 

19. Februar 2018

Hallen-Bestleistung für Neele Eckhardt

Bevor die Helmut-Körnig-Halle in Dortmund umgebaut und auf sechs Rundbahnen erweitert wird, wurden dort am Samstag und Sonntag die Titel der Deutschen Hallenmeisterschaft vergeben. Für die Sportler ist die Hallen-DM die erste wichtige Standortbestimmung auf dem Weg zur EM nach Berlin.

Im Dreisprung erwischte Studenten-Weltmeisterin Neele Eckhardt (LG Göttingen) in Runde eins ihren besten Versuch und segelte auf eine neue Hallen-Bestweite von 14,13 Metern. „In der Sommersaison möchte ich meine Bestweite von 14,35 Metern angreifen“, sagte die Jura-Studentin, die ihren ersten Titel feierte. Auf Rang zwei verbesserte sich die U23-EM-Achte Jessika Maduka (ART Düsseldorf) auf 13,81 Meter. Wegen einer Grippe nicht am Start war Hallen-Europameisterin Kristin Gierisch (LAC Erdgas Chemnitz).

Quelle: Leichtathletik

7. August 2017

Nur eine Europäerin schneller als Ruth Sophia Spelmeyer

Auch im WM-Halbfinale bewies Ruth Sophia Spelmeyer (VfL Oldenburg), wie schon bei Olympia in Rio de Janeiro (Brasilien), dass sie ihre Leistung auf den Punkt bringen kann. Vom schnellen Angang der Konkurrenz ließ sich die Deutsche Meisterin nicht aus dem Konzept bringen und zog ihr Rennen durch. Als Fünfte kämpfte sie sich in 51,77 Sekunden ins Ziel und lag damit nur fünf Hundertstel über ihrer Saisonbestleistung. Unterm Strich Rang 14 in der Welt. Auftrieb in Richtung der Heim EM im nächsten Jahr in Berlin gibt der europäische Vergleich, in dem nur die Lettin Gunta Latiševa-Čudare (51,57 sec) schneller war. Zum Finaleinzug fehlte rund eine Sekunde. Das Rennen gewann Phyllis Francis (USA; 50,37 sec).

Ruth Sophia Spelmeyer (VfL Oldenburg):
Es war kein überragendes Rennen, es war solide. Ich bin zufrieden, dass ich es nacheinander schaffe, 51er-Zeiten zu laufen. Es ist nicht das, was ich im Training gezeigt habe. Ich habe mehr drauf. Aber das dauert manchmal ein wenig, bis man die Trainingsleistungen auf die Bahn bringt. Die Bedingungen waren gut, ich hatte auch das Gefühl, dass ich besser und gleichmäßiger durchgekommen bin als im Vorlauf. Die Kulisse ist Wahnsinn. Ich hatte ja auch das Glück, eine Britin in meinem Lauf zu haben. In Rio ist die Achte auch mit einer Zeit um 50,75 ins Finale gekommen. Ich traue mir eine 50er-Zeit zu. Mein Training ist darauf ausgerichtet. Dieses Jahr bin ich noch nicht rangekommen, das heißt aber nicht, dass ich es nächstes Jahr nicht schaffe. Ein WM-Finalplatz ist ein hochgestecktes Ziel, aber aus meiner Sicht nicht unerreichbar. Ich gehe als zweitbeste Europäerin hier raus. Das Finale in Berlin bei der EM zu erreichen, ist eine große Motivation für mich. Ich kann es kaum erwarten, dass die Vorbereitung beginnt.

Quelle: Leichtathletik.de

27. Juli 2017

Josefine Klisch holt Silber im Kugelstoßen

Am dritten Tag der European Youth Olympic Games (EYOF) im ungarischen Györ hat Josefine Klisch für die ersten deutsche Medaille in der Leichtathletik gesorgt: Die Kugelstoßerin von der LG Peiner Land holte Silber.

Zunächst hieß es „Land unter“ am Mittwoch beim EYOF in Györ. Zwei heftige Gewitter suchten die ungarische Stadt heim, sowohl die Laufbahn als auch die umgrenzenden Rasenflächen waren überflutet. Die Leichtathletik-Wettbewerbe wurden unterbrochen.

Kugelstoßerin Josefine Klisch (LG Peiner Land) ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Auf den Punkt die Bestleistung abrufen – eine Aufgabe, die junge Athleten des U17-Jahrgangs 2001 bei den internationalen Meisterschaften testen und lernen sollen. Und der Niedersächsin gelang das: Mit 15,85 Metern stellte sie im Finale auf den Punkt ihre Bestleistung ein. Damit holte sie Silber hinter der Niederländerin Daleen Alida Van (16,23 m) und vor der Weißrussin Karyna Yehinian (15,77 m).

Quelle: Leichtathletik.de