Thema: Wettkampf

19. September 2018

EM-Bronze im Mannschaftskampf

Die deutschen U21-Athleten haben bei der Europameisterschaft in Sofia zum Abschluss die Bronzemedaille gewonnen.

Nach der starken Medaillenausbeute in den Einzelwettkämpfen konnte die deutsche Mannschaft auch am letzten Wettkampftag mit einem Podestplatz glänzen. Im entscheidenden Kampf haben sich die DJB-Athleten gegen Portugal deutlich mit 5:1 durchgesetzt. Zuvor hatten sie sich in der ersten Runde mit 5:3 gegen Rumänien und anschließend mit 5:4 gegen Georgien gewonnen. Nur gegen den neuen Mixed-Team-Europameister Russland gab es kein Erfolgserlebnis. Auf dem zweiten Platz landete Frankreich. und den zweiten Bronzerang erreichte die Niederlande.

Mit insgesamt sieben Medaillen in den Einzelwettbewerben, darunter eine Goldmedaille für Falk Petersilka und dem dritten Platz im Teamwettkampf geht eine sehr erfolgreiche Junioren-Europameisterschaft zu Ende. Die junge Generation macht Lust auf mehr und wird in Zukunft noch für Furore sorgen.

Alle Interviews unserer Medaillengewinner können auf dem DJB-YouTube-Kanal angeschaut werden.

 

Quelle: Judobund
Foto:  EJU – Fotograf: Carlos Ferreira

17. September 2018

Vize-Europameistertitel für Christina Faber

Bei der Junioren-EM in Sofia (BUL) krönt OSP-Athletin Christina Faber ihre erfolgreiche Saison mit der Silbermedaille.

Die an Platz zwei gesetzte Hessin, die seit zwei Jahren im Sportinternat Hannover wohnt und dort am Olympiastützpunkt trainiert, startete mit einem Auftaktsieg gegen die Russin Kaisinova ins Turnier. Nach einem weiteren Sieg gegen Shelly Ludford aus England stand sie im Halbfinale, das sie nach einem harten Kampf gegen die robust auftretende Kroatin Karla Prodan mit einer Wazari-Führung ebenfalls für sich entscheiden konnte.
Schließlich stand sie im Finale der Portugiesin Patricia Sampaio gegenüber, gegen die Christina vor einigen Monaten beim EC in Leibnitz schon gewonnen hatte. Leider ging die Taktik diesmal nicht auf und sie konnte eine Wazari-Wertung der Portugiesin nicht mehr aufholen.

Letztlich bedeutet das den Vize-Europameistertitel, mit dem Athletin und Trainer Patrick Kuptz sehr zufrieden sein können.

Nach einer kurzen Pause geht es für Christina weiter mit dem Grand Prix in Mexiko, bei dem sie sich trotz ihrer jungen Jahre mit der absoluten Weltspitze der Senioren messen kann.

Und dann steht ja noch ein weiteres Jahr in der U21 an, in dem der Titelgewinn in Angriff genommen werden kann….

 

Quelle: NJV

17. September 2018

Frauen-Doppelvierer wird Vize-Weltmeister

Der Frauen-Doppelvierer mit Marie-Cathérine Arnold (Hannoverscher Ruder-Club von 1880 e.V.), Carlotta Nwajide (Deutscher Ruder-Club von 1884 e.V.), Franziska Kampmann (Ruderverein Waltrop von 1928 e.V.) und Schlagfrau Frieda Hämmerling (Rudergesellschaft Germania e.V. Kiel) hat den zweiten Platz bei der Ruder-Weltmeisterschaft 2018 gewonnen. am Ende nur den neuen Weltmeisterinnen aus Polen geschlagen geben.

Quelle: LSB
Foto:    DRV

11. September 2018

Ruder WM 2018

Bei den Ruder-Weltmeisterschaften im bulgarischen Plovdiv konnten sich am Sonntag drei niedersächsische Ruderinnen und Ruderer den direkten Einzug in die Halbfinals sichern.

