Thema: Olympics

24. August 2016

Heroes de Janeiro sind zurückgekehrt

Bundespräsident Gauck begrüßt Olympiamannschaft in Frankfurt am Main

Die Heroes de Janeiro sind aus Brasilien zurückgekehrt: Tausende Fans bereiteten der Deutschen Olympiamannschaft bei schönstem Sommerwetter einen wahrhaft olympischen Empfang auf dem Römerberg in Frankfurt am Main. Dort wurden sie von Bundespräsident Joachim Gauck und dem für den Sport zuständigen Bundesinnenminister Thomas de Maizière begrüßt.

Rund 300 Athletinnen und Athleten und die Mannschaftsleitung waren am Dienstagmorgen mit zwei Lufthansa-Sonderflügen von Rio de Janeiro auf dem Frankfurter Flughafen gelandet und dann mit Bussen zum Eisernen Steg auf der Sachsenhäuser Seite gefahren worden. Von dort überquerten sie auf der legendären Frankfurter Fußgängerbrücke unter dem Jubel der Fans den Main und liefen weiter zum Römerberg. Fahnenträger Sebastian Brendel führte wie bei der Schlussfeier im Maracana-Stadion auch hier die Olympiamannschaft an.
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die gastgebende Stadt Frankfurt hatten den Heimkehrern einen „Walk of Fame“ bereitet, der vom Hessischen Rundfunk mit mehreren Kameras begleitet wurde. Eine Drohne filmte die fantastische Stimmung aus der Vogelperspektive und schickte die Bilder live über die ARD in die deutschen Wohnzimmer.

Der Hausherr im Römer, Oberbürgermeister Peter Feldmann, und Hessens Innenminister Peter Beuth kamen den Olympioniken am Römerberg entgegen und begleiteten sie zum Rathaus, wo der Bundespräsident und der Bundesinnenminister bereits warteten. Unter der Moderation der HR-Moderatoren Franziska Schenk und Ralf Scholt bewegte sich der Tross der Athleten mit Joachim Gauck und Thomas de Maizière auf den berühmten Balkon. Die Menschen auf dem Römerberg sparten nicht mit Jubel und spendeten viel Applaus.

Auch Bundespräsident Joachim Gauck war beeindruckt:
„Es erfüllt mich mit besonderer Freude, heute hier zu sein. Das Schönste, das seid Ihr mit Euren weißen T-Shirts mit Germany vorne drauf. Deutschland sagt Euch Danke. Der Dank gilt Euch allen, nicht nur den Medaillengewinnern. All jenen, die sich genauso intensiv vorbereitet haben, will ich auch danke sagen. Wir lernen von Euch allen, nicht nur von den Medaillenträgern.“

Innenminister Dr. Thomas de Maizière:
„Die Mannschaft hat unser Land in Brasilien gut vertreten. Viele unserer Athletinnen und Athleten konnten sich in die Liste der Medaillengewinnerinnen und -gewinner eintragen. Es gab viele strahlende Gesichter, aber ich habe auch traurige Gesichter gesehen. Ich wünsche vor allem allen Sportlerinnen und Sportlern den verdienten tollen Empfang hier in Frankfurt und danach zu Hause.“

DOSB-Präsident Alfons Hörmann
„Wir freuen uns sehr, dass die Deutsche Olympiamannschaft auf so begeisternde Art und Weise hier in Frankfurt empfangen wurde“, sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann. „Das zeigt, dass die Menschen in unserer Heimat hinter den Athletinnen und Athleten stehen, die bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro so viel Herzblut, Engagement und Leidenschaft gezeigt haben. Es zeigt auch, dass die Begeisterung fuer die Olympische Idee in Deutschland weiterhin lebt.”

Michael Vesper, Chef de Mission
„Die Deutsche Olympiamannschaft hat in den Tagen in Rio einen unglaublichen Zusammenhalt gezeigt“, sagte Michael Vesper, Chef de Mission in Rio und Vorstandsvorsitzender des DOSB. „Mehr als ein Drittel, insgesamt 169 Athletinnen und Athleten, kehrt mit einer Medaille heim. Denn die 42 Medaillen, davon 17 goldene, umfassen ja auch zahlreiche Teamsportarten. Die Sportlerinnen und Sportler haben ueberdies durch ihren sympathischen Auftrit ueberzeugt und waren würdige Botschafter für unser Land. Dass sie auf dem Römerbalkon empfangen werden, wird ihnen ewig in Erinnerung bleiben.“

Nach dem offiziellen Balkonauftritt gab es für die 225 nach Frankfurt angereisten Medaillengewinner noch einen angenehmen Pflichttermin: Sie durften sich gemeinsam mit dem Bundespräsidenten unter den Augen des Oberbürgermeisters im Goldenen Buch der Stadt mit ihrer Unterschrift verewigen.

Bevor die Mitglieder der Olympiamannschaft wieder aufbrachen, um nach anstrengenden und erlebnisreichen Wochen in ihre Heimatorte zu reisen, standen noch Dutezende Interviewwünsche der aus ganz Deutschland angereisten Journalisten an.

