15. Februar 2018

Ergebnisse des fünften Tages

Der Oberwiesenthaler Frenzel setzte sich wie vor vier Jahren in Sotschi im Einzel-Wettbewerb von der Normalschanze nach einem Sprung und dem 10-km-Langlauf durch. Er holte 36 Sekunden Rückstand aus dem Springen schon nach der Hälfte des Rennens auf, bestimmte von da an das Tempo der Spitzengruppe und sprintete am letzten Anstieg auch dem Japaner Akito Watabe und dem Österreicher Lukas Klapfer davon.

Hinzu kam ein außerordentliches Mannschaftsergebnis: Rekordweltmeister Johannes Rydzek, mit 1:26 Minuten Rückstand gestartet, wurde nach einer Aufholjagd Fünfter, auch Fabian Rießle als Siebter und Vinzenz Geiger als Neunter schafften es in die Top 10.

Die Rodel-Olympiasieger von Sotschi 2014, Tobias Wendl und Tobias Arlt, setzten sich in zwei Läufen abermals durch, diesmal durchaus überraschend. Denn ihre Rivalen Toni Eggert und Sascha Benecken beherrschten bislang in diesem Winter den Weltcup und wurden auch Weltmeister. Dennoch waren die beiden über Bronze auf der schwierigen Bahn von PyeongChang hinter den Österreichern Peter Penz/Georg Fischler sehr glücklich – es war ihre erste olympische Medaille. 

Die Eiskunstläufer Aljona Savchenko und Bruno Massot nehmen nach dem Kurzprogramm in der olympischen Paarlauf-Konkurrenz in Pyeongchang mit 76,59 Punkten den vierten Platz ein. Ein Fehler von Massot beim Salchow, den er nur zweifach sprang, warf die beiden im Rennen um die erhoffte Goldmedaille fast aussichtslos zurück. Spitzenreiter sind die Weltmeister Sui Wenjing und Han Cong aus China vor den russischen Europameistern Jewgenija Tarasowa und Wladimir Morosow sowie den Kanadiern Meagan Duhamel und Eric Radford.

Die deutschen Eisschnellläuferinnen liefen über die 1000 Meter auf die Plätze 15 (Gabi Hirschbichler), 26 (Judith Hesse) und 31 (Michelle Uhrig). Mehr war aber von Bundestrainer Van Veen auch nicht erwartet worden. 

 

Quelle: DOSB