Thema: Rudern

10. Juli 2017

Bronze für Julius Peschel in Luzern

Der Leichtgewichts-Männer-Vierer (LM4-) mit Patrick Stöcker, Sven Keßler, Jonathan Koch und Julius Peschel (DRC Hannover) konnte am ersten Wettkampftag des World Rowing Cups im schweizerischen Luzern sich im Vorrennen den 3. Platz sichern, den sie auch im folgenden A-Finale hinter den Boten aus Italien und Russland verteidigten.
Nach der kurzfristigen, verletzungsbedingten Absage von Charlotte Reinhardt ging der Frauen-Doppelvierer ersatzgeschwächt an den Start. Sie wurde kurzfristig durch Julia Richter ersetzt. Dies hatte zur Folge, dass der 2x Richter / Arnold nicht starten konnte.
Die Vorgabe des Trainers Marcin Witkowski, sich vom Start weg an die Polen zu hängen, ging nicht ganz auf – nach 500 m lag der Doppelvierer mit Frieda Hämmerling, Daniela Schultze, Frauke Hundeling (DRC Hannover) und Julia Richter etwa 2,5 Sekunden zurück. Bei der 1000 m Marke war der Rückstand auf fünf Sekunden angewachsen. Doch dann startete die Aufholjagd des deutschen Quartetts, am Ende fehlte nur eine halbe Bootslänge zur Bronzemedaille.

Nach Platz vier in Poznan wollte der Frauen-Doppelzweier mit Carlotta Nwajide (DRC Hannover) und Julia Leiding im B-Finale noch einmal angreifen. Die Schützlinge von Premysl Panuska kamen gut vom Start weg, bei der 1000 m Marke lagen sie eine knappe Bootslänge hinter den Führenden aus Italien. Auf dem letzten Streckenabschnitt schlossen Griechenland und Tschechien auf das deutsche Boot auf, es kam zum Schlussspurt. Am Ende wurde es Platz vier für Carlotta und Julia. „Bestes Rennen. Wir freuen uns, dass wir die Holländer schlagen konnten, die bei der EM noch vor uns waren. Wir sind zuversichtlich, dass wir uns in den kommenden Wochen noch verbessern können.“

Quelle: DRV / LRVN
Foto: DRV/Seyb 

4. Juli 2017

51 DRV-Athleten beim WM-Test in Luzern am Start

Der DRV-Tross reist mit 51 Athleten für den Weltcup vom 07. – 09. Juli nach Luzern (Schweiz). Nach Poznan ist es für die deutsche Nationalmannschaft in diesem Jahr erst die zweite Weltcup-Station, da Belgrad im Mai ausgelassen wurde. Auf dem Rotsee gilt es, die Weichen für das Saisonhighlight, die Weltmeisterschaft Ende September in Sarasota (Florida), zu stellen.

„Luzern ist die letzte Standortbestimmung und vor allem für die jungen Mannschaften ein wichtiger Baustein im Hinblick auf die WM in Florida. Danach beginnt die lange Trainingsphase als Vorbereitung“, erklärt Cheftrainer Marcus Schwarzrock und ergänzt: „Im Vergleich zu der EM in Racice und dem letzten Weltcup in Poznan sind traditionsgemäß beim Weltcup-Finale auf dem Rotsee alle großen und erfolgreichen Nationen vertreten, das macht es spannend. Leider hatten wir in den letzten beiden Wochen krankheitsbedingt einige Trainingsausfälle zu verzeichnen.“

Sportdirektor Mario Woldt sieht dem finalen Test in Luzern trotz der Krankheitsfälle positiv entgegen. „Insbesondere die Ergebnisse, die bei den Regatten von Amsterdam und Henley durch deutsche Mannschaften erzielt wurden, stimmen mich optimistisch.“

Sechs niedersächsische Ruderinnen und Ruderer sind in der DRV-Auswahl für Luzern vertreten:

SM 2x  Samuel Tieben (SV Scharnebeck RA)

SF 4x-  Frauke Hundeling (DRC Hannover)

SF 2x  Carlotta Nwajide (DRC Hannover)

SF 2x  Marie-Cathérine Arnold  (Hannoverscher RC)

SM 4- LG  Julius Peschel (DRC Hannover)

SF 2-  Melanie Hansen (Celler RV)

 

Quelle: DRV
Foto:    DRV

30. Juni 2017

Nominierungen U19- und U23-WM

Insgesamt 10 niedersächsische Nachwuchsruderinnen und -ruderer wurden vom Deutschen Ruderverband (DRV) für die anstehenden internationalen Zielwettkämpfe nominiert.

