Thema: Wasserball

12. Juni 2017

IOC erweitert Wettkampfprogramm

In drei Jahren finden in Japan die 32. Olympischen Sommerspiele statt und seit dem vergangenen Wochenende steht auch fest, dass in den Schwimmsportarten einige bedeutende Veränderungen vorgesehen sind, die das olympische Wettkampfprogramm von Tokio 2020 betreffen. Unter anderem wird das Teilnehmerfeld der Frauen im Wasserball von acht auf zehn Mannschaften erweitert. Diese Entscheidungen hat das Executive Board des Internationalen Olympischen Komitee (IOC) am Freitag getroffen. 

Mit der Erweiterung des olympischen Turniers der Wasserballerinnen von acht auf zehn Teams geht außerdem eine Reduzierung der Mannschaftskadergrößen einher. Bisher bestanden Wasserball-Nationalmannschaften bei Olympischen Sommerspielen immer aus 13 Kaderplätzen. In drei Jahren werden es nur noch deren elf sein. Diese Veränderungen betreffen sowohl Frauen als auch Männer. Das olympische Männer-Turnier wird unverändert mit 12 Teams ausgetragen.

Durch die beschlossenen Erweiterungen steigt die FINA zum Verband mit den meisten olympischen Medaillenentscheidungen auf (49). 35 wird es im Beckenschwimmen geben, acht im Wasserspringen und jeweils zwei im Wasserball, Freiwasserschwimmen und Synchronschwimmen.

 

Quelle: DSV

5. April 2016

Deutschlands Wasserballer unter Druck

Deutschlands Wasserballer stehen beim Olympiaqualifikationsturnier im italienischen Triest bereits nach dem zweiten Spieltag massiv unter Druck: Einen Tag nach dem 24:3-Schützenfest gegen Südafrika unterlag die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) im zweiten von fünf Vorrundenauftritten binnen fünf Tagen heute nach langer Führung am Ende noch deutlich mit 5:10 (1:1, 1:0, 2:4, 1:5) gegen den favorisierten EM-Fünften Spanien, der seinerseits tags zuvor noch sensationell mit 5:7 gegen die Niederlande verloren hatte.

Die heute um 17:50 Uhr anstehende dritte Vorrundenpartie gegen den EM-Zwölfte Niederlande, der in Triest überraschend mit zwei Siegen gestartet ist, gilt aus deutscher Sicht bereits als „Endspiel“. Beim Kampf um einen der vier Rio-Startplätze will die Weissinger-Sieben nach der Vorrunde Rang drei belegen, um im nachfolgenden Viertelfinale Rekordolympiasieger Ungarn aus dem Weg zu gehen. Mit dem klaren Sieg des heutigen Tages hat Spanien seinerseits zunächst einmal den befürchteten vierten Platz abgewendet.
Mit dabei im Team der deutschen Nationalmannschaft sind die Waspo98-Spieler Roger Kong und Erik Bukowski.

Quelle: Wasserballecke

24. Juni 2015

Patrick Weissinger neuer Wasserball-Bundestrainer

Auf Vorschlag des Fachspartenvorsitzenden Hans-Jörg Barth hat das Präsidium des Deutschen Schwimm Verbandes (DSV) den 42-jährigen Patrick Weissinger (Esslingen) zum neuen Trainer für die A-Nationalmannschaft der Männer berufen. „Ich kenne Patrick Weissinger noch als Spieler, Kapitän der Nationalmannschaft und Aktivensprecher. Wir hatten immer ein gutes Einvernehmen, und ich freue mich auf die Zusammenarbeit“, erklärt DSV-Präsidentin Dr. Christa Thiel.

Weissinger erhält einen Vertrag bis September 2016, dann erfolgt eine Stellenausschreibung für den neuen olympischen Zyklus.

Um den Traum von Rio aufrecht zu erhalten, ist im Januar bei der Europameisterschaft in Belgrad mindestens eine Platzierung unter den ersten acht Mannschaften gefordert, nur dann schaffen es die Wasserball-Männer zum Olympiaqualifikationsturnier im März 2016.

21. Juni 2015

European Games-Wasserball

Für die jungen U17-Wasserballspieler war Baku ein tolles Erlebnis, bei dem viele wertvolle Erfahrungen gesammelt werden konnten, die wiederum auch als Motivation für die Zukunft wirken werden. Zum ersten Mal seit 2006 platzierten sich wieder beide deutschen Teams, sowohl Damen als auch Herren, unter den besten acht Europas.

Während die Frauen als Vierte aus der Gruppenrunde in die Platzierungsspiele starteten und nach einem Sieg über Frankreich (8:10) und Serbien (11:13) auf Platz sieben landeten, musste das Herren-Team, nach einer knappen 8:9 Niederlage gegen Ungarn, Siege gegen Rumänien (10:5) und Aserbaidschan (17:7), als Zweiter der Gruppenrunde sich im Viertelfinale Kroatien 12:18 geschlagen geben. In den Platzierungsspielen ersatzgeschwächt blieb das Team gegen Russland (9:16) und Ungarn (6:15) deutlich hinter den anfänglich gezeigten Leistungen zurück und wurde leider „nur“ Achter.

 

Quelle: DSV

27. Mai 2015

DWL Playoffs: Finalisten stehen fest

Im Halbfinale um die Deutsche Wasserballmeisterschaft ließ Titelverteidiger Wasserfreunde Spandau 04 den Herausforderern vom SSV Esslingen erwartungsgemäß keine Chance. Mit dem dritten deutlichen Sieg im dritten Spiel der „Best-of-five-Serie“ machte der Rekordchampion aus Berlin (33 x Deutscher Meister) am Sonntag vorzeitig den Finaleinzug perfekt. Das Spiel endete 19:6 (7:0, 2:2, 5:2, 5:2).

Im Finale um die Deutsche Meisterschaft trifft das Team von Spandau-Trainer Petar Kovacevic nun auf Dauerrivale ASC Duisburg, der ebenfalls, dafür etwas überraschend, glatt mit 3:0 Siegen in die Finalserie (Modus ebenfalls „best of five“) einzog. Das junge Team des ASCD räumte dabei keinen Geringeren als Waspo 98 Hannover aus dem Weg. Die ambitionierten Niedersachsen gingen mit dem erklärten Ziel in die Saison, Meister Spandau vom nationalen Thron zu stürzen. Das entscheidende dritte Spiel am Sonntag in Hannover endete äußerst torarm 3:5 (0:0, 1:2, 1:1, 1:2).
Die Finalpaarung ASC Duisburg (6 x Deutscher Meister) – Wasserfreunde Spandau 04 ist das deutsche Dauerduell der letzten Dekade. Bereits zum neunten Mal in Folge treffen die beiden Teams im finalen Kampf um den Deutschen Meistertitel aufeinander, wobei Duisburg lediglich 2013 den Pokal in die Höhe stemmen durfte. Start der Finalserie ist der 10. Juni 2015.
Ebenfalls am 10. Juni beginnt der Kampf um Bronze zwischen Waspo 98 Hannover und dem SSV Esslingen, ebenfalls eine Duell-Neuauflage der vergangenen Saison.

Unterdessen fanden andernorts die weiteren DWL-Platzierungsspiele statt. Nachfolgend das Endresultat:
5. Platz: White Sharks Hannover
6. Platz: SV Bayer Uerdingen 08
7. Platz: SV Krefeld 1972
8. Platz: SVV Plauen
9. Platz: OSC Potsdam
10. Platz: SG Neukölln Berlin
11. Platz: SV Cannstatt
12. Platz: SC Neustadt/Weinstraße

Quelle: DSV