6. Juni 2016

Ruth Sophia Spelmeyer läuft Olympia-Norm

Ruth Sophia Spelmeyer hat am Samstag in Regensburg, dem ersten Tag des zweitägigen Meetings, den nächsten Meilenstein ihrer Karriere erreicht.

Die Oldenburger 400 Meter-Läuferin Ruth Sophia Spelmeyer blieb am Samstag zum ersten Mal überhaupt unter 52 Sekunden. Mit einer Zeit von 51,92 Sekunden unterbot die Deutsche Meisterin auch die Olympia-Norm von 52,20 Sekunden deutlich.
Als Drittplatzierte hinter Emily Diamond (Großbritannien; 51,23 sec) und Mupopo Kabange (Sambia; 51,35 sec) musste sie zunächst noch bange Sekunden überstehen, ehe ihre Zeit offiziell war. Dann schickte Ruth Sophia Spelmeyer erst einmal einen lauten Jubelschrei in Richtung Oberpfälzer Himmel.
„Endlich die 51 vor dem Komma, endlich die Norm abgehakt. Das bedeutet mir alles. Olympia war das große Ziel, das ich von Anfang an hatte“, sagte sie nach dem Lauf.

Bei den Männern fiel eine EM-Norm. Der Deutsche U23-Meister Alexander Gladitz (Hannover 96), zugleich Trainingskollege von Ruth Sophia Spelmeyer, blieb in 45,94 Sekunden in neuer persönlicher Bestzeit unter der Vorgabe von 46,00 Sekunden. „Die EM-Norm war heute erst einmal das Ziel“, stellte der Viertelmeiler fest, „aber die letzten zwanzig Meter waren hart. Was die Olympia-Norm betrifft, müssen wir sehen, was bei den Deutschen Meisterschaften geht. Ich hoffe, dass es dann auf den letzten 50 Metern einfacher wird.“

Quelle: Leichtathletik.de
Foto: OSP