Marie-Cathérine Arnold (Hannoverscher RC) und Carlotta Nwajide (DRC Hannover) gelang dies mit einem klaren Sieg im Frauen-Doppelvierer. Peter Kluge (Celler RV) ruderte im Männer-Vierer o. Stm. hinter Weltmeister Australien auf den erforderlichen zweiten Platz.

Die Halbfinals für diese Bootsklassen finden am Donnerstag zwischen 11:00 und 12:00 Uhr statt und können im Livestream unter worldrowing.com verfolgt werden.

Foto: DRV/Seyb

 

28. August 2018

Goldmedaille für Thordsen

Jakob Thordsen (Hannoverscher Kanu-Club) hat bei der Kanu-WM den Weltmeistertitel im Kajak-Vierer über 1000 Meter gewonnen.
Der 18-Jährige (Hannoverscher Kanu-Club) hat bei der Kanu-WM mit Jacob Schopf, Tamasz Gesko und Lukas Reuschenbach den Weltmeistertitel im Kajak-Vierer über 1000 Meter gewonnen – als erster Mann aus Hannover.
Zuvor hatten nur Ramona Portwich und Sabrina Hering-Pradler bei internationalen Meisterschaften ganz oben auf dem Treppchen gestanden.

Das deutsche Quartett stürmte mit einem Start-Ziel-Sieg überraschend zum Titel vor dem Boot aus der Slowakei und dem Quartett aus Spanien. „Anders als bei der EM konnten wir diesmal ganz ohne Druck ins Rennen gehen. Wir hatten sehr gut trainiert und wollten diesmal zeigen, dass wir es besser können als bei der EM“, bilanzierte Tamas Gecsö ihren Coup.

„Die Jungs waren komplett aus dem Häuschen“, erzählte der niedersächsische Landestrainer Jan Francik, der den Wettkampf vor Ort verfolgt hatte. „Sie waren nach der Enttäuschung bei der EM zwar mit Wut und Dampf angetreten, aber dieser Triumph war nicht zu erwarten.“

Die Steigerung des Quartetts war fulminant gegenüber den kontinentalen Meisterschaften in Belgrad, da waren sie Sechster geworden. „Im Kanu zählen ja nur Medaillen, vor allem goldene“, sagte Francik. Daher setzte die Crew mit einem Durchschnittsalter von gerade 20,5 Jahren ein kräftiges Ausrufezeichen, auch wenn die Distanz 2016 aus dem olympischen Programm genommen wurde. In Tokio gibt es im Großboot nur Medaillen auf der 500-Meter-Strecke. „Jakob ist eher ein Steher als ein Sprinter, daher werden wir uns im Hinblick auf Tokio auf den Einer und Zweier konzentrieren“, sagte Francik. Viel Zeit zum Feiern bleibt Thordsen allerdings nicht, er startet von Donnerstag an noch bei den deutschen Meisterschaften in Hamburg.

Insgesamt gab es für die deutschen Kanuten sechs WM-Titel, vier davon in den olympischen Bootsklassen. Das reichte erneut zum Spitzenplatz im Medaillenspiegel.

Quelle Text: Deutscher Kanu-Verband, Hannoversche Allgemeine Zeitung
Bild: Deutscher Kanu-Verband

30. Juli 2018

Christina Faber vom Lotto Sport Internat Hannover holt Gold in Berlin

Beim letzten und durchaus Stark besetzten European Cup (540 TN) der Juniorinnen in Berlin kann Christina Faber das Finale gegen die favorisierte und Lokalmatadorin Theresa Zenker für sich entscheiden und gewinnt Gold.

