Thema: Wettkampf

19. Juni 2017

Gold für Wandtke beim EC in Celje

Der European Cup im slowenischen Celje war mit 30 Nationen sehr gut besetzt, auch wenn das Niveau natürlich nicht ganz an die Besetzung eines starken Grand Prix oder Grand Slam heranreichte. Trotzdem konnten die deutschen Topathleten viele Kämpfe bestreiten und machten dabei einen positiven und kampflustigen Eindruck. Vor allem was Ausdauer und Spritzigkeit angeht, ist die Mannschaft auf einem guten Weg. Auch inhaltlich konnte man über weite Strecken sehr zufrieden sein, auch wenn bis zu den Weltmeisterschaften natürlich noch einige Arbeit und Feinschliff anstehen.

Von den in Hannover trainierenden Sportlern konnte sich Igor Wandtke (bis 73 kg) Gold sichern, David Tekic (bis 90 kg) erreichte Silber und Dimitri Peters holte sich Bronze (bis 100 kg). Tim Gramkow (bis 81 kg) kam bis auf Platz 9.

Der DJB belegte nach zwei Tagen mit fünf Gold-, zwei Silber- und fünf Bronzemedaillen den ersten Platz im Medaillenspiegel vor Russland (4/3/5) und den Niederlanden (2/0/2).

Quelle: DJB
Foto: EJU, Aleš Srnovšnik

13. Juni 2017

Jolyn Beer dominiert in der Qualifikation

Jolyn Beer hat eine hervorragende Leistung beim Weltcup Sportschießen in Gabala (Aserbaidschan) geboten, sich jedoch nicht dafür belohnt. Die Hannoveranerin, die in dieser Saison internationale Spitzenresultate in Serie erzielt und zuletzt in München Bronze gewann, siegte im Vorkampf mit dem Sportgewehr und kam dennoch nur auf Rang acht.

Die Sportsoldatin hielt mit dem Weltklasseresultat von 590 Ringen die gesamte Konkurrenz in Schach. Jeweils 196 Ringe stehend und kniend, 198 Ringe im Liegendanschlag zeugen von ihrer starken Vorstellung. Doch im Finale „verbockte“ sie zunächst die erste Kniend-Fünferserie mit 48,9 Ringen, war liegend wieder gut dabei, um sich nach zwei schwachen Stehendserien mit 49,8 und 47,8 Ringen als Erste aus dem Endkampf zu verabschieden und als Achte abzuschließen. Der Sieg mit neuem Juniorenweltrekord ging mit 459,0 Ringen an Mengyao Shi (China). Silber gewann die Österreicherin Nadine Ungerank mit 455,2, Bronze die aus der Bundesliga bekannte Stine Nielsen (Dänemark) mit 444,9 Ringen.

Quelle: DSB
Foto: DSB

5. Juni 2017

Neele Koopmann gelingt nächster Rekord-Wurf

Beim Hammerwurf-Meeting in Fränkisch-Crumbach hat Neele Koopmann am Montag ihre eigene DLV-Bestleistung der Altersklasse U18 gesteigert. Die 16-Jährige schleuderte den Drei-Kilo-Hammer auf 68,29 Meter.

Sie hat den Dreh in diesem Sommer raus. Schon bei den Halleschen Werfertagen hatte Neele Koopmann (SV Gartow) die 20 Jahre alte DLV-Bestleistung der Altersklasse U18 mit dem Drei-Kilo-Hammer auf 68,16 Meter gesteigert. Bis dahin war Bianca Achilles (67,80 m) die Rekordhalterin. In Fränkisch-Crumbach bestätigte die 16-Jährige ihr neues Niveau mit einem Wurf auf 68,29 Meter.

Vorher hatte sie mit 67,73 Metern eine weitere starke Weite erzielt. Das große Ziel in diesem Sommer ist es, diese Leistung bei den U18-Weltmeisterschaften in Nairobi (Kenia, 12. bis 16. Juli) erneut abzurufen.

Quelle: Leichtathletik

4. Juni 2017

Achtfach Edelmetall für U21 in Leibnitz

Die Ausrichtung des internationalen Turniers im österreichischen Leibnitz, heute im Format eines European Cups, jährte sich zum zehnten Mal. Beim Jubiläum gingen 76 deutsche Judoka an den Start. Von diesen 76 konnten 16 in die Ränge kommen und 8 Medaillen ergattern.

