13. Februar 2018

Ergebnisse des dritten Tages

Laura Dahlmeier hat ihre zweite Goldmedaille in der Tasche, Skispringerin Katharina Althaus holte sich Silber und Biathlet Benedikt Doll sicherte sich Bronze, Viktoria Rebensburg muss sich gedulden: Das ist Tag drei der Olympischen Winterspiele in PyeongChang in Kurzform.

Nach ihrem Sieg im Sprint war Laura Dahlmeier auch in der Verfolgung nicht zu schlagen und bescherte den deutschen Biathleten den dritten Sieg im dritten Wettbewerb. Silber holte sich die Slowakin Anastasiya Kuzmina, Bronze ging an die Französin Anais Bescond. Denise Herrmann vergab ihre Chance auf Bronze derweil mit dem letzten Schuss und belegte am Ende nach zwei Strafrunden Rang sechs.

Wenig später lief Sprint-Weltmeister Benedikt Doll beim Verfolger der Männer zu Bronze. Den Medaillensatz komplettierte Skispringerin Katharina Althaus als Zweite hinter der Norwegen Maren Lundby.

Sprint-Weltmeister Benedikt Doll hat in der Verfolgung nach 12,5 Kilometern und nur einem Fehler bei vier Schießeinlagen einen Rückstand von 15,1 Sekunden auf Fourcade, der damit wie schon 2014 in Sotschi im Verfolger siegreich war. Silber ging an den Schweden Sebastian Samuelsson. Sprint-Olympiasieger Arnd Peiffer musste sich mit Platz acht begnügen. Gemeinsam mit Simon Schempp auf Rang fünf und dem Elften Erik Lesser rundete er ein großartiges Mannschaftsergebnis ab.

Vier Jahre nach dem olympischen Premierensieg von Carina Vogt in Sotschi musste sich die 23-Jährige Katharina Althaus aus Oberstdorf nur der Weltcup-Spitzenreiterin geschlagen geben. Bronze sicherte sich die Japanerin Sara Takanashi, die vor vier Jahren undankbare Vierte geworden war. Carina Vogt belegte den fünften Platz, Ramona Straub und Juliane Seyfarth landeten auf den Plätzen acht und zehn.

Für Snowboarderin Silvia Mittermüller platzte der große Traum vom erfolgreichen Olympia-Start. Die 34-Jährige zog sich beim Training für den Slopestyle-Wettbewerb einen Meniskusriss zu. Dennoch trat sie zum ersten Finallauf an, beendete ihn mit behutsamer Fahrt, kam als Letzte in die Wertung und präsentierte sich als „stolzeste 26. der Olympiageschichte“. 

Im 1500-Meter-Wettbewerb der Eisschnellläuferinnen belegte die EM-Fünfte Gabriele Hirschbichler (Inzell) in 1:58,24 Minuten den zwölften Rang.  Die zweite deutsche Starterin Roxanne Dufter landete in 2:00,33 Minuten auf Platz 24.

Rodel-Olympiasiegerin Natalie Geisenberger liegt zum Auftakt des Frauenrennens  ach zwei Läufen mit mehr als einer Zehntelsekunde vor Teamkollegin Dajana Eitberger. Die 34-Jährige Tatjana Hüfner liegt mit mehr als zwei Zehnteln Abstand zur Spitze auf dem vierten Rang hinter der Kanadierin Alex Gough.

 

Quelle: DOSB