Thema: Wettkampf

5. November 2018

U23-EM-Silber für Christina Faber und Dominik Schönefeldt

Die OSP-Athleten Christina Faber und Dominik Schönefeldt präsentieren sich ebenfalls in guter Form und runden das tolle niedersächsische Ergebnis mit zwei Silbermedaillen ab.

Zwar sind sie auf dem Papier keine waschechten Niedersachsen, trotzdem werden sie tagtäglich am OSP in Hannover gefördert, unterstützt und vom niedersächsischen Trainergespann trainiert. Die harte Arbeit hat sich jetzt ausgezahlt.
Am letzten Tag der U23-EM in Györ (HUN) sorgten Christina Faber aus Hessen (-78 kg) und Dominik Schönefeldt aus Thüringen (-100 kg) für einen erfolgreichen Abschluss des Events.
Beide legten einen identischen Turnierverlauf an den Tag. Christina Faber, frischgebackene Vize-Europameisterin bei den Juniorinnen, zog nach Siegen gegen POL, CZE und BLR ins EM-Finale ein. Dominik tat es ihr gleich und erkämpfte sich mit drei vorzeitigen Siegen gegen KOS, GEO und POL den Platz in der Finalrunde. Dort musste sich Christina Faber dann jedoch gegen Loriana Kuka aus KOS und Dominik Schönefeldt gegen Arman Adamian aus RUS geschlagen geben. Somit Platz zwei für beide. 
Unter dem Motto „Silber gewonnen, nicht Gold verloren“ geht es jetzt wieder zurück nach Hause, um sich hoch motiviert auf die nächsten Wettkämpfe und Trainingslager vorzubereiten. 

 

Quelle: NJV
Foto: European Judo Union / Fotograf: Emanuele Di Feliciantonio

5. November 2018

Bronze für Gramkow bei U23-EM

Vom 02.-04.11. fand die Europameisterschaft der Übergangsaltersklasse U23 in Györ (HUN) statt. Aus Niedersachsen wurden Pauline Starke (Judo-Team Hannover) und Tim Gramkow (TKJ Sarstedt) – beide ehemalige Junioren-Europameister – von den Nationaltrainern nominiert. Ergänzt wurde das Niedersachsen-Duo von den OSP-Athleten Christina Faber (Hessen) und Dominik Schönefeldt (Thüringen).
Im Trainerstab reiste Landestrainer Raik Schilbach als Hauptverantwortlicher für das Frauenteam mit nach Ungarn. 

Als erste griff Pauline Starke am Freitag in das EM-Geschehen ein und erwischte einen perfekten Start in den Wettkampf. Durch schnelle Siege gegen ISR (1:46 Minuten), AZE (1:16 Minuten) und CRO (0:43 Minuten) stand sie im Halbfinale. Ihre britische Gegnerin hatte sie Anfang des Jahres schon in einem hart umkämpften Kampf geschlagen. Diesmal revanchierte sich die unorthodox kämpfende Lele Nairne jedoch und erwischte Pauline am Ende der Kampfzeit mit einer Ippon-Technik. Im Kampf um Platz drei stand sie der Russin Viktoria Badiak gegenüber. Trotz zwei Shidos konnte sie eine Wazaari-Wertung der Russin nicht aufholen und musste sich nach der vollen Kampfzeit geschlagen geben. Am Ende eines langen Wettkampfes Platz fünf für Pauline Starke.

Am Samstag ging es für Tim Gramkow auf die Matte. An Position zwei gesetzt, startete er mit einem Freilos in den Wettkampf. In Runde zwei gewann er etwas holprig gegen ISR mit zwei Wazari. Im Poolfinale fand der Sarstedter keine Lösung gegen seinen Gegner aus GEO und verlor durch eine überraschende Seoi-Nage-Abwandlung mit Ippon. Nach einem weiteren Sieg gegen ITA stand auch Tim in der Finalrunde im Kampf um Platz drei – mit einem glücklicheren Ausgang als Teamkollegin Pauline Starke. Gegen Jim Hejmann (NED) fand er zu alten Stärken zurück und erkämpfte sich mit einem Wazaari und einem Ippon für einen sehenswerten Te Waza- Technik Bronze. 

