Thema: Rudern

29. August 2016

WM-Silber für Frauen-Doppelvierer

Drei Medaillen gewannen die Boote des Deutschen Ruderverbandes am ersten Finaltag der U23-Weltmeisterschaften bei Temperaturen von über 30 °C und glattem Wasser auf der Willem-Alexander Baan in Rotterdam. Silber erruderte der Leichtgewichts-Männer-Doppelvierer und der Frauen-Doppelvierer. Bronze ging an den Leichtgewichts-Frauen-Doppelvierer. Auf dem Platz 5 beendeten der Frauen- und der Männer-Vierer ihr Rennen. Sechstes Boot wurde der Frauen-Zweier.

„Hallo zusammen,
Wir sind Vizeweltmeister!

In einem packenden Finale haben wir es geschafft uns vom Start an die dritte Position zu legen. Die Franzosen konnten wir über kämpferische Härte über die mittleren 1000 Meter „einsammeln“.
Vor uns waren lediglich die Polen, die sich bereits letztes Jahr den Weltmeistertitel sichern konnten.
Sie waren vom Start ab an die schnellste Mannschaft, konnten sich aber nie vom Feld lösen. Sie mussten vor allem die letzten 500 Meter unseren Schlussspurt kontern, was ihnen (leider) dann auch gelungen ist.
Die ersten vier Boote konnten in diesem Rennen sogar schneller als Weltbestzeit fahren, sodass das Polnische Team nun einen U23 Weltrekord aufgestellt hat.
Somit ging Gold an Polen, Silber an uns, Bronze an Frankreich, Platz vier an Italien, fünf an Rumänien, sechs Australien.
Ich bin mehr als zufrieden mit der Leistung von uns! Mehr war wirklich bei keinem von uns drin! Wir feiern nun ein wenig hier noch und feuern den Rest des Teams an.

Viele Grüße aus Rotterdamm, Frauke Hundeling“

 

Quellen: DRV, Frauke Hundeling
Bild: DRV/Quickert

20. Juni 2016

Ergebnisse WC Poznan

Gute Wetterbedingungen mit leichtem Schiebewind und heiterem Himmel hatten die deutschen Ruderer beim Welt Cup im polnischen Poznan. Auf dem Maltasee holten der Frauen Vierer ohne, der Frauen Doppelvierer und der Männer-Achter jeweils Gold und der Männer Doppelvierer Silber. In der Nationenwertung landete das deutsche Team damit auf Platz 3 der Nationenwertung.

Mit Julius Peschel gingen Jonathan Koch, Lucas Schäfer und Tobias Franzmann im Leichtgewichts-Vierer das Finale an. Er ersetzte den akut erkrankten Lars Wichert. An der Spitze setze sich Neuseeland ab und konnte den erwarteten Endspurt der Dänen abwehren. Dritter wurde Großbritannien vor Frankreich. Die DRV-Crew schlug sich achtbar und ruderte konsequent auf dem 5. Rang, dahinter Italien.

Die neu zusammengesetzte Kombination Mareike Adame und Marie-Catherine Arnold für den Frauen Doppelzweier fandt von Rennen zu Rennen besser zusammen. Dem B-Finale konnten sie ihren Stempel aufsetzen und das Rennen vor Dänemark und Tschechien für sich entscheiden.

Insgesamt konnte der DRV 35 Weltcuppunkte mit seinen Booten einfahren.

Cheftrainer Marcus Schwarzrock ist mit den Ergebnissen im Prinzip zufrieden. „Die Regatta war eine weitere gute Standortbestimmung. Wir gehen nun in die Trainingslager und werden uns gezielt auf die olympische Regatta in Rio vorbereiten.“

Quelle: DRV

9. Mai 2016

Gold für Marie-Cathérine Arnold bei der Ruder-EM

Im Frauen-Doppelvierer startete Deutschland mit Annekatrin Thiele, Carina Bär, Marie-Cathérine Arnold (Hannoverscher RC) und Lisa Schmidla verhalten und Polen konnte sich an die Spitze des Feldes legen. Nach den ersten 500 Metern konnte Deutschland die Führung des Feldes übernehmen, etwas Abstand herausrudern und sich gut von den anderen Booten entfernen.

Die Boote des Deutschen Ruderverbandes gewannen bei den Europameisterschaften 2016 auf dem Beetzsee in Brandenburg an der Havel 3 Gold-, 6 Silbermedaillen und eine Bronzemedaille.