Für die Junioren-WM (U19) vom 02.-06.08.2017 in Trakai / Litauen sind folgende Ruderinnen und Ruderer ins Aufgebot des DRV berufen worden:

JM 4x-              Malte Engelbracht (DRC Hannover)
JF Riemen       Leonie Heuer (Team Nord West)
JF Riemen       Inke Buse (Team Nord West)
JF Riemen       Patricia Schwarzhuber (Team Nord West)
JF Riemen       Judith Engelbart (Team Nord West)

Bei der U23-WM in Plovdiv / Bulgarien vom 19.-23.07.2017 werden folgende Ruderinnen und Ruderer des LRVN vertreten sein:

SF 4x-             Pia Greiten (Osnabrücker RV)
SM 4+             Paul Seiters (Osnabrücker RV)
SM 4+            Marcel Teckemeyer (Osnabrücker RV)
SM 4x-           Paul Peter (DRC Hannover)
SF Riemen    Frauke Lange (Hannoverscher RC) – Ersatz

Quelle: LRVN

29. Mai 2017

Gold bei den Europameisterschaften für Ruderin Frauke Hundeling

Frauke Hundeling (DRC Hannover) gewinnt am heutigen Sonntag mit dem Frauen-Doppelvierer des Deutschen Ruderverbands die Goldmedaille bei den Europameisterschaften im tschechischen Racice.

Mit einer komplett neu zusammengesetzten Mannschaft konnte das deutsche Boot im Finale die Teams aus den Niederlanden, Großbritannien, Polen, Frankreich und Weißrussland auf die Plätze verweisen und damit den nächsten internationalen Titel nach dem Olympiasieg in Rio in dieser Bootsklasse erkämpfen.

Carlotta Nwajide (ebenfalls DRC Hannover) qualifizierte sich im Frauen-Doppelzweier ebenfalls für das Finale und belegte dort den vierten Platz.

Text: LRVN
Foto: DRV

22. Mai 2017

3x Silber für Niedersachsen bei den Junioren-Europameisterschaften im Rudern

Bei den Junioren-Europameisterschaften im Rudern auf dem Elfrather See in Krefeld konnten gleich drei Ruderinnen und Ruderer aus Niedersachsen eine Silbermedaille erkämpfen.

Inke Buse und Leonie Heuer (beide Regattaverband Ems-Jade-Weser / Team Nord West) mussten sich zusammen mit Charlotte Lier und Lena Sarassa (beide Crefelder RC) im Finale des Juniorinnen-Vierers o. St. nur dem Team aus Kroatien geschlagen geben und sicherten sich die Silbermedaille vor Rumänien, Polen, Schweiz und Tschechien.

Malte Engelbracht (DRC Hannover) startete im Junioren-Doppelvierer o. St. des DRV und verpasste die Goldmedaille knapp hinter dem Quartett aus der Schweiz. Auf den Plätzen folgten die Teams aus Dänemark, Russland, Tschechien und der Ukraine. 

Text: LRVN
Foto: DRV

29. August 2016

WM-Silber für Frauen-Doppelvierer

Drei Medaillen gewannen die Boote des Deutschen Ruderverbandes am ersten Finaltag der U23-Weltmeisterschaften bei Temperaturen von über 30 °C und glattem Wasser auf der Willem-Alexander Baan in Rotterdam. Silber erruderte der Leichtgewichts-Männer-Doppelvierer und der Frauen-Doppelvierer. Bronze ging an den Leichtgewichts-Frauen-Doppelvierer. Auf dem Platz 5 beendeten der Frauen- und der Männer-Vierer ihr Rennen. Sechstes Boot wurde der Frauen-Zweier.

„Hallo zusammen,
Wir sind Vizeweltmeister!

