Archiv: Juli 2018

11. Juli 2018

Weltcup-Finale in Luzern mit drei hannoverschen Starterinnen

Am kommenden Wochenende (13.-15. Juli) findet der dritte und letzte Weltcup dieser Saison in Luzern in der Schweiz statt. Der Deutsche Ruderverband reist mit insgesamt 55 Athletinnen und Athleten zur Regatta auf dem Rotsee.

Nach dem erfolgreichen Abschneiden in Belgrad (acht Medaillen) und Linz (elf Medaillen) will die DRV-Flotte auch beim Weltcup-Finale ganz vorne mitfahren. Für die Sportler ist es zudem die letzte Chance, sich für die Weltmeisterschaften Mitte September in Plovdiv, Bulgarien, zu empfehlen.

Zwei Frauen-Doppelvierer am Start
Disziplintrainer Frauen-Skull, Marcin Witkowski, schickt in Luzern gleich zwei Doppelvierer und zwei Einer ins Rennen, dafür verzichtet er auf einen Doppelzweier.
Im ersten Doppelvierer werden Marie-Cathérine Arnold (Hannoverscher Ruder-Club von 1880 e.V.) und Carlotta Nwajide (Deutscher Ruder-Club von 1884 e.V.) sitzen, im zweiten Frauke Hundeling (Deutscher Ruder-Club von 1884 e.V.). Der schnellere Doppelvierer wird dann in Plovdiv bei der Weltmeisterschaft fahren.

Marcus Schwarzrock, Disziplintrainer Männer-Skull, vertraut auf die gleichen Jungs wie in Linz. Mit Spannung wird das erneute Duell der beiden Männer-Einer erwartet. Nach Silber und Bronze in Linz wollen beide auch in Luzern wieder auf dem Podium stehen.

Im Männer-Riemen-Bereich wird es im Vergleich zum Weltcup vor zwei Wochen ebenfalls keine großen Änderungen geben. Bundestrainer Christian Viedt hat einen zweiten Männer-Zweier ohne Steuermann gemeldet.

Deutschland-Achter will nachlegen
Nach dem spannenden und siegreichen Finale mit dem Umweg Hoffnungslauf will der Deutschland-Achter am Wochenende nachlegen und sich schon im Vorlauf eine gute Ausgangslage für das Finale verschaffen.

Nach der nur knapp verpassten Bronzemedaille beim ihrem Weltcupauftakt in Österreich vertraut Bundestrainer Werner Nowak auf das gleiche Quartett im Frauen-Vierer ohne.

„Luzern ist Gradmesser“
„Luzern ist immer ein deutlicher Gradmesser für die EM und WM. Wir müssen unsere Leistung jetzt stabilisieren und schauen, dass wir ähnlich gut sind wie in Linz“, erklärt der leitende Bundestrainer Ralf Holtmeyer. „Es wird interessant zu sehen, wie die Überseenationen drauf sind – die brauchen ja immer eine Zeit der Anpassung hier in Europa. Aber man muss damit rechnen, dass sie stärker sind.“

Quelle: DRV

4. Juli 2018

Paul Raub siegt bei Junioren-WM

Paul Raub (VfL Eintracht Hannover) hat bei der Junioren-Weltmeisterschaft der International Wheelchair and Amputee Sports Federation in Athone (Irland) die Goldmedaille gewonnen. Der 17-jährige setzte sich über 800 Meter (Altersklasse U20) gegen Chance Milledge (USA) und Alexander Zhu (Deutschland) durch.

Bereits am Dienstagmittag hatte Para Leichtathletik Malcolm Meißner (Osnabrücker TB) mit Bronze über 100 Meter für die erste Medaille aus niedersächsischer Sicht gesorgt. Über 100 Meter verpasste er knapp den zweiten Rang und sprintete in der Altersklasse U20 zu Bronze. BSN-Kaderkollege Paul Raub (VfL Eintracht Hannover) lief hinter Meißner auf Rang vier.

„Das bestätigt unseren Weg der konsequenten Nachwuchsarbeit, den wir seit einigen Jahren gehen“, so Catherine Bader, BSN-Landestrainerin. Neben Meißner und Raub ist Jannes Günther (Blau-Weiss Buchholz) der dritte Niedersachse des fünfzehnköpfigen deutschen Teams.

Die Junioren-WM in Irland endet am Donnerstag.

Quelle: BSN

3. Juli 2018

Baustellenfest im Sportleistungszentrum Hannover

Stadt, Land und LSB haben die Fortschritte im Bauerweiterungsprojekt der Judo- und Geräteturnhalle des Sportleistungszentrums im Sportpark präsentiert. Im Frühjahr 2019 soll das gesamte Bauvorhaben abgeschlossen sein. Beide Hallen bieten künftig den Athleten der LSB-Schwerpunktsportarten Judo und Kunstturnen wettkampfnahe Trainingsmöglichkeiten.

Als Erstes wird im nächsten Jahr die Geräteturnhalle zur Verfügung stehen, die Judohalle einige Wochen später.

Der Startschuss für das moderne und erweiterte Sportleistungszentrum (SLZ) fiel im Herbst 2017. Die Judohalle und die Geräteturnhalle werden derzeit um jeweils 250 Quadratmeter erweitert, um  wettkampfgerechte Bedingungen und deutlich bessere, wettkampfnahe Trainingsmöglichkeiten zu schaffen. Die Kosten belaufen sich bisher auf etwa 4,5 Millionen Euro. Der Bund fördert das Bauprojekt mit 1,35 Mio. Euro, der LandesSportBund Niedersachsen mit rund 1,6 Mio. Euro aus Mitteln des Landes Niedersachsen.