Quelle: NJV
Foto: European Judo Union / Fotograf: Emanuele Di Feliciantonio

29. Oktober 2018

Bronce für Scoccimaro in Abu Dhabi

Am zweiten Tag des Judo Grand Slam in Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate) sicherte sich Giovanna Scoccimarro vom MTV Vorsfelde in der Klasse bis 70 kg mit einem Sieg im „kleinen Finale“ gegen Sally Conway eine Bronzemedaille. Die 20-jährige Deutsche Meisterin lag mit Wazaari-Wertung in Führung und konterte zwei Sekunden vor Kampfende den Ansatz der Britin aus. Im Viertelfinale hatte die Junioren-Weltmeisterin von 2017 gegen die EM-Fünfte Maria Bernabeu aus Spanien verloren.

Quelle: Judobund
Foto: IJF-Gabriela Sabau

19. September 2018

EM-Bronze im Mannschaftskampf

Die deutschen U21-Athleten haben bei der Europameisterschaft in Sofia zum Abschluss die Bronzemedaille gewonnen.

Nach der starken Medaillenausbeute in den Einzelwettkämpfen konnte die deutsche Mannschaft auch am letzten Wettkampftag mit einem Podestplatz glänzen. Im entscheidenden Kampf haben sich die DJB-Athleten gegen Portugal deutlich mit 5:1 durchgesetzt. Zuvor hatten sie sich in der ersten Runde mit 5:3 gegen Rumänien und anschließend mit 5:4 gegen Georgien gewonnen. Nur gegen den neuen Mixed-Team-Europameister Russland gab es kein Erfolgserlebnis. Auf dem zweiten Platz landete Frankreich. und den zweiten Bronzerang erreichte die Niederlande.

Mit insgesamt sieben Medaillen in den Einzelwettbewerben, darunter eine Goldmedaille für Falk Petersilka und dem dritten Platz im Teamwettkampf geht eine sehr erfolgreiche Junioren-Europameisterschaft zu Ende. Die junge Generation macht Lust auf mehr und wird in Zukunft noch für Furore sorgen.

Alle Interviews unserer Medaillengewinner können auf dem DJB-YouTube-Kanal angeschaut werden.

 

Quelle: Judobund
Foto:  EJU – Fotograf: Carlos Ferreira

17. September 2018

Vize-Europameistertitel für Christina Faber

Bei der Junioren-EM in Sofia (BUL) krönt OSP-Athletin Christina Faber ihre erfolgreiche Saison mit der Silbermedaille.

Die an Platz zwei gesetzte Hessin, die seit zwei Jahren im Sportinternat Hannover wohnt und dort am Olympiastützpunkt trainiert, startete mit einem Auftaktsieg gegen die Russin Kaisinova ins Turnier. Nach einem weiteren Sieg gegen Shelly Ludford aus England stand sie im Halbfinale, das sie nach einem harten Kampf gegen die robust auftretende Kroatin Karla Prodan mit einer Wazari-Führung ebenfalls für sich entscheiden konnte.
Schließlich stand sie im Finale der Portugiesin Patricia Sampaio gegenüber, gegen die Christina vor einigen Monaten beim EC in Leibnitz schon gewonnen hatte. Leider ging die Taktik diesmal nicht auf und sie konnte eine Wazari-Wertung der Portugiesin nicht mehr aufholen.

Letztlich bedeutet das den Vize-Europameistertitel, mit dem Athletin und Trainer Patrick Kuptz sehr zufrieden sein können.

Nach einer kurzen Pause geht es für Christina weiter mit dem Grand Prix in Mexiko, bei dem sie sich trotz ihrer jungen Jahre mit der absoluten Weltspitze der Senioren messen kann.

Und dann steht ja noch ein weiteres Jahr in der U21 an, in dem der Titelgewinn in Angriff genommen werden kann….

 

Quelle: NJV

17. September 2018

Frauen-Doppelvierer wird Vize-Weltmeister

Der Frauen-Doppelvierer mit Marie-Cathérine Arnold (Hannoverscher Ruder-Club von 1880 e.V.), Carlotta Nwajide (Deutscher Ruder-Club von 1884 e.V.), Franziska Kampmann (Ruderverein Waltrop von 1928 e.V.) und Schlagfrau Frieda Hämmerling (Rudergesellschaft Germania e.V. Kiel) hat den zweiten Platz bei der Ruder-Weltmeisterschaft 2018 gewonnen. am Ende nur den neuen Weltmeisterinnen aus Polen geschlagen geben.

Quelle: LSB
Foto:    DRV

11. September 2018

Ruder WM 2018

Bei den Ruder-Weltmeisterschaften im bulgarischen Plovdiv konnten sich am Sonntag drei niedersächsische Ruderinnen und Ruderer den direkten Einzug in die Halbfinals sichern.