Vor allem die jungen Frauen konnten überzeugen. Die DJB-Frauen der U21 konnten allerdings 4 Silbermedaillen und 2 Bronzemedaillen gewinnen. Im männlichen Bereich holte Tim Gramkow (TKJ Sarstedt, -81kg) die einzige Goldmedaille. Als weiteres Ergebnis konnten die Junioren noch eine Silbermedaille verbuchen.

Einen zweiten Platz bei den Frauen holten Pauline Starke (Judo Team Hannover, -57kg), Bronze gewannen Giovanna Scoccimarro (MTV Vorsfelde, -70kg).

Der Deutsche Judo-Bund (DJB) freut sich sehr über dieses positive Ergebnis in Leibnitz und wünscht seinen jungen Athletinnen und Athleten weiterhin viel Erfolg auf und neben der Matte.

Quelle: Judobund
Foto:  EJU

29. Mai 2017

Gold bei den Europameisterschaften für Ruderin Frauke Hundeling

Frauke Hundeling (DRC Hannover) gewinnt am heutigen Sonntag mit dem Frauen-Doppelvierer des Deutschen Ruderverbands die Goldmedaille bei den Europameisterschaften im tschechischen Racice.

Mit einer komplett neu zusammengesetzten Mannschaft konnte das deutsche Boot im Finale die Teams aus den Niederlanden, Großbritannien, Polen, Frankreich und Weißrussland auf die Plätze verweisen und damit den nächsten internationalen Titel nach dem Olympiasieg in Rio in dieser Bootsklasse erkämpfen.

Carlotta Nwajide (ebenfalls DRC Hannover) qualifizierte sich im Frauen-Doppelzweier ebenfalls für das Finale und belegte dort den vierten Platz.

Text: LRVN
Foto: DRV

29. Mai 2017

Alexei Mikhailov wirft in Leverkusen Hausrekord

Beim Bayer-Hammerwurf-Meeting in Leverkusen holten am Samstag Asienmeisterin Liu Tingting (China) und Kibwe Johnson (USA) die Siege.
Der deutsche U20-Rekordler Alexei Mikhailov (Hannover 96) erkämpfte sich als Gesamt-Zweiter den Titel des Deutschen Hochschulmeisters. Seinen Hausrekord steigerte der 21-Jährige auf 72,59 Meter und bestätigte die Normen für U23-EM und Universiade. „Ich bin zufrieden, obwohl es technisch wieder nicht ganz gestimmt hat. Da ist noch viel Potenzial. Mal sehen, was bei den nächsten Wettkämpfen und vor allem bei den Deutschen Meisterschaften geht“, sagte Alexei Mikhailov.

Quelle: Leichtathletik.de

22. Mai 2017

3x Silber für Niedersachsen bei den Junioren-Europameisterschaften im Rudern

Bei den Junioren-Europameisterschaften im Rudern auf dem Elfrather See in Krefeld konnten gleich drei Ruderinnen und Ruderer aus Niedersachsen eine Silbermedaille erkämpfen.

Inke Buse und Leonie Heuer (beide Regattaverband Ems-Jade-Weser / Team Nord West) mussten sich zusammen mit Charlotte Lier und Lena Sarassa (beide Crefelder RC) im Finale des Juniorinnen-Vierers o. St. nur dem Team aus Kroatien geschlagen geben und sicherten sich die Silbermedaille vor Rumänien, Polen, Schweiz und Tschechien.

Malte Engelbracht (DRC Hannover) startete im Junioren-Doppelvierer o. St. des DRV und verpasste die Goldmedaille knapp hinter dem Quartett aus der Schweiz. Auf den Plätzen folgten die Teams aus Dänemark, Russland, Tschechien und der Ukraine. 

Text: LRVN
Foto: DRV

24. April 2017

Erfolgreiche DLV-Staffeln bei den World Relays

Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hat mit sechs Staffeln an den IAAF World Relays in Nassau (22./23. April) teilgenommen. Nominiert wurden sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen die aktuell besten deutschen Sprinter für die Entscheidungen über 4×100 Meter, 4×200 Meter und 4×400 Meter, darunter die 4×100-Meter-Staffel der DLV-Sprinterinnen, die bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro (Brasilien) Platz vier belegt hatte.

