Thema: Tischtennis

18. Juli 2017

Hippler und Meissner holen Jugend-EM-Gold

Zum ersten Mal seit 2006 darf eine deutsche Jungenmannschaft den Jugend-Europameistertitel feiern. Damals waren ebenfalls zwei Niedersachsen im Team: Dimitrij Ovtcharov, Ruwen Filus spielten damals zusammen mit Steffen Mengel und Co. Diesmal jubelten Gerrit Engemann, Tobias Hippler, Cedric Meissner und Fanbo Meng. Mit einem überaus souveränen 3:0-Sieg setzten sie sich gegen die Russen durch und holten damit den einzigen Titel und die einzige Medaille für Deutschland in den Teamwettbewerben.

Das Endspiel im Überblick:

Deutschland – Russland
Gerrit Engemann – Denis Ivonin 3:2 (12,-10,7,-11,7)
Tobias Hippler – Artur Abusev 3:0 (4,7,5)
Cedric Meissner – Lev Katsman 3:1 (-8,4,5,5)

Quelle: myTischtennis.de
Foto: Carlos Ferreira

21. Juli 2016

Hippler und Hohmeier Jugend-Europameister im Doppel

Große Freude bei Tobias Hippler und Nils Hohmeier: Das Duo des Drittligisten TuS Celle gewann am Schlusstag der 59. Jugend-Europameisterschaften in Zagreb die Goldmedaille im Jungen-Doppel.

Die Links-Rechts-Kombination gab während der gesamten Veranstaltung lediglich zwei Sätze ab. „Der Titelgewinn ist verdient – ohne Wenn und Aber“, sagt Honorartrainer Lars Hielscher, der das Duo in der kroatischen Hauptstadt betreute.

Fünfte internationale Medaille in dieser Saison
Hippler und Hohmeier, die in dieser Saison bei internationalen Meisterschaften bereits Gold (Polen) und dreimal Bronze (Slowakei, Frankreich, Ungarn) gewannen sowie zudem deutscher Meister in Essen wurden, machen gar kein Geheimnis daraus, in Zagreb schon nach einer Medaille geschielt zu haben. „Aber an Gold hatte ich jetzt nicht gedacht“, verrät Tobias Hippler. Für Nils Hohmeier ist es zum Abschluss seiner Jugendzeit das dritte Edelmetall. Vor fünf Jahren holte der zukünftige Profi-Spieler mit der Schüler-Mannschaft in Kazan Gold und an der Seite von Darko Jorgic 2013 Silber im Schüler-Doppel.

Nur zwei Satzverluste während des gesamten Turniers
Der Einzug in das Endspiel gelang Sonntagmorgen durch einen 11:9, 12:10 und 11:7-Sieg gegen Cristian Pletea/Andreas Levenko (Rumänien/Österreich). Auch der anschließende Final-Erfolg gegen Daniele Pinto/Antonino Amato aus Italien, die fünf Tage zuvor noch Gold im Mannschafts-Wettbewerb gewannen, war nicht gefährdet. „Tobias und Nils sind im Aufschlag-Rückschlag-Spiel sehr gut, können selbstständig die Taktik während der Partie wechseln und sind deshalb nur schwer ausrechenbar“, verrät Hielscher.

Tobias Hippler sucht einen neuen Doppelpartner
Und was sagen die neuen Europameister selbst? „Wir spielen jetzt seit drei Jahren zusammen, kennen uns in- und auswendig“, stellt Hohmeier klar. „Im Spiel reden wir sehr viel miteinander, sprechen alles ab“, ergänzt Hippler. Letzter hat nun ein Problem, denn für Nils Hohmeier waren es altersbedingt die fünften und letzten Jugend-Europameisterschaften. „Jetzt muss ich mir einen neuen Doppelpartner für das nächste Jahr suchen.“ Der Linkshänder blickt gespannt nach vorne. „Bislang gibt es noch keine Bewerbungen“, merkte Tobias Hippler mit einem Augenzwinkern an.

Quelle: Marco Steinbrenner
Foto: Marco Steinbrenner

23. Februar 2016

Bronze bei den French Open für Deutsches Doppel

Lotta Rose hat mit ihrer Partnerin Julia Kaim bei den French Open in Metz /FRA für eine von zwei deutschen Medaillen gesorgt. Im Halbfinale unterlagen sie den späteren Siegerinnen, den Hongkong-Chinesinnen Liu Qi/Mak Tze Wing. Nach einem Freilos in der 64 Runde, schlugen sie in Runde 2 die Hongkong-Chinesinnen Chau und Leung mit 3:2 Sätzen und zogen ins Achtelfinale ein. Dort besiegten sie das russische Duo Kazantseva/Rub mit 3:1. Im Viertelfinale ließen sie der niederländischen Kombination Gertenbach/Men beim 3:0 keine Chance.

Im Einzel kam das Aus in Runde 3 gegen die Französin Gauthier, der sie in 5 Sätzen unterlag.