Für den DRV war es die erste internationale Standortbestimmung. Gewonnen wurde im Leichtgewichts-Frauen-Einer, Frauen-Doppelvierer und Männer-Achter mit Steuermann. Silber gewannen der Leichtgewichts-Männer-Einer, der Frauen-Zweier, der Leichtgewichts-Männer-Doppelzweier, der Leichtgewichts-Frauen-Doppelzweier, der Männer-Doppelzweier und der Frauen-Doppelzweier. Bronze erruderte der Leichtgewichts-Männer-Vierer. Insgesamt gewann der DRV bei 13 A-Final-Teilnahmen 10 Medaillen. Lediglich der Leichtgewichts-Männer-Zweier, der Frauen-Achter mit Steuerfrau und der Männer-Doppelvierer konnten in ihrem Finale keine Medaille gewinnen. Sie belegten die Pätze 5, 5 und 4. Der DRV-Cheftrainer äußerte sich zufrieden: „Wir haben in der Breite ein sehr gutes Ergebnis erzielt und konnten in allen Disziplinen ein Medaille gewinnen.

Quelle: DRV
Foto: DRV/Seyb

18. April 2016

Finalentscheidungen der Deutschen Kleinbootmeisterschaft

Insgesamt sieben Meistertitel wurden auf der Regattabahn in Köln-Fühlingen vergeben.

Im Finale des Männer Zweier ohne Steuermann ging es darum, sich für die begehrten Plätze im Deutschlandachter zu empfehlen. Den Sieg sicherten sich Anton Braun und Felix Drahotta vor Richard Schmidt und Eric Johannesen. Bronze gewannen Maximilian Munski und Hannes Ocik. Maximilian Planer und Felix Wimberger landeten auf Rang vier vor Malte Jakschik und Maximilian Reinelt. Bis zur Streckenhälfte hatten die jungen Wilden Johannes Weißenfeld und Maximilian Korge das Rennen knapp angeführt, kamen schlussendlich aber auf Rang sechs ins Ziel.

Marie-Cathérine Arnold heißt die neue Deutsche Meisterin im Frauen-Einer. 500 Meter vor dem Ziel übernahm sie die Führung von Annekatrin Thiele. Am langsamsten gestartet war Lisa Schmidla, die auch 500 Meter vor dem Ziel noch auf dem vorletzten Rang ruderte. Mit einem starken Schlussabschnitt schob sie sich dann noch auf den Silberrang vor. Bronze gewann Annekatrin Thiele. Auf den Plätzen vier und fünf kamen Julia Lier und Carina Bär ins Ziel. Platz sechs ging an die junge Frieda Hämmerling.

Bei den Leichtgewichten siegte die Altmeisterin Marie-Louise Dräger vor ihrer letztjährigen Doppelzweierpartnerin Ronja Fini Sturm. Bronze gewann Anja Noske. Lena Reuß, Judith Anlauf und Katrin Thoma kamen auf den weiteren Plätzen ins Ziel.

Im Männer-Einer hieß der Überraschungssieger Philipp-André Syring, der sich die Meisterkette vor Stephan Krüger sicherte. Lars Hartig gewann Bronze. Platz vier ging an Philipp Wende vor Maximilian Fränkel. Tim Ole Naske musste wie einige andere Skuller krankheitsbedingt im Finale auf einen Start verzichten.

Einen Doppelsieg gab es für den Mainzer Ruder-Verein im leichten Männer-Einer. Moritz Moss hieß der strahlende Sieger, der sich den Titel vor seinem Vereinskameraden und Doppelzweierpartner Jason Osborne sicherte. Ebenfalls auf das Podium schaffte es Konstantin Steinhübel. Max Röger wurde vierter vor Jonathan Rommelmann und Daniel Lawitzke.

Den Sieg im Frauen-Zweier ohne Steuerfrau sicherte sich in Abwesenheit des DRV-Frauenachters, der parallel zur Kleinboot Meisterschaft beim Weltcup in Varese ruderte, das Boot der Renngemeinschaft Greifswalder RC Hilda mit dem Mainzer RV. Friederike Reißig und Leah Labudde gewannen mit 1,4 Sekunden Vorsprung vor Laura Prieß und Carolin Dold. Bronze ging an Frauke Lange und Janka Kirstein, die sich auf der zweiten Streckenhälfte entscheidend von der Renngemeinschaft aus Lauingen und Kettwig absetzten konnten.

Auch im leichten Zweier ohne der Männer war die A-Nationalmannschaft auf dem Weltcup in Varese am Start. So siegte Felix Brummel und Alexander Diedrich vor den Zweitplatzierten Jonas Kilthau und Tobias Schad. Auf dem dritten Rang kamen Jascha Ningelgen und Sven-Eric Berger ins Ziel.

