Archiv: 2017

7. Dezember 2017

Öffentliche Ausschreibung – Wasserball Videoanalysesystem

Der OSP Niedersachsen sucht für den Bundesstützpunkt Wasserball am Standort Hannover ein Multikamerasystem für die Video-Trainingsanalyse.

Das System soll aus verschiedenen Perspektiven technisch-taktische Situationen synchron aufzeichnen und wiedergeben können. Weitere Einsatzgebiete sind Feedbacktraining und die Dokumentation von definierten Spielsituationen. Das System soll die Möglichkeit einer späteren Erweiterung um weitere Module oder Kameras bieten.

Wasserball-Technikanalyse-Videosystem in der neusten Ausführung mit folgenden Spezifikationen:

1x           Lizenz Software Utilius kiwano local     
1x           Modul PTZ-Steuerung (Lizenz)
1x           Modul Aufnahmeszenarien (Lizenz)
1x           Laptop für den Einsatz der o.a. Software
               (Aufnahme und Verarbeitung von Videodaten)
2x           Dome-Kamera, PTZ, PoE, 1080p, 60 fps, für Außenbereich
1x           Switch, Gigabit, Web Smart Managed, 8x PoE+ / 2SFP
1x           Display ab 100cm Bilddiagonale

Folgende optionalen Erweiterungen sollten ebenfalls im Angebot aufgelistet werden:

2x           Dome-Kamera, PTZ, PoE, 1080p, 60 fps, für Außenbereich
1x           mobile Unterwasserkamera
1x           Modul Timeshift (Lizenz)
1x           Modul Weitergabe (Lizenz)

Wir bitten Sie um Angebotserstellung, inkl. Systemkonfiguration und Installation sowie Inbetriebnahme und Schulung, bis zum 19.12.2017 – 12:00 Uhr an folgende Adresse:

OSP Niedersachsen
Frau Prof. Dr. Ilka Seidel
Ferd.-Wilh.-Fricke-Weg 2b
30169 Hannover
E-Mail: seidel@osp-niedersachsen.de

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne unter 0511 / 16 74 74 0 zur Verfügung.

Die Auftragsvergabe erfolgt am 20.12.2017, allerdings spätestens am 21.12.2017, unter Berücksichtigung der o.g. Spezifikationen sowie der Wirtschaftlichkeit.

 

 

23. Oktober 2017

WM-Gold für Giovanna Scoccimarro

Für fünf Tag war Kroatiens Hauptstadt Zagreb Gastgeberin für die 600 besten Junioren aus 87 Nationen die in der Dom Spotova um die Weltmeistertitel kämpften.

Der erste und zweite Tag der U21-WM lief ohne deutsche Beteiligung bei den Finalkämpfen ab. Das beste Ergebnis konnte Pauline Starke (-57 kg) erzielen. Die Sportlerin vom Judo-Team Hannover erreichte den siebten Platz.

Starke begann das Turnier mit zwei Siegen gegen die Portugiesin Gomes und die Italienerin Fusco. Im Poolfinale wartete die spätere Weltmeisterin Funakubo. Die Japanerin erwies sich als eine schwere Aufgabe. Funakubo konnte die Deutsche schließlich vorzeitig besiegen. In der Hoffnungsrunde lieferte sich Starke einen engen Kampf mit Libeer aus Belgien. Erst nach mehr als sieben Minuten Kampfzeit konnte eine Entscheidung gefällt werden. Pauline Starke verpasste aufgrund einer Disqualifikation haarscharf den Kampf um die Bronzemedaille. Es bleibt ein siebter Platz für sie.

Giovanna Scoccimarro avancierte am dritten Wettkampftag zum Goldmädel. Fünf Kämpfe und fünf Waza-Ari resultierten in einem mehr als verdienten Titel. Es ist zugleich der erste Titel für die Niedersächsin. In der Vorrunde setzte sie sich gegen die Konkurrenz aus der Ukraine, Ungarn und Österreich durch. Im Halbfinale zog die Belgierin Williams gegenüber Scoccimarro den Kürzeren. Den Finalkampf bestritt sie gegen Sarnardzic, die an diesem Tag keine Chance gegen die stark auftrumpfende Scoccimarro hatte.

Tim Gramkow, der als Europameister zu den Favoriten zählte, wurde den auf ihm lastenden Erwartungen gerecht. Nach drei Siegen stand er im Halbfinale, wo er allerdings gegen den Russen Tepkaev verlor. Im Kampf um Platz 3 setzte er gegen sich den Kirgisen Sherov durch und gewann seine erste Medaille auf globaler Ebene.