Quelle: Sportinternat
Foto: Göhmann

29. September 2015

Croatia Open: TTVN-Nachwuchs Caroline Hajok und Jonah Schlie erfolgreich

Die Croatia Junior and Cadet Open sind am vergangenen Samstag für den Deutschen Tischtennis-Bund mit dem Gewinn von zwei Silbermedaillen in den Mannschafts-Wettbewerben, Gold im Jungen Doppel sowie Bonze in der Jungen Einzelkonkurrenz zu Ende gegangen.

Insgesamt sieben Jugendliche des DTTB, darunter auch die beiden TTVN-Internatsspieler Caroline Hajok (MTV Tostedt) und Jonah Schlie (TSV Lunestedt) gingen bei der internationalen Nachwuchsveranstaltung an den Start.

Hajok, die sich im Einzel bis in das Viertelfinale vorspielen konnte, hier aber der Russin Kazantseva deutlich mit 0:4 unterlegen war, wurde dafür im Mannschaftswettbewerb mit der Silbermedaille belohnt. Sogar die Goldmedaille war zum Greifen nahe. Nachdem die Offenburgerin Luisa Säger durch einen Sieg über Mihaela Plaeasu zum 1:0 und Hajok durch einen Erfolg über Andreea Hudusan zum 2:1 die Mannschaft von Bundestrainerin Dana Weber zweimal in Führung gebracht hatten, verlor die Böblingerin Julia Kaim das abschließende fünfte Einzel nach 2:1-Satzführung mit 12:14 im Entscheidungssatz gegen Mihaela Plaeasu.

Bei den Jungen bestätigte Jonah Schlie erneut seine derzeitige Top-Form. Im Doppel-Wettbewerb triumphierte der 16-Jährige an der Seite von Balazs Hutter (ASV Einigkeit Süchteln) im Finale über die favorisierten Slowenen Darko Jorgic/Deni Kozul. Zuvor hatte das DTTB-Duo die an Position zwei gesetzten Rumänen Alexandru Manole/Cristian Pletea besiegt. Seine zweite Medaille erzielte das Tischtennis-Nachwuchstalent aus Voxtrup im Mannschaftswettbewerb. Die Auswahl der Jungen unterlag wie auch das Team der Mädchen im Finale dem Favoriten Rumänien.

Einzig die Leistungen im Einzel trübten ein wenig den Medaillenerfolg des Regionalligaspielers von TSV Lunestedt. Schlie verlor bereits in der zweiten Runde gegen den Griechen Ioannis Sgouropoulos mit 1:4.

Text: TTVN

Foto: TTVN

31. August 2015

Dreimal Edelmetall für Jonah Schlie in Chile

Die lange Reise hat sich gelohnt für Jonah Schlie. Der TTVN-Internatsspieler und einzige deutsche Teilnehmer an den Chile Junior Open hat sich in der Hauptstadt Santiago zwei Silbermedaillen und einmal Bronze erkämpft.

Der bei dem Nachwuchsturnier an Position zwei gesetzte Abwehrcrack des Regionalligisten TSV Lunestedt musste sich im Einzel erst Favorit Issac Zauli aus Brasilien geschlagen geben. Bis zum Halbfinale hatte Schlie, gecoacht von TTVN-Landestrainerin Christiane Praedel, nicht einen Satz verloren. Im Halbfinale gab es dann ein 4:2 über Zaulis Team- und Doppelpartner Vitor Santos. Der Turnierhöhepunkt im Anschluss verlief leider so gar nicht nach den Wünschen des 16-jährigen Osnabrückers. Hatte er Zauli, den U18-Weltranglisten 94sten, der 14 Ränge über Schlie notiert ist, in der Mannschaft noch mit 3:2 in Schach halten können, kassierte er im Einzel ein 1:4, wenn auch mit zwei erst in der Verlängerung verlorenen Sätzen.

„Ich habe im Einzel-Finale nicht besonders gut gespielt, Issac war diesmal viel besser“, erklärte Jonah Schlie gegenüber der ITTF. „Schon mit seinen Aufschlägen hatte ich Probleme und bin nie richtig ins Spiel gekommen.“

Mit dem Verlauf bis dahin war der Deutsche eigentlich zufrieden gewesen. Nach Platz zwei im Team-Wettbewerb an der Seite des Chilenen Javier Ponce zog das Duo im Doppel ins Halbfinale ein und musste sich den Team-Champions und späteren Gewinnern auch der Doppel-Konkurrenz, Vitor Santos/Issac Zauli, geschlagen geben. „Wären wir ein bisschen besser eingespielt gewesen, wären wir bestimmt noch ein bisschen näher an ihnen dran gewesen“, sagte Schlie. „Mit dem Ergebnis im Doppel bin ich aber sehr zufrieden.“

Mit drei Titeln war der topgesetzte Issac Zauli der Abräumer des Turniers. Er kann sich wie Schlie Hoffnungen machen auf die Teilnahme an den World Junior Circuit Finals vom 22. bis 24. Januar 2016.

Quelle: DTTB

Foto: ITTF/Cristian Larrain