In einem packenden Finale haben wir es geschafft uns vom Start an die dritte Position zu legen. Die Franzosen konnten wir über kämpferische Härte über die mittleren 1000 Meter „einsammeln“.
Vor uns waren lediglich die Polen, die sich bereits letztes Jahr den Weltmeistertitel sichern konnten.
Sie waren vom Start ab an die schnellste Mannschaft, konnten sich aber nie vom Feld lösen. Sie mussten vor allem die letzten 500 Meter unseren Schlussspurt kontern, was ihnen (leider) dann auch gelungen ist.
Die ersten vier Boote konnten in diesem Rennen sogar schneller als Weltbestzeit fahren, sodass das Polnische Team nun einen U23 Weltrekord aufgestellt hat.
Somit ging Gold an Polen, Silber an uns, Bronze an Frankreich, Platz vier an Italien, fünf an Rumänien, sechs Australien.
Ich bin mehr als zufrieden mit der Leistung von uns! Mehr war wirklich bei keinem von uns drin! Wir feiern nun ein wenig hier noch und feuern den Rest des Teams an.

Viele Grüße aus Rotterdamm, Frauke Hundeling“

 

Quellen: DRV, Frauke Hundeling
Bild: DRV/Quickert

20. Juni 2016

Ergebnisse WC Poznan

Gute Wetterbedingungen mit leichtem Schiebewind und heiterem Himmel hatten die deutschen Ruderer beim Welt Cup im polnischen Poznan. Auf dem Maltasee holten der Frauen Vierer ohne, der Frauen Doppelvierer und der Männer-Achter jeweils Gold und der Männer Doppelvierer Silber. In der Nationenwertung landete das deutsche Team damit auf Platz 3 der Nationenwertung.

Mit Julius Peschel gingen Jonathan Koch, Lucas Schäfer und Tobias Franzmann im Leichtgewichts-Vierer das Finale an. Er ersetzte den akut erkrankten Lars Wichert. An der Spitze setze sich Neuseeland ab und konnte den erwarteten Endspurt der Dänen abwehren. Dritter wurde Großbritannien vor Frankreich. Die DRV-Crew schlug sich achtbar und ruderte konsequent auf dem 5. Rang, dahinter Italien.

Die neu zusammengesetzte Kombination Mareike Adame und Marie-Catherine Arnold für den Frauen Doppelzweier fandt von Rennen zu Rennen besser zusammen. Dem B-Finale konnten sie ihren Stempel aufsetzen und das Rennen vor Dänemark und Tschechien für sich entscheiden.

Insgesamt konnte der DRV 35 Weltcuppunkte mit seinen Booten einfahren.

Cheftrainer Marcus Schwarzrock ist mit den Ergebnissen im Prinzip zufrieden. „Die Regatta war eine weitere gute Standortbestimmung. Wir gehen nun in die Trainingslager und werden uns gezielt auf die olympische Regatta in Rio vorbereiten.“

Quelle: DRV

9. Mai 2016

Gold für Marie-Cathérine Arnold bei der Ruder-EM

Im Frauen-Doppelvierer startete Deutschland mit Annekatrin Thiele, Carina Bär, Marie-Cathérine Arnold (Hannoverscher RC) und Lisa Schmidla verhalten und Polen konnte sich an die Spitze des Feldes legen. Nach den ersten 500 Metern konnte Deutschland die Führung des Feldes übernehmen, etwas Abstand herausrudern und sich gut von den anderen Booten entfernen.

Die Boote des Deutschen Ruderverbandes gewannen bei den Europameisterschaften 2016 auf dem Beetzsee in Brandenburg an der Havel 3 Gold-, 6 Silbermedaillen und eine Bronzemedaille.

Für den DRV war es die erste internationale Standortbestimmung. Gewonnen wurde im Leichtgewichts-Frauen-Einer, Frauen-Doppelvierer und Männer-Achter mit Steuermann. Silber gewannen der Leichtgewichts-Männer-Einer, der Frauen-Zweier, der Leichtgewichts-Männer-Doppelzweier, der Leichtgewichts-Frauen-Doppelzweier, der Männer-Doppelzweier und der Frauen-Doppelzweier. Bronze erruderte der Leichtgewichts-Männer-Vierer. Insgesamt gewann der DRV bei 13 A-Final-Teilnahmen 10 Medaillen. Lediglich der Leichtgewichts-Männer-Zweier, der Frauen-Achter mit Steuerfrau und der Männer-Doppelvierer konnten in ihrem Finale keine Medaille gewinnen. Sie belegten die Pätze 5, 5 und 4. Der DRV-Cheftrainer äußerte sich zufrieden: „Wir haben in der Breite ein sehr gutes Ergebnis erzielt und konnten in allen Disziplinen ein Medaille gewinnen.