Trotz schwerer Kämpfe in der Vorrunde, wie zum Beispiel gegen die taktisch brillant eingestellte Französin Dhaiby oder die extrem in rechtsauslage agierende Britin Ludford, erreicht die Wahlhannoveranerin das Halbfinale der Gewichtsklasse -78 kg. Dort gewinnt Sie in einem Kampf auf Messers Schneide gegen Julie Hoelterhoff mehr und mehr an Oberwasser und kann ihrem guten Konditionstraining zufolge sogar einen Rückstand aufholen und letztendlich auch für sich entscheiden. Zuletzt hatte Christina gegen ihre deutsche Konkurrentinnen im Finale in Leibnitz verloren.

Im Finale gegen Theresa Zenker musste Christina ebenfalls wieder zuerst einen Wazaari gegen sich hinnehmen – doch auch hier dreht sie den Kampf noch mit 2 Wertungen für sich.

Glückwunsch zu diesem Erfolg!

 

Quelle: P. Kuptz
Foto: European Judo Union / Fotograf: Falk Scherf

30. Juli 2018

DRV-Athleten holen sieben Medaillen bei der U23-WM

Der Deutsche Ruderverband hat fünf Silber- und zwei Bronzemedaillen bei der U23-Weltmeisterschaft in Poznan gewonnen. Mit dabei aus Niedersachsen: Pia Greiten (im Foto links), Marcel Teckemeyer und Paul Seiters. Insgesamt standen 16 deutsche Boote in A-Finals.
Vera Spanke (Neusser Ruderverein e.V.) gewann im leichten Einer Silber. Ebenfalls zu Silber ruderten Pia Greiten (Osnabrücker Ruder-Verein e.V.) und die zwei Jahre jüngere Leonie Menzel (Ruderclub Germania Düsseldorf 1904 e.V.) im Frauen-Doppelzweier sowie Sophia Krause (Limburger Club für Wassersport von 1895/1907 e.V.) und Katrin Volk (Ruderclub Undine e.V. Radolfzell) im leichten Frauen-Doppelzweier. Für einen silbernen Abschluss sorgte Marc Weber (Gießener Ruderclub Hassia 1906 e.V.) im Männer-Einer. 

Bronze holten der Männer-Doppelvierer mit Anton Finger (Berliner Ruder-Club e.V.), Steven Hacker (Dresdner Ruder-Club 1902 e.V.), Johannes Lotz (Hanauer Rudergesellschaft 1879 e.V.) und Henrik Runge (Ruder-Gesellschaft Hansa e.V.) sowie Julian Schneider (Frankfurter Rudergesellschaft Germania 1869 e.V.) und Jonathan Schreiber (Ruderverein Erlangen e.V. 1911) im leichten Männer-Doppelzweier.

Bereits gestern hatten Marie-Christine Gerhardt (Ludwigshafener Ruderverein von 1878) und Janika Kölblin (Stuttgart-Cannstatter Ruderclub von 1910 e.V.) Silber in der neuen WM-Bootsklasse, dem leichten Zweier ohne Steuerfrau, geholt. 
 
Als Vierter und Fünfter verpassten der Männer- und Frauen-Achter eine Medaille nur knapp. Ebenfalls auf Rang fünf kam der Männer-Vierer ohne Steuermann mit Marc Kammann (Der Hamburger und Germania Ruder Club e.V.), Paul Seiters (Osnabrücker Ruder-Verein e.V.), Marcel Teckemeyer (Osnabrücker Ruder-Verein e.V.) und Friedrich Dunkel (Alster-Ruderverein Hanseat von 1925 e.V.) ins Ziel. 