Nach der Silbermedaille über 4×200 Meter der Frauen am Samstag ließ am Sonntag die deutsche Frauen-Sprintstaffel auf den Bahamas Gold über 4×100 Meter folgen.

(Noch) nicht die erhofften Resultate gab es für die deutschen Langsprinter. Die 4×400 Meter Staffel der Frauen mit Laura Müller (LC Rehlingen), Laura Gläsner (VfL Eintracht Hannover), Lara Hoffmann (LT DSHS Köln) und Ruth Sophia Spelmeyer (VfL Oldenburg) kam im dritten Vorlauf in 3:33,34 Minuten als Vierte ins Ziel. Doch das Quartett wurde nachträglich mit Verweis auf Regel 170.11 und eine im Vergleich zur Meldung abweichende Start-Reihenfolge disqualifiziert. Ärgerlich – denn die vier Athletinnen hatten die achtschnellste Zeit der Vorläufe erzielt und hätten damit das Finale sowie die direkte WM-Qualifikation in der Tasche gehabt.

Im B-Finale über 4×400 Meter hatte die deutsche Staffel der Männer mit Alexander Juretzko (VfL Eintracht Hannover), Johannes Trefz (LG Stadtwerke München), Fabian Dammermann (LG Osnabrück) und Thomas Schneider (TSV Bayer 04 Leverkusen) noch einmal Gelegenheit, auf großer Bühne weitere internationale Erfahrungen zu sammeln. Eine Steigerung der Vorlauf-Zeit (3:07,80 min) gelang aber nicht. Das Quartett belegte in 3:09,53 Minuten Platz sechs.

 

Quelle: Leichtathletik.de

13. März 2017

Silber für Siegel in Zürich

In Uster-Zürich fand vom 11. bis 12. März 2017 der diesjährige Senior European Judo Cup statt. 166 Männer und 60 Frauen hatten den Weg in die Schweiz genommen, davon 33 Starter und 8 Starterinnen des Deutschen Judo-Bundes.
Insgesamt konnten die deutschen Teilnehmenden eine Gold-, drei Silber- und drei Bronzemedaillen erkämpfen.

Von den in Hannover Trainierenden schaffte es Christoph Siegel in der Klasse -66kg auf den 2. Platz. Nachdem er in seinem ersten Kampf gegen Alessio Bruno (ITA) über die Zeit gehen musste, konnte Christoph die zweite Begegnung gegen Marcel Bizon (GER) nach 1:16 min gewinnen. Das Halbfinale gegen Matthijs van Harten (NED) wurde durch eine Shido-Strafe in der Verlängerung entschieden. Einen Wazaari-Rückstand im Finale gegen Roy Shippers (NED) konnte Christoph dann leider nicht mehr aufholen.

Tini Grohn konnte in seinem ersten Kampf  -90 kg Glenn Monnard (SUI) in der Verlängerung mit Ippon schlagen, verlor aber im nächsten Kampf gegen Bosko Borenoviv (SRB). In der Trostrunde gewann er gegen Sjors Riddersma (NED), gegen Oleksandr Kruk (UKR) in der Verlängerung um dann das „kleine Finale“ gegen Mike Chavanne (SUI) für sich zu entscheiden: Platz 3.

Ebenfalls Bronze erkämpfte sich Benjamin Bouizgarne +100 kg. Den Vorrundenkampf gegen Peter Vincent (GBR) hat er über die Kampfzeit mit Wazaari gewonnen. Im Halbfinale musste er sich leider in den  letzten 30 sec mit Ippon Claudio Pepoli (ITA) geschlagen geben. Den Kampf um Platz drei endete nach knapp 3 min Enej Marinic (SLO) mit Ippon für Benjamin.

Knapp an den Medaillenrängen vorbei landete Domenik Schönfeldt auf dem 5. Platz-100kg. Nach Siegen in der Vorrundegegen  Adama Sow (FRA) und Dovide Pozzi (ITA) verlor er im Halbfinale gegen Tentore Masmanidis (GRE). Im Kampf um Platz 3 verloren Domenik gegen Jevgenijs Borodavko (LET) nach Ablauf der Kampfzeit mit Wazaari-Rückstand.

Quelle: ippon.org
Foto: EJU –  Paco Lozano