DRV-Cheftrainer Marcus Schwarzrock war größtenteils zufrieden mit den Leistungen in Köln: „Die Ergebnisse verliefen in fast allen Bereichen erwartungsgemäß. Erfreulicherweise, waren auch die Athleten vorne, die wir über den Winter im Fokus hatten. Im Männer Skull-Bereiche haben wir allerdings noch Probleme, insbesondere auf Grund einiger krankheitsbedingter Ausfälle. Die Mannschaftsbildung gestaltet sich hier schwierig.“

Quelle: DRV
Foto: DRV

14. September 2015

Hannoveraner Hochschulruderer nutzen Heimvorteil

Glückliche Gesichter, strahlende Sieger und Rudersport auf hohem Niveau – der Abschlusstag der Europäischen Hochschulmeisterschaften (EUC) Rudern 2015 im Herzen Hannovers war ein voller Erfolg. 15 deutsche Medaillen sah das Hannoveraner Publikum am Nordufer des Maschsees. Die Studierenden der gastgebenden Leibniz Universität holten davon sieben. Besonders laut wurde es bei den Titelgewinnen des Lokalmatadors Patrick Leineweber sowie des leichten Männer-Vierers.

Quelle: adh

Foto: adh

7. September 2015

Marie-Cathérine Arnold holt WM-Silber

Bei den Titelkämpfen der Ruder-Weltmeisterschaften im französischen Aiguebelette erringen die Frauen Annekathrin Thiele (Leipzig), Carina Bär (Heilbronn), Marie-Cathérine Arnold (Hannover) und Schlagfrau Lisa Schmidla (Crefeld) Silber im Doppelvierer hinter den USA.
Insgesamt gewinnt der Deutsche Ruderverband neun Medaillen, davon vier in den olympischen Bootsklassen und befindet sich damit im Soll. Die WM-Medaillen in den olympischen Bootsklassen gehen auf das Konto der deutschen Skuller sowie des Achters. Gold holte der Männer-Doppelvierer, Silber der Frauen-Doppelvierer und der Männerachter. Hier lieferte sich das Großboot zum Abschluss der diesjährigen Titelkämpfe ein hartes Rennen mit den Briten und verpasst dabei den ersehnten Titel um nur 18 Hundertstel. Bronze holte sich der Frauen-Doppelzweier.
Der Deutsche Ruderverband hat sich bei dieser WM bereits in neun Bootsklassen für die Olympischen Spiele in Rio qualifizieren. Direkt qualifiziert sind der Zweier ohne Steuerfrau, die vier Doppelzweier (leicht und offen), die beiden Doppelvierer, der Vierer ohne sowie der Männerachter. In fünf Bootsklassen besteht die Möglichkeit, das Olympiaticket bei der Qualifikationsregatta nächstes Jahr in Luzern zu ziehen.
Auch die nicht-olympischen Bootsklassen haben auf dem See von Aiguebelette gute Erfolge errungen. Der Leichtgewichts-Frauen-Doppelvierer sowie der Leichtgewichts-Männer-Achter gewinnen Gold. Silber gewinnt der Zweier mit Steuermann sowie der Leichtgewichts-Männer-Doppelvierer Bronze geht an den Leichtgewichts-Männer-Zweier mit Jonas Kiltau (Frankfurt) und Matthias Arnold (Hannover).
Quelle: DRV
Foto: DRV

17. August 2015

DRV verkündet Bootsklassennominierungen für WM

Die Nominierungen für die Ruderweltmeisterschaften vom 30.08.-06.09.2015 in Aiguebelette (FRA) stehen fest. Die Nationalkaderathleten des Deutschen Ruderverbandes befinden sich zurzeit in ihrer unmittelbaren Wettkampfvorbereitung für die Weltmeisterschaften in Frankreich.

Die 14 Olympischen Bootsklassen kämpfen bei diesen Weltmeisterschaften in Frankreich nun nicht nur um die Medaillen, sondern auch um die Qualifizierung für die Olympischen Spiele im kommenden Jahr.

Aus Niedersachsen sind Patrick Leinweber (Männer-Doppelvierer –Ersatz), Marie-Catherine Arnold (Frauen-Doppelvierer), Peter Kluge und Alexander Egler (Männer-Zweier ohne Steuermann), Matthias Arnold (leichter Männer-Zweier ohne Steuermann) sowie Julius Peschel (leichter Männer-Vierer ohne Steuermann) mit nominiert worden.