Bundestrainerin Brigitte Bielig zeigte sich soweit zufrieden mit den Leistungen. „Ich denke, es war ein versöhnlicher Abschluss mit den sieben Medaillen. Es ist etwas bedauerlich, dass kein Sieger dabei ist, aber die Sportler haben gefighted und ihr Bestes gegeben. Im Vergleich zum Vorjahr ist es auf jeden Fall eine Steigerung und wir hoffen, im nächsten Jahr ein paar Goldmedaillen holen zu können.“

Quelle Text/Bild: Deutscher Ruderverband

15. Juli 2018

Gold für Arnold und Nwajide in Luzern

DRV-Athleten holen acht Medaillen
Mit einem gut gefüllten Medaillenkonto reist der Deutsche Ruderverband vom dritten und letzten Weltcup des Jahres in Luzern ab. Zweimal Gold und zweimal Silber in den olympischen Bootsklassen sowie zweimal Gold und zweimal Bronze in den nichtolympischen Bootsklassen sind die Ausbeute beim Weltcup-Finale auf dem Rotsee in Luzern. Damit hat der DRV auch die Nationenwertung gewonnen.

Dominate Vorstellung des ersten Frauen-Doppelvierers
Marie-Cathérine Arnold (Hannoverscher Ruder-Club von 1880 e.V.), Carlotta Nwajide (Deutscher Ruder-Club von 1884 e.V.), Franziska Kampmann (Ruderverein Waltrop von 1928 e.V.) und Frieda Hämmerling (Rudergesellschaft Germania e.V. Kiel) haben vom Start weg klar gemacht, dass der Sieg heute nur über das junge deutsche Quartett geht. Mit einem Blitzstart setzte sich die Crew an die Spitze des Feldes und hatte schon bei der 500-m-Marke eine ¾ Bootslänge Vorsprung auf die Verfolger aus Polen herausgerudert. Im weiteren Rennverlauf ließen die vier nichts anbrennen und siegten mit einer Bootslänge Vorsprung. Neben der Goldmedaille darf sich das Quartett auch über den Weltcup-Gesamtsieg freuen. „Wir waren selbst überrascht, wie gut der Start geklappt hat und dass wir uns direkt absetzen konnten. Da wussten wir, dass heute was geht, denn unsere Stärke liegt auf der zweiten Streckenhälfte. Jetzt sind wir einfach total froh, dass wir uns für die WM qualifiziert haben und uns in jetzt in aller Ruhe dafür vorbereiten können“, freut sich Carlotta Nwajide.
Das zweite deutsche Boot mit Charlotte Reinhardt (Ruderverein Dorsten e.V.), Frauke Hundeling (Deutscher Ruder-Club von 1884 e.V.), Carina Bär (Heilbronner Rudergesellschaft ‚Schwaben‘ von 1879 e.V.) und Michaela Staelberg (Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.) wurde Fünfter.

Deutschland-Achter ungeschlagen
Der Deutschland-Achter hat auch das dritte Weltcuprennen für sich entschieden. Nachdem das Boot aus Australien auf den ersten 1.000 m noch mit einem Luftkasten in Führung lag konnte das DRV-Flaggschiff mit Johannes Weißenfeld (Ruderclub ‚Westfalen‘  1929 e.V. Herdecke), Felix Wimberger (Passauer Ruderverein von 1874 e.V.), Maximilian Planer (Bernburger Ruderclub e.V.), Torben Johannesen (Ruder-Club Favorite Hammonia), Jakob Schneider (Ruderklub am Baldeneysee e.V.), Malte Jakschik (Ruderverein Rauxel von 1922 e.V.), Richard Schmidt (Ruderverein ‚Treviris 1921‘ e.V.), Schlagmann Hannes Ocik (Schweriner Rudergesellschaft von 1874/75 e.V.) und Steuermann Martin Sauer (Berliner RC) nach der Streckenhälfte vorbeiziehen, aber auch die Niederländer drehten auf. Auf den letzten 500 m entwickelt sich ein spannender Dreikampf, den die Jungs von Trainer Uwe Bender hauchdünn für sich entscheiden konnten. Damit ist der Deutschland-Achter in dieser Saison wieder einmal ungeschlagen. „Wir wussten, dass die Australier gut drauf sind, das war schon beeindruckend. Das war so knapp heute, das hätte auch anders ausgehen können, deshalb sind wir total happy, dass wir jetzt den dritten Sieg im dritten Weltcup geholt haben“, so Richard Schmidt.

