Thema: Meldungen

1. August 2017

Strukturgespräch Judo

In dieser Woche fand das Strukturgespräch Leistungssport des LandesSportBundes (LSB) Niedersachsen für Judo statt. Es ist Teil des LSB-Leistungssportkonzeptes 2020. In diesem Jahr werden 16 Gespräche mit Vertretern der jeweiligen Landesfachverbände und ihren Spitzenverbänden sowie dem Olympiastützpunkt Niedersachsen geführt.

Im Bild v.l.: Mark Borchert (Sportdirektor Deutscher Judo-Bund), Manfred Kehm (Teamleiter Spitzen- und Leistungssport, LandesSportBund Niedersachsen), Prof. Dr. Ilka Seidel (LSB-Abteilungsleiterin und Leiterin des Olympiastützpunktes Niedersachsen), Eckbert von Horn (Präsident Niedersächsischer Judo-Verband), Norbert Specker (Vize-Präsident Niedersächsischer Judo-Verband), Katja Schindler (Laufbahnberaterin am Olympiastützpunkt Niedersachsen), Wolfgang Heibei (Referent Leistungssport LandesSportBund Niedersachsen), Sven Loll (Leitender Landestrainer Judo)

 

Quelle: LSB

25. Juli 2017

Spelmeyer bei WM auf Einzelstrecke

Ruth Sophia Spelmeyer startet nun auch auf der 400m-Einzelstrecke bei der Leichtathletik-WM in London.

Pünktlich zu den „Final Entries“ der Leichtathletik-Weltmeisterschaften (4. bis 13. August) in London hat der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) sein WM-Team ergänzt.

„Auf der Basis der realisierten DLV-Nominierungsanforderungen werden Susen Küster (TSV Bayer 04 Leverkusen) für den Hammerwurf-Wettbewerb und Christina Hering (LG Stadtwerke München) über 800 Meter für das DLV-Team nachnominiert. Zudem werden die bereits für die 4×100-Meter-Staffel nominierte Tatjana Pinto (LC Paderborn) auch für den 100-Meter-Wettbewerb und die bereits für die 4×400-Meter-Staffel nominierte Ruth Sophia Spelmeyer (VfL Oldenburg) auch für den 400-Meter-Einzel-Wettbewerb gemeldet“, teilte der Leitende Direktor Sport des DLV, Idriss Gonschinska, am Montag mit.

Insgesamt umfasst das DLV-Team für die Weltmeisterschaften nach der verletzungsbedingten Absage von Hürdensprinter Gregor Traber (LAV Stadtwerke Tübingen) 72 Athleten und Athletinnen.

Quelle: Leichtathletik.de

17. Juli 2017

Nominierung zu den Judo-Weltmeisterschaften in Budapest

Nach dem heimischen European Cup in Saarbrücken hat der Deutsche Judo-Bund (DJB) die Nominierung zu den Judo-Weltmeisterschaften, die vom 28. August bis zum 3. September 2017 in Budapest (Ungarn) stattfinden, bekannt gegeben. In den Einzelwettbewerben gehen neun Frauen und neun Männer an den Start. Von den Athleten des BSP Judo in Hannover sind mit dabei:

-73 kg: Igor Wandtke, Judo-Team Hannover / Niedersachsen
-90 kg: David Tekic, TH Eilbeck / Hamburg
-100 kg: Dimitri Peters, Judo-Team Hannover / Niedersachsen

Der Mannschaftswettbewerb am Abschlusstag der Weltmeisterschaften wird erstmals als Mixed-Team-Competition ausgetragen mit jeweils drei Gewichtsklassen bei den Frauen und Männern. Dieser Wettbewerb wird auch bei den Olympischen Spielen in Tokio neu in das Programm aufgenommen.

Quelle: Judobund

12. Juli 2017

96 deutsche Nachwuchsathleten reisen nach Györ

Unter dem Motto „Wir für Deutschland“ fährt das Jugend Team Deutschland mit 96 jungen deutschen Nachwuchsathletinnen und -athleten zum diesjährigen European Youth Olympic Festival (EYOF), das vom 23. bis 29. Juli in der ungarischen Stadt Györ stattfindet. In zehn Sportarten werden Nachwuchssportler/innen im Alter von 13 bis 17 Jahren aus ganz Europa aufeinander treffen und erste olympische Erfahrungen sammeln. Immer an ihrer Seite wird das offizielle Maskottchen Hahn „Hugoo“ sein.

Das Team Deutschland ist in Györ in den Sportarten Basketball, Handball, Judo, Kanu, Leichtathletik, Radsport, Schwimmen, Tennis, Turnen und Volleyball vertreten. Neben den  96 Sportlerinnen und Sportlern  reisen 17 Betreuer und 4 Referees [Basketball (1), Volleyball (1) und Turnen (1/1)] nach Ungarn. Die Jüngste im deutschen Team ist die 13 Jahre alte Schwimmerin Kim Kristin Krüger (SG Dortmund), der Älteste der 17 Jahre alte Turner Maurice Étienne Praetorius (KTV Chemnitz).

Aus Niedersachsen mit dabei sind Nina Melissa Reosemeyer (Wolfpack Wolfenbüttel/Basketball), Veit Mävers (TSV Burgdorf/Handball), Laila Göpbel ( Judo-Team Hannover/Judo), Josefine Klisch ( LG Peiner Land/ Leichtathletik), Lukas Knölker ( SGS Hannover/Schwimmen), Sven Schwarz ( W98 Hannover/Schwimmen) und Linda Bock ( RC Borken-Hoxfeld/Volleyball).

