8. Juli 2015

Drei Medaillen bei IWAS-Junioren-WM

Bei der Leichtathletik-Junioren-Weltmeisterschaft  der IWAS hat Lukas Schwechheimer (VfL Wolfsburg) für einen Paukenschlag gesorgt. Gleich zwei Mal sahnte der fünfzehnjährige Wahrstedter in der U16-Wertung eine Medaille ab. Zwei Mal persönliche Bestleistung. Zwei Mal Gold. Besser kann eine Premiere auf der internationalen Bühne nicht laufen.

Seine erste Medaille sicherte sich Schwechheimer im Diskuswurf mit 32,73 Metern. Wenige Stunden später legte er mit 11,56 Meter im Kugelstoßen nach. Insgesamt stieß er in diesem Wettbewerb drei Mal über die „magische“ Elf-Meter-Marke und zeigte, dass er seine Leistung auf den Punkt abrufen kann.

Mit Timm Seestädt (FfR Frielingen) ging ein weiterer Niedersachse an den Start. Auf der, für Rennrollstuhlfahrer deutlich langsameren, Bahn konnte Seestädt nicht an seine persönlichen Bestleistungen anknüpfen und musste taktisch auf Platzierung fahren. Über die 1500-Meter-Distanz ging die Rechnung auf und er fuhr in der U23-Altersklasse zu Silber und sorgte für das dritte „niedersächsische“ Edelmetall. Über 800 Meter kam er als Siebter ins Ziel. Am Vortag erreichte er über 400 Meter Rang vier.

Nach den Sommerferien werden sich beide Sportler noch öfter sehen und gemeinsam trainieren. Schwechheimer zieht dann ins Lotto-Sportinternat nach Hannover. Der bislang von Ralf Düring trainierte VfLer wird dann von der ehemaligen Paralympics-Goldmedaillengewinnerin, Catherine Bader, betreut. Seestädt wohnt bereits seit 2011 im Lotto-Sportinternat.

 

Quelle: BSN

Foto: BSN