Der letzte Tag ging mit einer Bronzemedaille für Giovanna Scoccimarro  und Pauline Starke im Mixed-Team Event für das Team Deutschland zu Ende. Das erstmals nach Vorbild der geplanten Mannschaftswettkämpfe für Tokio 2020 gestaltete Turnier konnten die Deutschen nach großen Erfolgen im Einzelbereich gut gestalten und verloren nur gegen die Nachbarn aus den Niederlanden.

Quelle: Judobund
Foto: IJF

12. Oktober 2017

Auszeichnungen für Starke, Toba und Hippler

Judoka Pauline Starke und Tischtennisspieler Tobias Hippler haben die Niedersächsische Sportmedaille 2017 erhalten. Innen- und Sportminister Boris Pistorius überreichte bei einer Feierstunde zudem den Preis des Ministerpräsidenten an Turner Andreas Toba (Held von Rio de Janeiro).

„Sie sind herausragende Vorbilder für Nachwuchstalente und wichtige Botschafter für das Land Niedersachsen“, sagte Pistorius.

Starke wurde 2016 zweifache U-21-Europameisterin im Judo, Hippler gewann 2016 bei den U-18-Europameisterschaften die Goldmedaille im Doppel.

Die höchste sportliche Auszeichnung des Landes war beim gemeinsamen Jahresempfang von LandesSportBund Niedersachsen und Landesregierung vergeben worden. Die drei Sportler hatten wegen Vorbereitungen zu internationalen Wettkämpfen nicht am Empfang teilnehmen können. Die Ehrung wurde daher in dieser Woche nachgeholt.

Foto: EA v.l.: Frank Schönemeier, Raik Schilbach, Tobias Hippler, Pauline Starke, Boris Pistorius, Marius Toba und Adrian Catanoiu

20. September 2017

Kooperation im Wasserball für Hannover

Für den Aufbau und die nachhaltige Etablierung eines leistungsstarken Bundesstützpunktes (BSP) und eines erfolgreichen Nationalen Ausbildungszentrums Wasserball in Hannover ziehen der LandesSportBund Niedersachsen als Träger des Olympiastützpunktes Niedersachsen, der Deutsche Schwimmverband – Fachsparte Wasserball –, die Wassersportfreunde von 1898 Hannover und White Sharks Hannover künftig an einem Strang.

Mit der von ihnen unterzeichneten „Kooperationsvereinbarung Bundesstützpunkt Wasserball Hannover“ legen sie das Fundament, um gemeinsam Leistungssportler vom Nachwuchs bis in die Spitze an der Trainingsstätte des Bundesstützpunktes im Sportleistungszentrum Hannover zu entwickeln. Die Partner verpflichten sich, gemeinsam Bedingungen zu schaffen, um Kaderathleten bestmöglich zu fördern und zu fordern. Die Details zur gemeinsamen Trainingsarbeit und den Lehrgangs- und Wettkampfmaßnahmen am Bundesstützpunkt sind im dazugehörigen „Konzept für das Training am Bundesstützpunkt Wasserball in Hannover“ festgehalten.

Der Bundesstützpunkt soll künftig sowohl eine länder- als auch eine vereinsübergreifende Betreuung der Athleten gewährleisten. Das gemeinsame Training der beiden leistungssporttragenden Vereine im Wasserball ist eine wesentliche Säule für eine nachhaltige und leistungsfähige Leistungssportstruktur am Standort Hannover. Entsprechend den Strukturvorgaben des Deutschen Olympischen Sportbundes und des Deutschen Schwimmverbandes sichern die Vereine dies über das vereinsübergreifende Stützpunkttraining sowie ein Training der Kaderspieler im Mannschaftsverband ab.

Über die gemeinsame Trainingsarbeit und Lehrgangs- und Wettkampfmaßnahmen am BSP wird neben der qualitativen und quantitativen Verbesserung des Trainingsprozesses auch eine Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Trainern, Vereinen, dem Landes- und Spitzenverband im Sinne der Zielstellung des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) und der Leistungssportentwicklung in der Region erzielt.

Die Vereinbarung schafft Transparenz und Verbindlichkeit. Detailliert geregelt sind darin die Aufgaben und Zuständigkeiten der Vertragspartner. Die BSP-Leitung liegt bei den drei Trainern:
– OSP-Schnittstellentrainer sowie BSP-Trainer Milan Sagat
– Waspo98-Trainer Karsten Seehafer und
– WSH-Trainer Mike Bartels.
Sie koordinieren die Bedarfe des Bundesstützpunktes in Abstimmung mit dem DSV.