 

Foto LSB v.l.:  Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Umbach (Präsident LSB), Heike Rudolph (Fachbereichsleiterin Sport und Bäder Stadt Hannover), Reinhard Rawe (Vorstandsvorsitzender LSB), Stefan Schostok (Oberbürgermeister Stadt Hannover), Maria Pfitzner (Architektin), Prof. Dr. Ilka Seidel (OSP-Leiterin), Konstanze Beckedorf (Sozial- und Sportdezernentin Stadt Hannover), Stephan Manke (Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport).

3. Juli 2018

U23-DM in Heilbronn

Das Frankenstadion in Heilbronn hat am Wochenende (30. Juni/1. Juli) Deutschlands beste U23-Athleten empfangen. In 40 Entscheidungen ging es um Gold, Silber und Bronze für die Teilnehmenden. ? Und mit starken Leistungen sogar um einen Startplatz bei den Europameisterschaften in Berlin (6. bis 12. August).

Bei den Männern-U23 gewann Fabian Dammermann von der LG Osnabrück im 400m Lauf und der für den TV Wattenscheid startende Alexei Mikhailov wurde Erster im Hammerwurf. Die 4x400m Staffel der LG Osnabrück gewann Bronze. Zweite wurden Pernilla Kramer (VfL Wolfsburg) über 100m der Frauen-U23 und Svenja Pinkpang (Hannover Athletics) über 1500m. Silber ging ebenfalls an die 3x800m Staffel der Hannover Athletics.

Die Ergebnisse aus niedersächsischer Sicht sind für die Plätze 1. – 9.:

400m M
1.  Dammermann, Fabian – LG Osnabrück (46,71)

1500m M
5. Reihs, Yannick – Hannover Athletics (4:05,63)

400m Hü M
6. Wolters, Robert – VfL Eintracht Hannover (54,16)

3000m Hi M
4. Seelhöfer, Jannik – SC Melle (03 8:57,37)

4x400m M
3. LG Osnabrück mit  Adrian Düring, Finn Stuckenberg, Felix Hasselmann, Fabian Dammermann (3:15,86)

3x1000m
4. Hannover Athletics mit Simon-Lukas Leinemann, Pascal Terbeznik, Maximilian Pingpank (7:34,03)
7. LG Osnabrück mit  Nils Huhtakangas, Linus Vennemann, Timon Schöning (7:41,76)

Hammerwurf M
8. Kruse ,Tobias -SVG GW Bad Gandersheim (52,49)

Speerwurf M
8. Schulz, Marco – SG Rodenberg (59,31)

100m F
4. Kramer, Pernilla – VfL Wolfsburg (11,57)
6. Wulf, Jasmin -VfL Lingen (11,72)

200m F
2. Kramer, Pernilla – VfL Wolfsburg (23,73)
7. Wulf, Jasmin – VfL Lingen (24,63)

400m F
4. Studzinski, Hanna-Marie – Eintracht Hildesheim (54,91)
7. Janiak, Michelle – VfL Eintracht Hannover (56,76)
8. Bulmahn, Luna -VfL Eintracht Hannover (57,11)

1500m F
2. Pingpank, Svenja – Hannover Athletics (4:47,59)
9.  Spickhoff, Anne – Hannover Athletics (4:50,66)

3000m Hi F
4. Meyer, Lea – VfL Löningen (10:26,83)

3x800m F
2. Hannover Athletics mit Jasmina Nanette Stahl, Anne Spickhoff, Svenja Pingpank (6:51,52)

Hochsprung F
3. Eden, Lale – Heidmühler FC (1,78)

Hammerwurf F
5. van Amerom, Cathinca – Hannover 96 (57,83)

 

Quelle: Leichtathletik.de

 

3. Juli 2018

U18 EM in Sarajewo

Vom 28.06. bis 01.07.2018 fand in Sarajewo die Europameisterschaft der U18 statt. Mit dabei waren auch drei niedersächsische Starter.

In der Gewichtsklasse -44 kg startete Laila Göbel (JT Hannover) mit einem Freilos in das Turnier. Die auf Platz acht gesetzte Göbel traf im ersten Kampf auf die Rumänin Brebinaru. Die Rumänin brachte eine Waza-ari Wertung über die Zeit. Das Poolfinale entschied Brebinaru nicht für sich, somit schied Laila Göbel vorzeitig aus.
Die nachgerückte Anna Monta Olek (JT Hannover) sammelte in ihrem ersten U18-Jahr wertvolle Erfahrungen. Sie schaut in der Gewichtsklasse -70 kg  auf einen Ippon-Sieg gegen die Lettin Una Dolgilevica und eine Niederlage gegen Nataliia Chystiakova aus der Ukraine zurück.

Im Teamwettkampf erreichte das Mixed Team, in dem neben Laila Göbel und Anna Monta Olek auch Nicolas Kunze (Eintracht Hildesheim) in der DJB-Mannschaft war, nach zwei Siegen gegen Großbritannien und Griechenland, sowie den beiden Niederlagen gegen die Türkei und Frankreich, den siebten Platz.

 

Quelle: DJB