Quelle: DRV
Foto: DRV/Seyb

18. April 2016

Finalentscheidungen der Deutschen Kleinbootmeisterschaft

Insgesamt sieben Meistertitel wurden auf der Regattabahn in Köln-Fühlingen vergeben.

Im Finale des Männer Zweier ohne Steuermann ging es darum, sich für die begehrten Plätze im Deutschlandachter zu empfehlen. Den Sieg sicherten sich Anton Braun und Felix Drahotta vor Richard Schmidt und Eric Johannesen. Bronze gewannen Maximilian Munski und Hannes Ocik. Maximilian Planer und Felix Wimberger landeten auf Rang vier vor Malte Jakschik und Maximilian Reinelt. Bis zur Streckenhälfte hatten die jungen Wilden Johannes Weißenfeld und Maximilian Korge das Rennen knapp angeführt, kamen schlussendlich aber auf Rang sechs ins Ziel.

Marie-Cathérine Arnold heißt die neue Deutsche Meisterin im Frauen-Einer. 500 Meter vor dem Ziel übernahm sie die Führung von Annekatrin Thiele. Am langsamsten gestartet war Lisa Schmidla, die auch 500 Meter vor dem Ziel noch auf dem vorletzten Rang ruderte. Mit einem starken Schlussabschnitt schob sie sich dann noch auf den Silberrang vor. Bronze gewann Annekatrin Thiele. Auf den Plätzen vier und fünf kamen Julia Lier und Carina Bär ins Ziel. Platz sechs ging an die junge Frieda Hämmerling.

Bei den Leichtgewichten siegte die Altmeisterin Marie-Louise Dräger vor ihrer letztjährigen Doppelzweierpartnerin Ronja Fini Sturm. Bronze gewann Anja Noske. Lena Reuß, Judith Anlauf und Katrin Thoma kamen auf den weiteren Plätzen ins Ziel.

Im Männer-Einer hieß der Überraschungssieger Philipp-André Syring, der sich die Meisterkette vor Stephan Krüger sicherte. Lars Hartig gewann Bronze. Platz vier ging an Philipp Wende vor Maximilian Fränkel. Tim Ole Naske musste wie einige andere Skuller krankheitsbedingt im Finale auf einen Start verzichten.

Einen Doppelsieg gab es für den Mainzer Ruder-Verein im leichten Männer-Einer. Moritz Moss hieß der strahlende Sieger, der sich den Titel vor seinem Vereinskameraden und Doppelzweierpartner Jason Osborne sicherte. Ebenfalls auf das Podium schaffte es Konstantin Steinhübel. Max Röger wurde vierter vor Jonathan Rommelmann und Daniel Lawitzke.

Den Sieg im Frauen-Zweier ohne Steuerfrau sicherte sich in Abwesenheit des DRV-Frauenachters, der parallel zur Kleinboot Meisterschaft beim Weltcup in Varese ruderte, das Boot der Renngemeinschaft Greifswalder RC Hilda mit dem Mainzer RV. Friederike Reißig und Leah Labudde gewannen mit 1,4 Sekunden Vorsprung vor Laura Prieß und Carolin Dold. Bronze ging an Frauke Lange und Janka Kirstein, die sich auf der zweiten Streckenhälfte entscheidend von der Renngemeinschaft aus Lauingen und Kettwig absetzten konnten.

Auch im leichten Zweier ohne der Männer war die A-Nationalmannschaft auf dem Weltcup in Varese am Start. So siegte Felix Brummel und Alexander Diedrich vor den Zweitplatzierten Jonas Kilthau und Tobias Schad. Auf dem dritten Rang kamen Jascha Ningelgen und Sven-Eric Berger ins Ziel.

DRV-Cheftrainer Marcus Schwarzrock war größtenteils zufrieden mit den Leistungen in Köln: „Die Ergebnisse verliefen in fast allen Bereichen erwartungsgemäß. Erfreulicherweise, waren auch die Athleten vorne, die wir über den Winter im Fokus hatten. Im Männer Skull-Bereiche haben wir allerdings noch Probleme, insbesondere auf Grund einiger krankheitsbedingter Ausfälle. Die Mannschaftsbildung gestaltet sich hier schwierig.“

Quelle: DRV
Foto: DRV