Die Kooperationsvereinbarung ist an die Anerkennung des Bundesstützpunktes Wasserball männlich in Hannover durch den Deutschen Olympischen Sportbund bzw. das Bundesinnenministerium gebunden.

 

Statement des Deutschen Schwimm-Verbandes:

„Die Kooperation der Partner wird die Zukunft des Wasserballs auf allerhöchster Leistungsebene sichern und ausbauen – und zwar nachhaltig und kontinuierlich. Ich persönlich wünsche mir, dass dieser Zusammenschluss als große Chance für den deutschen Wasserballsport verstanden wird und der allgemeine Aufwind in dieser schönen Sportart einen weiteren Schub erfährt. Jetzt beginnt die Herausforderung.“

Dr. Ruben Goebel, Direktor Leistungssport Deutscher Schwimm-Verband e.V.

 

Pressestimmen:

http://www.haz.de/Nachrichten/Sport/Uebersicht/Der-Handschlag-von-Hannover
http://www.neuepresse.de/Sport/Regional/Der-Handschlag-von-Hannover

Foto: LSB
Im Bild v.l.: Milan Sagat (OSP-Trainer Wasserball), Mike Bartels, Jörg Deike (beide White Sharks), Reinhard Rawe (Vorstandsvorsitzender LSB Niedersachsen), Prof. Dr. Ilka Seidel (Leiterin OSP Niedersachsen), Heike Rudolph (Landeshauptstadt Hannover), Bernd Seidensticker, Karsten Seehafer (beide Waspo 98)

8. August 2017

Strukturgespräch Turnen

In dieser Woche fand das Strukturgespräch Leistungssport des LandesSportBundes (LSB) Niedersachsen für Gerätturnen und Trampolinturnen statt. Es ist Teil des LSB-Leistungssportkonzeptes 2020. In diesem Jahr werden 16 Gespräche mit Vertretern der jeweiligen Landesfachverbände und ihren Spitzenverbänden sowie dem Olympiastützpunkt Niedersachsen geführt.

Im Bild v.l.: Manfred Kehm (Teamleiter Spitzen- und Leistungssport LandesSportBund Niedersachsen), Carsten Klinge (Standortmanager-Spitzensport Niedersächsischer Turner-Bund), Wolfgang Willam (Sportdirektor Deutscher Turner-Bund), Prof. Dr. Ilka Seidel (LSB-Abteilungsleiterin und Leiterin des Olympiastützpunktes Niedersachsen), Marcus Trienen (Geschäftsführer Niedersächsischer Turner-Bund), Carsten Röhrbein (Vizepräsident Leistungssport Niedersächsischer Turner-Bund), Wolfgang Heibei (Referent Leistungssport LandesSportBund Niedersachsen)

Quelle: LSB

7. August 2017

Nur eine Europäerin schneller als Ruth Sophia Spelmeyer

Auch im WM-Halbfinale bewies Ruth Sophia Spelmeyer (VfL Oldenburg), wie schon bei Olympia in Rio de Janeiro (Brasilien), dass sie ihre Leistung auf den Punkt bringen kann. Vom schnellen Angang der Konkurrenz ließ sich die Deutsche Meisterin nicht aus dem Konzept bringen und zog ihr Rennen durch. Als Fünfte kämpfte sie sich in 51,77 Sekunden ins Ziel und lag damit nur fünf Hundertstel über ihrer Saisonbestleistung. Unterm Strich Rang 14 in der Welt. Auftrieb in Richtung der Heim EM im nächsten Jahr in Berlin gibt der europäische Vergleich, in dem nur die Lettin Gunta Latiševa-Čudare (51,57 sec) schneller war. Zum Finaleinzug fehlte rund eine Sekunde. Das Rennen gewann Phyllis Francis (USA; 50,37 sec).

