21. Juli 2016

Hippler und Hohmeier Jugend-Europameister im Doppel

Große Freude bei Tobias Hippler und Nils Hohmeier: Das Duo des Drittligisten TuS Celle gewann am Schlusstag der 59. Jugend-Europameisterschaften in Zagreb die Goldmedaille im Jungen-Doppel.

Die Links-Rechts-Kombination gab während der gesamten Veranstaltung lediglich zwei Sätze ab. „Der Titelgewinn ist verdient – ohne Wenn und Aber“, sagt Honorartrainer Lars Hielscher, der das Duo in der kroatischen Hauptstadt betreute.

Fünfte internationale Medaille in dieser Saison
Hippler und Hohmeier, die in dieser Saison bei internationalen Meisterschaften bereits Gold (Polen) und dreimal Bronze (Slowakei, Frankreich, Ungarn) gewannen sowie zudem deutscher Meister in Essen wurden, machen gar kein Geheimnis daraus, in Zagreb schon nach einer Medaille geschielt zu haben. „Aber an Gold hatte ich jetzt nicht gedacht“, verrät Tobias Hippler. Für Nils Hohmeier ist es zum Abschluss seiner Jugendzeit das dritte Edelmetall. Vor fünf Jahren holte der zukünftige Profi-Spieler mit der Schüler-Mannschaft in Kazan Gold und an der Seite von Darko Jorgic 2013 Silber im Schüler-Doppel.

Nur zwei Satzverluste während des gesamten Turniers
Der Einzug in das Endspiel gelang Sonntagmorgen durch einen 11:9, 12:10 und 11:7-Sieg gegen Cristian Pletea/Andreas Levenko (Rumänien/Österreich). Auch der anschließende Final-Erfolg gegen Daniele Pinto/Antonino Amato aus Italien, die fünf Tage zuvor noch Gold im Mannschafts-Wettbewerb gewannen, war nicht gefährdet. „Tobias und Nils sind im Aufschlag-Rückschlag-Spiel sehr gut, können selbstständig die Taktik während der Partie wechseln und sind deshalb nur schwer ausrechenbar“, verrät Hielscher.

Tobias Hippler sucht einen neuen Doppelpartner
Und was sagen die neuen Europameister selbst? „Wir spielen jetzt seit drei Jahren zusammen, kennen uns in- und auswendig“, stellt Hohmeier klar. „Im Spiel reden wir sehr viel miteinander, sprechen alles ab“, ergänzt Hippler. Letzter hat nun ein Problem, denn für Nils Hohmeier waren es altersbedingt die fünften und letzten Jugend-Europameisterschaften. „Jetzt muss ich mir einen neuen Doppelpartner für das nächste Jahr suchen.“ Der Linkshänder blickt gespannt nach vorne. „Bislang gibt es noch keine Bewerbungen“, merkte Tobias Hippler mit einem Augenzwinkern an.

Quelle: Marco Steinbrenner
Foto: Marco Steinbrenner