12. Juni 2017

IOC erweitert Wettkampfprogramm

In drei Jahren finden in Japan die 32. Olympischen Sommerspiele statt und seit dem vergangenen Wochenende steht auch fest, dass in den Schwimmsportarten einige bedeutende Veränderungen vorgesehen sind, die das olympische Wettkampfprogramm von Tokio 2020 betreffen. Unter anderem wird das Teilnehmerfeld der Frauen im Wasserball von acht auf zehn Mannschaften erweitert. Diese Entscheidungen hat das Executive Board des Internationalen Olympischen Komitee (IOC) am Freitag getroffen. 

Mit der Erweiterung des olympischen Turniers der Wasserballerinnen von acht auf zehn Teams geht außerdem eine Reduzierung der Mannschaftskadergrößen einher. Bisher bestanden Wasserball-Nationalmannschaften bei Olympischen Sommerspielen immer aus 13 Kaderplätzen. In drei Jahren werden es nur noch deren elf sein. Diese Veränderungen betreffen sowohl Frauen als auch Männer. Das olympische Männer-Turnier wird unverändert mit 12 Teams ausgetragen.

Durch die beschlossenen Erweiterungen steigt die FINA zum Verband mit den meisten olympischen Medaillenentscheidungen auf (49). 35 wird es im Beckenschwimmen geben, acht im Wasserspringen und jeweils zwei im Wasserball, Freiwasserschwimmen und Synchronschwimmen.

 

Quelle: DSV