22. Februar 2016

Peters siegt beim Judo-GP in Düsseldorf

Für das Highlight aus Sicht des Deutschen Judo-Bundes (DJB) sorgte beim Judo Grand Prix 2016 in der Sportstadt Düsseldorf der Hannoveraner Dimitri Peters. Der Olympia-Dritte und zweimalige WM-Dritte (2013 und 2015) setzte sich im Finale der Klasse bis 100 Kilogramm mit Ippon durch einen Armhebel gegen den Vize-Weltmeister von 2014, Jose Armenteros (Kuba), durch. „Natürlich wollte ich hier gewinnen. Das Publikum ist fantastisch und pusht ungemein“, erklärte der 31-Jährige, der sich nun auch wieder Hoffnungen auf eine Teilnahme bei den Olympischen Spielen in Rio machen darf. Pro Gewichtsklasse darf der DJB dort nur einen Starter auf die Matte schicken. Derzeit liegt im Ranking der Leverkusener Karl-Richard Frey, der seinen Start in Düsseldorf krankheitsbedingt absagen musste, vor Peters. „Ich bin jetzt wieder dran. Die Qualifikation geht in die Verlängerung“, so Peters.

Die WM-Dritte Luise Malzahn (Halle/Saale) musste sich am Sonntag in der Klasse bis 78 Kilogramm lediglich im Finale der französischen Vize-Weltmeisterin von 2014, Audrey Tcheumeo, mit einer Wazaari-Wertung geschlagen geben. Am Samstag hatte bereits Sven Maresch (Berlin) in der Klasse bis 81 Kilogramm Silber gewonnen, Laura Vargas Koch (Berlin/-70kg) und Dominic Ressel (Kronshagen/-81kg) jeweils Bronze.
„Wir haben hier in Düsseldorf mit fünf Medaillen ein sehr gutes Ergebnis erzielt. Dimitri Peters hat mit einer bemerkenswerten Leistung für den krönenden Abschluss gesorgt“, erklärte DJB-Sportdirektor Mark Borchert.

Mit einer Gold-, zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen belegten die DJB-Athleten am Ende Rang drei im Medaillenspiegel. Beste Nation war Japan mit drei Gold- und einer Silbermedaille vor Südkorea (3/0/5). Insgesamt gewannen Judoka aus 29 Nationen Medaillen.

Quelle: DJB
Foto: Falk Scherf