Thema: Top-Meldungen

12. Oktober 2017

Auszeichnungen für Starke, Toba und Hippler

Judoka Pauline Starke und Tischtennisspieler Tobias Hippler haben die Niedersächsische Sportmedaille 2017 erhalten. Innen- und Sportminister Boris Pistorius überreichte bei einer Feierstunde zudem den Preis des Ministerpräsidenten an Turner Andreas Toba (Held von Rio de Janeiro).

„Sie sind herausragende Vorbilder für Nachwuchstalente und wichtige Botschafter für das Land Niedersachsen“, sagte Pistorius.

Starke wurde 2016 zweifache U-21-Europameisterin im Judo, Hippler gewann 2016 bei den U-18-Europameisterschaften die Goldmedaille im Doppel.

Die höchste sportliche Auszeichnung des Landes war beim gemeinsamen Jahresempfang von LandesSportBund Niedersachsen und Landesregierung vergeben worden. Die drei Sportler hatten wegen Vorbereitungen zu internationalen Wettkämpfen nicht am Empfang teilnehmen können. Die Ehrung wurde daher in dieser Woche nachgeholt.

Foto: EA v.l.: Frank Schönemeier, Raik Schilbach, Tobias Hippler, Pauline Starke, Boris Pistorius, Marius Toba und Adrian Catanoiu

20. September 2017

Kooperation im Wasserball für Hannover

Für den Aufbau und die nachhaltige Etablierung eines leistungsstarken Bundesstützpunktes (BSP) und eines erfolgreichen Nationalen Ausbildungszentrums Wasserball in Hannover ziehen der LandesSportBund Niedersachsen als Träger des Olympiastützpunktes Niedersachsen, der Deutsche Schwimmverband – Fachsparte Wasserball –, die Wassersportfreunde von 1898 Hannover und White Sharks Hannover künftig an einem Strang.

Mit der von ihnen unterzeichneten „Kooperationsvereinbarung Bundesstützpunkt Wasserball Hannover“ legen sie das Fundament, um gemeinsam Leistungssportler vom Nachwuchs bis in die Spitze an der Trainingsstätte des Bundesstützpunktes im Sportleistungszentrum Hannover zu entwickeln. Die Partner verpflichten sich, gemeinsam Bedingungen zu schaffen, um Kaderathleten bestmöglich zu fördern und zu fordern. Die Details zur gemeinsamen Trainingsarbeit und den Lehrgangs- und Wettkampfmaßnahmen am Bundesstützpunkt sind im dazugehörigen „Konzept für das Training am Bundesstützpunkt Wasserball in Hannover“ festgehalten.

Der Bundesstützpunkt soll künftig sowohl eine länder- als auch eine vereinsübergreifende Betreuung der Athleten gewährleisten. Das gemeinsame Training der beiden leistungssporttragenden Vereine im Wasserball ist eine wesentliche Säule für eine nachhaltige und leistungsfähige Leistungssportstruktur am Standort Hannover. Entsprechend den Strukturvorgaben des Deutschen Olympischen Sportbundes und des Deutschen Schwimmverbandes sichern die Vereine dies über das vereinsübergreifende Stützpunkttraining sowie ein Training der Kaderspieler im Mannschaftsverband ab.

Über die gemeinsame Trainingsarbeit und Lehrgangs- und Wettkampfmaßnahmen am BSP wird neben der qualitativen und quantitativen Verbesserung des Trainingsprozesses auch eine Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Trainern, Vereinen, dem Landes- und Spitzenverband im Sinne der Zielstellung des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) und der Leistungssportentwicklung in der Region erzielt.

Die Vereinbarung schafft Transparenz und Verbindlichkeit. Detailliert geregelt sind darin die Aufgaben und Zuständigkeiten der Vertragspartner. Die BSP-Leitung liegt bei den drei Trainern:
– OSP-Schnittstellentrainer sowie BSP-Trainer Milan Sagat
– Waspo98-Trainer Karsten Seehafer und
– WSH-Trainer Mike Bartels.
Sie koordinieren die Bedarfe des Bundesstützpunktes in Abstimmung mit dem DSV.