Quelle: DRV
Foto: worldrowing.com

10. August 2015

Gold für zwei Niedersachsen bei der Junioren WM

Bei den U19-Weltmeisterschaften auf dem Lagoa Rodrigo de Freitas in Rio de Janeiro (Brasilien) konnten die Boote des Deutschen Ruderverbandes 11 Medaillen errudern.

 Jan Hennecke und  Marcus Elster vom Team Nord West holten mit ihren Teamkollegen Michel Zoerb, Jan Ole Muchow und Steuermann Hans William Espig der Junioren-Vierer mit Steuermann Gold auf der Lago de Freitas.

Ebenfalls Gold ging an den Junioren-Zweier, den Juniorinnen-Doppelzweier, den Juniorinnen-Doppelvierer und den Juniorinnen-Achter mit Steuerfrau, die Silbermedaille errangen der Juniorinnen-Vierer, Junioren-Einer, Junioren-Doppelzweier und Junioren-Doppelvierer und die Bronzemedaille ging an den Junioren-Vierer und Junioren-Achter mit Steuermann.

Ein packendes Rennen lieferten sich Nora Dirks (Team Nord West) und Paulina Düchting und im Juniorinnen-Zweier mit ihrer Konkurrenz. Trotz hervorragenden letzten 250 Metern und kontinuierlichem Aufholen zum dritten Platz mussten sich die Sportlerinnen um einen Schlag hinter den USA mit Platz vier zufrieden geben. Ebenfalls einen vierten Platz belegte der Juniorinnen-Einer.

Svenja Bredenförder und Hannah Kleine-Pollmann (beide Osnabrücker RV) die mit im DRV Team angereist waren, kamen leider nicht zum Einsatz.

Der DRV ging, wie auch die Vereinigten Staaten von Amerika, in allen 13 Bootsklassen an den Start und konnte alle Boote für das Final A qualifizieren. Insgesamt hatten 54 Länder zu den Wettbewerben gemeldet. Die U19-Weltmeisterschaften im vorolympischen/-paralympischen Jahr sind auch das Testevent für die Olympischen und Paralympischen Spiele an selber Stelle im Jahr 2016.

Quelle: DRV

Foto: DRV

27. Juli 2015

Gold für Reinke im U23-Achter

Das U23- Großboot des DRV hat am Sonntag auf dem Ruderkanal im bulgarischen Plovdiv mit Carl Moritz Reinke vom hannoverschen DRC 1884 Gold geholt. Ihren Vorlaufsieg konnte das Team, in dem sie das Boot aus den USA knapp geschlagen hatten, mit drei Sekunden Vorsprung im Finale wiederholen. Eine dominante Vorstellung des deutsche Flaggschiffs im U23 Bereich, das bei jeder Zwischenzeit vorne lag und auch durchweg die schnellsten Zeiten fuhr.
Ebenfalls Gold holten der leichte und der schwere Doppelzweier der Männer, Silber ging an den leichten Vierer ohne Steuermann. Der Männer-Vierer mit Steuermann und der Frauen-Leichtgewichts-Doppelvierer erzielten jeweils Bronze. Mit dem Ergebnis von sechs Medaillen hat der DRV zwar seine Medaillenanzahl von 2014 gehalten, aber die Resultate in den olympischen Bootsklassen und die Anzahl der Goldmedaillen verbessert.
Jannik Menke (Hannoverscher RC von 1880) kamen im leichten Männer-Doppelvierer auf dem undankbaren vierten Platz ins Ziel. Einen deutlichen Start-Ziel-Sieg sicherte sich hingegen der französische Vierer. Silber ging an die zur Streckenhälfte noch auf dem vierten Platz liegenden Briten. Das deutsche Boot konnte gegen den starken Endspurt der Briten nichts entgegensetzen, genau wie die drittplatzierten Dänen.
Frauke Lange und Janka Kirstein (beide Hannoverscher RC von 1880), die sich über einen zweiten Platz im Hoffnungslauf des Vierer ohne Steuerfrau qualifiziert hatten, kamen im Finale auf Rang sechs ins Ziel.
Bei der ersten Zwischenzeit lagen im Frauen-Doppelzweier alle Boote innerhalb von eineinhalb Sekunden, darunter auch der deutsche Zweier mit Carlotta Nwajide und Frauke Hundeling (beide DRC 1884 ) auf Rang zwei. Auf der zweiten Streckenhälfte setzten sich dann drei Boote ab und das DRV-Duo kam als sechstes Boot ins Ziel.
Quelle: DRV
Foto: DRV