Zeidler holt Silber und Gesamt-Weltcup
Die internationale Ruderwelt schaut derzeit begeistert auf Oliver Zeidler (Donau-Ruder-Club Ingolstadt e.V.). Der deutsche Newcomer holte bei seinem dritten Weltcup-Start die dritte Medaille sowie den Weltcup-Gesamtsieg. Der 21-Jährige versuchte vom Start weg mit dem Neuseeländer Robert Manson und dem Tschechen Ondrej Synek mitzugehen, die das Feld anführten. Tim-Ole Naske (Ruder-Gesellschaft ‚Hansa‘ e.V.) hingegen fand nicht richtig ins Rennen und musste schon frühzeitig abreißen lassen. Auf den letzten 500 m zog Zeidler zu einem Endspurt an und fing auf den letzten Meter noch den Olympia-Bronzemedaillengewinner aus Tschechien ab. „Das ist ein super Ergebnis. Ich hab versucht, mich an die Schnellsten dranzuhängen. Als ich gesehen habe, dass ich an Synek dran war, wollte ich den natürlich auch noch knacken, so wie er mich in Linz noch eingefangen hat. Das hat auch geklappt und ich bin einfach total froh über das Ergebnis“, so Zeidler. Tim-Ole Naske überquerte als Sechster die Ziellinie

Piontek und Hartig rudern zu Silber
Nach Silber in Linz wollten Timo Piontek und Lars Hartig heute ganz oben stehen. So gingen die beiden das Rennen auch an. Mit einem Blitzstart setzte sich das Duo an die Spitze des Feldes, dicht gefolgt von den Booten aus Neuseeland und der Niederlande. Erst kurz vor dem Ziel zogen die Polen mit einem starken Endspurt am deutschen Boot vorbei. Aber auch mit Silber – der dritten Medaille im dritten Weltcup – können die Jungs von Bundestrainer Karsten Timm mehr als zufrieden sein können, schließlich haben sie auch den Weltcup-Gesamtsieg geholt. „Vor der Saison hätten wir nie damit gerechnet, dass wir am Ende Weltcup-Gesamtsieger werden. Bei uns passt einfach alles“, so Timo Piontek. „Wir sind definitiv noch nicht am Limit und bereiten uns jetzt in den kommenden Wochen in aller Ruhe auf die WM vor, um dort um eine Medaille mitzurudern“, ergänzt Lars Hartig.

Männer-Doppelvierer verpasst Medaille knapp
Der Männer-Doppelvierer mit Ruben Steinhardt (Der Hamburger und Germania Ruder Club e.V.), Philipp André Syring (Sportclub Magdeburg e.V. Abteilung Rudern), Hans Gruhne (Ruder-Club Potsdam e.V.) und Stephan Krüger (Frankfurter Rudergesellschaft ‚Germania‘ 1869 e.V.) hat trotz eines schnellen Starts und der Führung bis zur 1.000-m-Marke die Bronzemedaille knapp verpasst. Am Ende fehlten den Jungs von Trainer Marcus Schwarzrock die nötigen Körner, als Vierter überquerten sie die Ziellinie.

Rang sechs für Thiele und den Männer-Vierer ohne
Für eine Medaille hat es bei Annekatrin Thiele (SC DHfK Leipzig e.V. Abtlg. Rudern) im Frauen-Einer heute leider nicht gereicht. Die Leipzigerin wurde Sechste. Dort landete auch der Männer-Vierer ohne Steuermann mit Felix Brummel (Ruderverein Münster von 1882 e.V.), Nico Merget (Frankfurter  ‚Germania‘ 1869 e.V.), Peter Kluge (Celler Ruderverein e.V.) und Schlagmann Felix Drahotta (RTHC Bayer Leverkusen).