Die Kooperationsvereinbarung ist an die Anerkennung des Bundesstützpunktes Wasserball männlich in Hannover durch den Deutschen Olympischen Sportbund bzw. das Bundesinnenministerium gebunden.

 

Statement des Deutschen Schwimm-Verbandes:

„Die Kooperation der Partner wird die Zukunft des Wasserballs auf allerhöchster Leistungsebene sichern und ausbauen – und zwar nachhaltig und kontinuierlich. Ich persönlich wünsche mir, dass dieser Zusammenschluss als große Chance für den deutschen Wasserballsport verstanden wird und der allgemeine Aufwind in dieser schönen Sportart einen weiteren Schub erfährt. Jetzt beginnt die Herausforderung.“

Dr. Ruben Goebel, Direktor Leistungssport Deutscher Schwimm-Verband e.V.

 

Pressestimmen:

http://www.haz.de/Nachrichten/Sport/Uebersicht/Der-Handschlag-von-Hannover
http://www.neuepresse.de/Sport/Regional/Der-Handschlag-von-Hannover

Foto: LSB
Im Bild v.l.: Milan Sagat (OSP-Trainer Wasserball), Mike Bartels, Jörg Deike (beide White Sharks), Reinhard Rawe (Vorstandsvorsitzender LSB Niedersachsen), Prof. Dr. Ilka Seidel (Leiterin OSP Niedersachsen), Heike Rudolph (Landeshauptstadt Hannover), Bernd Seidensticker, Karsten Seehafer (beide Waspo 98)

(c) minkusimages
19. Mai 2017

Sparkassenverband fördert gesunde Ernährung

„Sportliche Höchstleistungen entstehen nur auf Basis wohlausgewogener Ernährung“ betonen Günter Distelrath, Reinhard Rawe und Prof. Dr. Ilka Seidel bei einem Besuch im LOTTO Sportinternat des LSB.

„Sportliche Höchstleistungen entstehen nur auf Basis wohlausgewogener Ernährung“ betonten Günter Distelrath, Verbandsgeschäftsführer des Sparkassenverbandes Niedersachsen (SVN), Reinhard Rawe, Vorstandsvorsitzender des Landes-SportBundes (LSB) Niedersachsen, und Prof. Dr. Ilka Seidel, Leiterin des Olympiastützpunktes Niedersachsen, bei einem Besuch im LOTTO Sportinternat des LSB. Stellvertretend für alle im Internat wohnenden Sportlerinnen und Sportler nahm Judoka Pauline Starke aus den Händen von Günter Distelrath einen Scheck über 50.000 € entgegen. Mit dieser Summe unterstützt der SVN jährlich die gesunde Ernährung des Spitzensport-Nachwuchses in Niedersachsen. Mit Erfolg, wie das Beispiel von Pauline Starke zeigt: Sie ist amtierende U 21-Europameisterin in der Gewichtsklasse bis 57 kg.

Text: LSB
Foto: minkusimages

3. Mai 2017

Erster Arbeitstag der OSP-Leiterin

Prof. Dr. Ilka Seidel hat am 2. Mai ihre Tätigkeit als neue Leiterin des Olympiastützpunktes Niedersachsen in Hannover aufgenommen.
Begrüßt wurde die 47-Jährige Sportwissenschaftlerin vom Vorstandsvorisitzenden des LandesSportBundes Niedersachsen, Reinhard Rawe.

Prof. Dr. Seidel war zuletzt Leiterin des Fachbereiches Kraft-Technik am Institut für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) in Leipzig und davor u. a. Leiterin des Forschungszentrums für den Schulsport und den Sport von Kindern und Jugendlichen am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) – Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft. Bis 2016 engagierte sie sich zudem als ehrenamtliche Vizepräsidentin Leistungssport der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft.