Ruth Sophia Spelmeyer (VfL Oldenburg):
Es war kein überragendes Rennen, es war solide. Ich bin zufrieden, dass ich es nacheinander schaffe, 51er-Zeiten zu laufen. Es ist nicht das, was ich im Training gezeigt habe. Ich habe mehr drauf. Aber das dauert manchmal ein wenig, bis man die Trainingsleistungen auf die Bahn bringt. Die Bedingungen waren gut, ich hatte auch das Gefühl, dass ich besser und gleichmäßiger durchgekommen bin als im Vorlauf. Die Kulisse ist Wahnsinn. Ich hatte ja auch das Glück, eine Britin in meinem Lauf zu haben. In Rio ist die Achte auch mit einer Zeit um 50,75 ins Finale gekommen. Ich traue mir eine 50er-Zeit zu. Mein Training ist darauf ausgerichtet. Dieses Jahr bin ich noch nicht rangekommen, das heißt aber nicht, dass ich es nächstes Jahr nicht schaffe. Ein WM-Finalplatz ist ein hochgestecktes Ziel, aber aus meiner Sicht nicht unerreichbar. Ich gehe als zweitbeste Europäerin hier raus. Das Finale in Berlin bei der EM zu erreichen, ist eine große Motivation für mich. Ich kann es kaum erwarten, dass die Vorbereitung beginnt.

Quelle: Leichtathletik.de

3. August 2017

Strukturgespräch Wasserball

In dieser Woche fand das Strukturgespräch Leistungssport des LandesSportBundes (LSB) Niedersachsen für Wasserball statt. Es ist Teil des LSB-Leistungssportkonzeptes 2020. In diesem Jahr werden 16 Gespräche mit Vertretern der jeweiligen Landesfachverbände und ihren Spitzenverbänden sowie dem Olympiastützpunkt Niedersachsen geführt.

Im Bild v.l.: Dorothea Pielke (Vorsitzende FA Wasserball, Landesschwimmverband Niedersachsen ), Gernot Ingenerf (Vize-Präsident Landesschwimmverband Niedersachsen), Prof. Dr. Ilka Seidel (LSB-Abteilungsleiterin und Leiterin des Olympiastützpunktes Niedersachsen), Jens Christoph Pech (Leistungssportreferent Wasserball, Deutscher Schwimm-Verband), Wolfgang Hein (Präsident Landesschwimmverband Niedersachsen), Wolfgang Heibei (Referent Leistungssport LandesSportBund Niedersachsen), Holger Rähse (Landestrainer Wasserball)
 

Quelle: LSB

1. August 2017

Strukturgespräch Judo

In dieser Woche fand das Strukturgespräch Leistungssport des LandesSportBundes (LSB) Niedersachsen für Judo statt. Es ist Teil des LSB-Leistungssportkonzeptes 2020. In diesem Jahr werden 16 Gespräche mit Vertretern der jeweiligen Landesfachverbände und ihren Spitzenverbänden sowie dem Olympiastützpunkt Niedersachsen geführt.

Im Bild v.l.: Mark Borchert (Sportdirektor Deutscher Judo-Bund), Manfred Kehm (Teamleiter Spitzen- und Leistungssport, LandesSportBund Niedersachsen), Prof. Dr. Ilka Seidel (LSB-Abteilungsleiterin und Leiterin des Olympiastützpunktes Niedersachsen), Eckbert von Horn (Präsident Niedersächsischer Judo-Verband), Norbert Specker (Vize-Präsident Niedersächsischer Judo-Verband), Katja Schindler (Laufbahnberaterin am Olympiastützpunkt Niedersachsen), Wolfgang Heibei (Referent Leistungssport LandesSportBund Niedersachsen), Sven Loll (Leitender Landestrainer Judo)

 

Quelle: LSB

31. Juli 2017

Jakob Thordsen ist Junioren-Weltmeister

Bei den U23- und Junioren-Weltmeisterschaften in Pitesti/Rumänien war der DKV-Nachwuchs auf breiter Front in den Finals vertreten. Mit einem Semifinalsieg zogen Jakob Thordsen (Hannoverscher Kanu-Club) und Jakob Kurschat (WSV Dresden) im K2 der Herren Junioren über 1000m in den A-Endlauf ein. Dort sicherten sich beide überlegen mit fast zweieinhalb Sekunden Vorsprung WM-Gold vor den Booten aus Ungarn und aus Tschechien. Jakob Kurschat meinte zu ihrem Erfolg: „Es war heute sehr windig, aber das waren unsere Bedingungen. Es ist unglaublich, ich kann gar nicht ausdrücken, was dieser Sieg für uns bedeutet.“
Sehr zufrieden zeigte sich Landestrainer Jan Francik mit den Leistungen seines Schützlings Jakob Thordsen: Ein klasse Erfolg. Das war praktisch A-Niveau, was die Jungs gepaddelt sind.“

Quelle: DKV