Bereits gestern gab es vier Medaillen in den nichtolympischen Bootsklassen. Marie-Louise Dräger und der leichte Männer-Doppelvierer holten Gold, Bronze ging an Lars Wichert und den leichten Frauen-Doppelvierer.

Holtmeyer zufrieden
Der leitende Bundestrainer Ralf Holtmeyer zeigte sich zufrieden mit der Gesamtleistung. „Der Deutschland-Achter hat zum dritten Mal und der Frauen-Doppelvierer zum zweiten Mal in Folge gewonnen, das war schon super. Es ist wichtig einen schnellen Doppelvierer zu haben, der Doppelzweier setzt sich dann ja aus dem anderen Boot zusammen. Mit Oliver Zeidler haben wir quasi einen Sechser im Lotto, das ist schon beeindruckend. Aber auch der zweite Platz des Männer-Doppelzweiers war stark, zumal sie im Vorfeld krankheitsbedingt geschwächt waren. Und nicht zu vergessen die guten Leistungen vom Vormittag, wo der leichte Doppelzweier ein tolles Rennen gezeigt hat.“

 

Quelle: DRV
Foto: DRV/Seyb 

23. Oktober 2017

WM-Gold für Giovanna Scoccimarro

Für fünf Tag war Kroatiens Hauptstadt Zagreb Gastgeberin für die 600 besten Junioren aus 87 Nationen die in der Dom Spotova um die Weltmeistertitel kämpften.

Der erste und zweite Tag der U21-WM lief ohne deutsche Beteiligung bei den Finalkämpfen ab. Das beste Ergebnis konnte Pauline Starke (-57 kg) erzielen. Die Sportlerin vom Judo-Team Hannover erreichte den siebten Platz.

Starke begann das Turnier mit zwei Siegen gegen die Portugiesin Gomes und die Italienerin Fusco. Im Poolfinale wartete die spätere Weltmeisterin Funakubo. Die Japanerin erwies sich als eine schwere Aufgabe. Funakubo konnte die Deutsche schließlich vorzeitig besiegen. In der Hoffnungsrunde lieferte sich Starke einen engen Kampf mit Libeer aus Belgien. Erst nach mehr als sieben Minuten Kampfzeit konnte eine Entscheidung gefällt werden. Pauline Starke verpasste aufgrund einer Disqualifikation haarscharf den Kampf um die Bronzemedaille. Es bleibt ein siebter Platz für sie.

Giovanna Scoccimarro avancierte am dritten Wettkampftag zum Goldmädel. Fünf Kämpfe und fünf Waza-Ari resultierten in einem mehr als verdienten Titel. Es ist zugleich der erste Titel für die Niedersächsin. In der Vorrunde setzte sie sich gegen die Konkurrenz aus der Ukraine, Ungarn und Österreich durch. Im Halbfinale zog die Belgierin Williams gegenüber Scoccimarro den Kürzeren. Den Finalkampf bestritt sie gegen Sarnardzic, die an diesem Tag keine Chance gegen die stark auftrumpfende Scoccimarro hatte.

Tim Gramkow, der als Europameister zu den Favoriten zählte, wurde den auf ihm lastenden Erwartungen gerecht. Nach drei Siegen stand er im Halbfinale, wo er allerdings gegen den Russen Tepkaev verlor. Im Kampf um Platz 3 setzte er gegen sich den Kirgisen Sherov durch und gewann seine erste Medaille auf globaler Ebene.

Der letzte Tag ging mit einer Bronzemedaille für Giovanna Scoccimarro  und Pauline Starke im Mixed-Team Event für das Team Deutschland zu Ende. Das erstmals nach Vorbild der geplanten Mannschaftswettkämpfe für Tokio 2020 gestaltete Turnier konnten die Deutschen nach großen Erfolgen im Einzelbereich gut gestalten und verloren nur gegen die Nachbarn aus den Niederlanden.

Quelle: Judobund
Foto: IJF