Prof. Dr. Seidel folgt auf Jürgen Bruckert, der im Herbst 2016 mit 65 Jahren in den Ruhestand gegangen war. Der frühere Wasserballer hatte seit 1993 als fünfter OSP-Leiter die Betreuungs- und Serviceeinrichtung in Hannover geführt. In der Zwischenzeite übte Reinhard Rawe die Leitung kommissarisch aus.

Quelle: LSB

23. März 2017

Prof. Dr. Ilka Seidel wird neue Leiterin

Neue Leiterin des Olympiastützpunktes (OSP) Niedersachsen in Hannover wird Prof. Dr. Ilka Seidel. Die 46-Jährige Sportwissenschaftlerin wird ihre Tätigkeit am 02. Mai 2017 aufnehmen. „Prof. Dr. Seidel hat sich in einem Assessmentverfahren durchgesetzt. Wir freuen uns, mit ihr eine neue Entwicklungsphase im Olympiastützpunkt einleiten zu können“, sagte der Vorstandsvorsitzende des LandesSportBundes (LSB) Niedersachsen, Reinhard Rawe, für den OSP-Träger. Prof. Dr. Seidel ist derzeit Leiterin des Fachbereiches Kraft-Technik am Institut für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) in Leipzig und war davor u.a. Leiterin des Forschungszentrums für den Schulsport und den Sport von Kindern und Jugendlichen am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) – Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft. Ehrenamtlich war sie u.a. bis 2016 Vizepräsidentin Leistungssport der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft.

45 Frauen und Männer hatten sich auf die Leitungsstelle für den OSP beworben. Das Bewerbungs- und Assessmentverfahren hatte der LSB in enger Abstimmung mit dem Deutschen Olympischen Sportbund und der Beratungsgesellschaft evolog aus Nordrhein-Westfalen umgesetzt. An den Vorstellungsgesprächen selbst hatten neben Rawe und dem LSB-Betriebsrat der Vorstand Leistungssport des Deutschen Olympischen Sportbundes, Dirk Schimmelpfennig, und Kai-Olaf Jessen vom Bundesministerium des Innern teilgenommen. „Wir wollten gerade bei dieser Stellenbesetzung im Kontext der Neustrukturierung des deutschen Leistungssports und der Spitzensportförderung von Beginn an einen engen Schulterschluss mit dem DOSB, der für die zentrale Steuerung, die übergreifende Koordinierung und das Qualitätsmanagement aller Olympiastützpunkte zuständig ist, sowie mit dem Bund als Förderer“, sagte Rawe. Er freue sich, dass die Entscheidung für Prof. Dr. Seidel von beiden getragen werde.

 

Prof. Dr. Seidel wird die Nachfolge von Jürgen Bruckert antreten, der im Herbst 2016 mit 65 Jahren in den Ruhestand gegangen war. Der frühere Wasserballer hatte seit 1996 als fünfter OSP-Chef die Betreuungseinrichtung für die niedersächsischen Spitzensportler in Hannover geleitet. Seitdem übt Rawe die Leitung kommissarisch aus.

 

Quelle: LandesSportBund Niedersachsen e.V.

1. August 2016

Fünf DBS-Athleten vertreten Niedersachsen in Rio de Janeiro

Vor wenigen Minuten endete die Pressekonferenz des Deutschen Behindertensport­ver­bandes zur Nominierung der Sportlerinnen und Sportler, die bei den Paralympics in Rio de Janeiro dabei sein werden. Aus Niedersachsen sind es fünf Athletinnen und Athleten, für die es vom 7. bis 18. September in Brasilien um die begehrten Medaillen geht.