Marie-Cathérine Arnold (Hannoverscher RC) und Carlotta Nwajide (DRC Hannover) gelang dies mit einem klaren Sieg im Frauen-Doppelvierer. Peter Kluge (Celler RV) ruderte im Männer-Vierer o. Stm. hinter Weltmeister Australien auf den erforderlichen zweiten Platz.

Die Halbfinals für diese Bootsklassen finden am Donnerstag zwischen 11:00 und 12:00 Uhr statt und können im Livestream unter worldrowing.com verfolgt werden.

Foto: DRV/Seyb

 

28. August 2018

Goldmedaille für Thordsen

Jakob Thordsen (Hannoverscher Kanu-Club) hat bei der Kanu-WM den Weltmeistertitel im Kajak-Vierer über 1000 Meter gewonnen.
Der 18-Jährige (Hannoverscher Kanu-Club) hat bei der Kanu-WM mit Jacob Schopf, Tamasz Gesko und Lukas Reuschenbach den Weltmeistertitel im Kajak-Vierer über 1000 Meter gewonnen – als erster Mann aus Hannover.
Zuvor hatten nur Ramona Portwich und Sabrina Hering-Pradler bei internationalen Meisterschaften ganz oben auf dem Treppchen gestanden.

Das deutsche Quartett stürmte mit einem Start-Ziel-Sieg überraschend zum Titel vor dem Boot aus der Slowakei und dem Quartett aus Spanien. „Anders als bei der EM konnten wir diesmal ganz ohne Druck ins Rennen gehen. Wir hatten sehr gut trainiert und wollten diesmal zeigen, dass wir es besser können als bei der EM“, bilanzierte Tamas Gecsö ihren Coup.

„Die Jungs waren komplett aus dem Häuschen“, erzählte der niedersächsische Landestrainer Jan Francik, der den Wettkampf vor Ort verfolgt hatte. „Sie waren nach der Enttäuschung bei der EM zwar mit Wut und Dampf angetreten, aber dieser Triumph war nicht zu erwarten.“

Die Steigerung des Quartetts war fulminant gegenüber den kontinentalen Meisterschaften in Belgrad, da waren sie Sechster geworden. „Im Kanu zählen ja nur Medaillen, vor allem goldene“, sagte Francik. Daher setzte die Crew mit einem Durchschnittsalter von gerade 20,5 Jahren ein kräftiges Ausrufezeichen, auch wenn die Distanz 2016 aus dem olympischen Programm genommen wurde. In Tokio gibt es im Großboot nur Medaillen auf der 500-Meter-Strecke. „Jakob ist eher ein Steher als ein Sprinter, daher werden wir uns im Hinblick auf Tokio auf den Einer und Zweier konzentrieren“, sagte Francik. Viel Zeit zum Feiern bleibt Thordsen allerdings nicht, er startet von Donnerstag an noch bei den deutschen Meisterschaften in Hamburg.

Insgesamt gab es für die deutschen Kanuten sechs WM-Titel, vier davon in den olympischen Bootsklassen. Das reichte erneut zum Spitzenplatz im Medaillenspiegel.

Quelle Text: Deutscher Kanu-Verband, Hannoversche Allgemeine Zeitung
Bild: Deutscher Kanu-Verband

30. Juli 2018

Christina Faber vom Lotto Sport Internat Hannover holt Gold in Berlin

Beim letzten und durchaus Stark besetzten European Cup (540 TN) der Juniorinnen in Berlin kann Christina Faber das Finale gegen die favorisierte und Lokalmatadorin Theresa Zenker für sich entscheiden und gewinnt Gold.

Trotz schwerer Kämpfe in der Vorrunde, wie zum Beispiel gegen die taktisch brillant eingestellte Französin Dhaiby oder die extrem in rechtsauslage agierende Britin Ludford, erreicht die Wahlhannoveranerin das Halbfinale der Gewichtsklasse -78 kg. Dort gewinnt Sie in einem Kampf auf Messers Schneide gegen Julie Hoelterhoff mehr und mehr an Oberwasser und kann ihrem guten Konditionstraining zufolge sogar einen Rückstand aufholen und letztendlich auch für sich entscheiden. Zuletzt hatte Christina gegen ihre deutsche Konkurrentinnen im Finale in Leibnitz verloren.

Im Finale gegen Theresa Zenker musste Christina ebenfalls wieder zuerst einen Wazaari gegen sich hinnehmen – doch auch hier dreht sie den Kampf noch mit 2 Wertungen für sich.

Glückwunsch zu diesem Erfolg!

 

Quelle: P. Kuptz
Foto: European Judo Union / Fotograf: Falk Scherf