Quelle: DOSB
Foto: DOSB/Frank May/Chris Christes

21. August 2016

Silber für Damen K4

In einem beherzten Finalrennen konnte sich der  K4 der Damen über 500m mit Schlagfrau Sabrina Hering (Hannover), Franziska Weber (Potsdam), Steffi Kriegerstein (Dresden) und Tina Dietze (Leipzig) nach einem hartem Fight hinter den favorisierten Ungarinnen und vor dem Boot aus Weißrussland Silber holen.
Die Ungarinnen und Weißrussinen hatten sich bereits als Erste der Vorläufe für das A-Finale qualifiziert, während die deutschen Damen als Vorlaufdritte sich noch über die Halbfinale qualifizieren mussten.

20. August 2016

Zeitplan Rio 20.08.2016

Die 4 x 400 m Frauen-Staffel des DLV startet ab 6:40 Uhr mit Ruth Sophia Spelmeyer in den Vorläufen.

Nachdem im Kanu-Rennsport Vorlauf sich die deutschen Frauen im K4 den dritten Platz in ihrer Gruppe gesichert hatten, konnten sie sich eine Stunde später mit einem Gruppensieg für das heutige Finale qualifizieren. Hier treffen die Boote aus Ungarn, Weißrussland, Kanada, Großbritannien, Neuseeland, Ukraine und Dänemark auf das deutsche Team. Um 14:47 Uhr beginnt dann für Sabrina Hering das Rennen um eine Medaille.

19. August 2016

Zeitplan Rio 19.08.2016

Ab 14:40 Uhr starten die Vorläufe im Kanu-Rennsport für Sabrina Hering im Frauen K4.

Nach dem 34:22 (16:12)-Erfolg der deutschen Handballer im olympischen Viertelfinale gegen Katar am Mittwoch steht heute ab 20:30 Uhr das Halbfinalspiel Frankreich – Deutschland an.

Die deutschen Fußballerinnen dürfen weiter vom Olympiasieg träumen. Das Team von Bundestrainerin Silvia Neid gewann nach einer guten Leistung im Halbfinale gegen Kanada mit 2:0 (1:0) und spielt ab 22:30 Uhr im Maracana-Stadion gegen Schweden um Olympia-Gold.

18. August 2016

Zeitplan Rio 18.08.2016

Sven Knipphals startet ab 21:40 Uhr in den Vorläufen der 4 x 100m Männer-Staffel.

17. August 2016

Annika Roloff verpasst Finale

Für die Teilnahme am Finale der Frauen im Stabhochsprung hätten 4,60 m überquert werden müssen. Eine Höhe die Annika Roloff als persönliche Bestleistung dieses Jahr schon in Landau gemeistert hatte. Nachdem Annika erst bei 4,30 m in die Qualifikation eingestiegen war, diese Höhe auch im ersten Versuch meisterte, brauchte sie alle drei Versuche für die danach aufgelegten 4,45 m. Die folgenden 4,50 m waren dann an diesem Tag zu hoch und es blieb nur ein zehnter Platz in der Qualifikationsgruppe B.

17. August 2016

Zeitplan Rio 17.08.2016

Die deutschen Handballer treffen im Viertelfinale auf Katar. Der WM-Zweite sicherte sich den vierten Platz in der Gruppe A durch einen 22:18 (12:9)-Erfolg im abschließenden Vorrundenspiel gegen Argentinien. Die Partie um den Einzug ins Halbfinale findet um 18.30 Uhr statt. Europameister Deutschland war als Erster der Gruppe B nach einem 31:25-Erfolg gegen Ägypten ins Viertelfinale eingezogen.

16. August 2016

Zeitplan Rio 16.08.2016

Für Annika Roloff beginnt um 19:45 Uhr die Leichtathletik-Qualifikation im Stabhochsprung der Frauen.

15. August 2016

Hochsprung-Finale in Rio ohne DLV-Starter

Das Erreichen des Hochsprung-Finales bei den Olympischen Spielen in Rio war für die beiden deutschen Hochspringer am Sonntagabend (Ortszeit) eine zu hohe Hürde. Eike Onnen schied in der Qualifikation mit 2,26 Meter aus, Mateusz Przybylko mit 2,22 Meter.

Gefordert waren als direkte Qualifikationshöhe für das olympische Finale 2,31 Meter. Diese Marke liegt einen Zentimeter über der Bestleistung des Leverkuseners Mateusz Przybylko und im Bereich der Saison-Bestleistung von Eike Onnen (Hannover 96; 2,32 m). Am Ende hätten aber sogar schon 2,26 Meter gereicht. Allerdings musste bis dahin eine Serie ohne Fehlversuch her, die unter anderem dem Tschechen Jaroslav Bába gelang.

Eike Onnen fand jedoch schwer in den Wettkampf und musste bei 2,22 und 2,26 Meter jeweils in den dritten Versuch, wo er dann Nervenstärke bewies. Doch die 2,29 Meter – eigentlich eine Höhe, die der 34-Jährige locker drin hat – waren an diesem Abend zu hoch. Für Team-Kollege Mateusz Przybylko war an der Anlage nebenan, nach übersprungenen 2,22 Metern, Endstation.

Den besten Eindruck hinterließen die Medaillenkandidaten: Die beiden 2,40-Meter-Springer Mutaz Essa Barshim (Katar) und Bohdan Bondarenko (Ukraine) sowie Derek Drouin (Kanada) und überraschend auch mit Bestleistung der Bulgare Tikhomir Ivanov nahmen bis einschließlich 2,29 Meter alle Höhen im ersten Anlauf. Ausgeschieden ist überraschend der chinesische Vize-Weltmeister Guowei Zhang (2,22 m).

Quelle: Leichtathletik.de