Stefan Lösler – Triathlon – GC Nendorf/Team BEB

Vico Merklein – Handbiking – GC Nendorf

Christiane Reppe – Handbiking – GC Nendorf

Torben Schiewe – Sitzvolleyball – MTV Eintracht Celle/Team BEB

Elke Seeliger – Sportschießen – SV Etzhorn/Team BEB

Karl Finke, Präsident des Behinderten-Sportverbands Niedersachsen (BSN): „Eins haben alle fünf gemeinsam: Hinter ihnen liegt eine lange und intensive Vorbereitung. Mit der offiziellen Nominierung herrscht nun endlich Ge­wiss­heit – sie werden Teil des bedeu­tend­sten Wettbewerbs im Behindertensport sein. Wir freuen uns, dass die fünf Sportle­rinnen und Sportler nicht nur die deutschen, sondern auch die niedersächsischen Farben bei den Paralympics vertreten.“

Bevor es aber nach Rio geht, findet vom 12. bis 14. August die Einkleidung der Deut­schen Paralympischen Mannschaft in der Emmich-Cambrai-Kaserne in Hannover statt. An gleicher Stelle wird der BSN die niedersächsischen Athletinnen und Athleten durch Präsident Karl Finke persönlich verabschieden und ihnen einige gute Wünsche mit auf den Weg an den Zuckerhut geben.

 Weitere Informationen zu den Paralympics sind unter http://www.bsn-ev.de/sport/leistungssport/paralympics-rio-2016/ zu finden.

Quelle: BSN
Fotos: Ralf Kuckuck, DBS-Akademie

30. November 2015

Hamburg stimmt gegen Olympiabewerbung 2024

Nach dem ablehnenden Votum in Hamburg mit 48,4 Prozent Ja- zu 51,6 Prozent Nein-Stimmen zur Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 in Hamburg und Kiel wird die Bewerbungsgesellschaft ihre Aktivitäten einstellen.
„Das Ergebnis ist natürlich enttäuschend für uns alle“, sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann, „aber es ist eine demokratische Entscheidung und ohne Wenn und Aber zu akzeptieren. Die Mehrheit will derzeit offensichtlich keine Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele. Es war immer klar, dass es ohne die mehrheitliche Unterstützung der Hamburgerinnen und Hamburger keine erfolgreiche Bewerbung geben wird. Wir danken den Kielerinnen und Kielern für ihr „Ja“ und bedauern, nicht für sie ins Rennen um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 gehen zu können. Unserem Land entgeht damit leider die Chance auf das weltweit größte Fest – eines der letzten großen ´Lagerfeuer` wird nur über den Bildschirm aus anderen Ländern wahrzunehmen sein. Es wäre bedauerlich, wenn die kommende Generation der Athletinnen und Athleten auf Olympische und Paralympische Heimspiele verzichten müsste.“

„Trotz allem hat schon die erste Phase der Bewerbung viel bewegt: Von der Stärkung des Sports, dem Auseinandersetzen der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Stadt der Zukunft bis hin zur verbesserten internationalen Wahrnehmung Hamburgs“, sagte der DOSB-Vorstandsvorsitzende Michael Vesper. „Wir haben damit nun ohne den Rückenwind einer Olympiabewerbung Sportdeutschland weiterzuentwickeln“, ergänzte Hörmann. „Das wird sicher deutlich schwieriger, aber wir gehen das dennoch mit großer Entschlossenheit an. Wir werden sowohl die Leistungssportreform umsetzen als auch den Sport für alle weiterentwickeln, und der DOSB wird sein gesellschaftspolitisches Engagement nicht nur fortsetzen, sondern gezielt weiter ausbauen.“

Insgesamt waren rund 1,3 Mio. Hamburgerinnen und Hamburger sowie 198.000 Kielerinnen und Kieler ab 16 Jahren aufgerufen, über die Bewerbung ihrer Städte für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 zu entscheiden. Die Wahlbeteiligung lag in Hamburg bei 50,0 Prozent. In Kiel stimmten 31,7 Prozent der Bürgerinnen und Bürger ab. 65,6 Prozent von ihnen hatten mit Ja gestimmt.

Text: LSB Niedersachsen