Sabine Krapf, Chefin de Mission der deutschen Mannschaft, sagt: „Wir gehen ohne Zielvorgabe an den Start. Für unsere Nachwuchsathleten ist es das erste Mal, dass sie olympische Luft schnuppern, und wenn sie dabei um Medaillen mitkämpfen können, umso besser“. Besonderen Wert legt Krapf auch auf die Erfahrungen und Eindrücke abseits der Wettkämpfe. „Vor allem das Zusammenleben im Olympischen Dorf mit Teilnehmern aus 50 anderen europäischen Ländern wird für viele ein Highlight und unvergessliches Erlebnis werden.“

Den Auftakt wird die große Eröffnungszeremonie am 23. Juli im ETO Park in Györ bilden. Highlights werden die Entzündung der EYOF-Flamme sowie die Auftritte international erfolgreicher Künstler wie der Rope-Skipping Weltmeisterin Adrienn Bánhegyi, DJ Steve Aoki, der Györ Ballet Company oder der Band „The Biebers“ sein, die auch den offiziellen Song vorstellen werden. Bis zur Schlussfeier am Abend des 29. Juli stehen dann sechs spannende Wettkampftage auf dem Programm, bei denen die deutschen Talente ihr Können zeigen dürfen. 

Weitere Informationen zum EYOF 2017 in Györ finden sie unter: www.gyor2017.hu 

 

Quelle: DOSB

4. Juli 2017

51 DRV-Athleten beim WM-Test in Luzern am Start

Der DRV-Tross reist mit 51 Athleten für den Weltcup vom 07. – 09. Juli nach Luzern (Schweiz). Nach Poznan ist es für die deutsche Nationalmannschaft in diesem Jahr erst die zweite Weltcup-Station, da Belgrad im Mai ausgelassen wurde. Auf dem Rotsee gilt es, die Weichen für das Saisonhighlight, die Weltmeisterschaft Ende September in Sarasota (Florida), zu stellen.

„Luzern ist die letzte Standortbestimmung und vor allem für die jungen Mannschaften ein wichtiger Baustein im Hinblick auf die WM in Florida. Danach beginnt die lange Trainingsphase als Vorbereitung“, erklärt Cheftrainer Marcus Schwarzrock und ergänzt: „Im Vergleich zu der EM in Racice und dem letzten Weltcup in Poznan sind traditionsgemäß beim Weltcup-Finale auf dem Rotsee alle großen und erfolgreichen Nationen vertreten, das macht es spannend. Leider hatten wir in den letzten beiden Wochen krankheitsbedingt einige Trainingsausfälle zu verzeichnen.“

Sportdirektor Mario Woldt sieht dem finalen Test in Luzern trotz der Krankheitsfälle positiv entgegen. „Insbesondere die Ergebnisse, die bei den Regatten von Amsterdam und Henley durch deutsche Mannschaften erzielt wurden, stimmen mich optimistisch.“

Sechs niedersächsische Ruderinnen und Ruderer sind in der DRV-Auswahl für Luzern vertreten:

SM 2x  Samuel Tieben (SV Scharnebeck RA)

SF 4x-  Frauke Hundeling (DRC Hannover)

SF 2x  Carlotta Nwajide (DRC Hannover)

SF 2x  Marie-Cathérine Arnold  (Hannoverscher RC)

SM 4- LG  Julius Peschel (DRC Hannover)

SF 2-  Melanie Hansen (Celler RV)

 

Quelle: DRV
Foto:    DRV

30. Juni 2017

Nominierungen U19- und U23-WM

Insgesamt 10 niedersächsische Nachwuchsruderinnen und -ruderer wurden vom Deutschen Ruderverband (DRV) für die anstehenden internationalen Zielwettkämpfe nominiert.

Für die Junioren-WM (U19) vom 02.-06.08.2017 in Trakai / Litauen sind folgende Ruderinnen und Ruderer ins Aufgebot des DRV berufen worden:

JM 4x-              Malte Engelbracht (DRC Hannover)
JF Riemen       Leonie Heuer (Team Nord West)
JF Riemen       Inke Buse (Team Nord West)
JF Riemen       Patricia Schwarzhuber (Team Nord West)
JF Riemen       Judith Engelbart (Team Nord West)

Bei der U23-WM in Plovdiv / Bulgarien vom 19.-23.07.2017 werden folgende Ruderinnen und Ruderer des LRVN vertreten sein:

SF 4x-             Pia Greiten (Osnabrücker RV)
SM 4+             Paul Seiters (Osnabrücker RV)
SM 4+            Marcel Teckemeyer (Osnabrücker RV)
SM 4x-           Paul Peter (DRC Hannover)
SF Riemen    Frauke Lange (Hannoverscher RC) – Ersatz

Quelle: LRVN

15. Juni 2017

Nachwuchstrainer des Jahres

Der Spielertrainer Martin Kluck des Rollstuhlbasketball-Vereins Hannover United ist „Nachwuchstrainer des Jahres“.
Der Spielertrainer des niedersächsischen Rollstuhlbasketball-Vereins Hannover United, Martin Kluck, kann sich über die Auszeichnung „Nachwuchstrainer des Jahres“ freuen. „Martin Kluck kann diese Auszeichnung als Anerkennung für die hervorragende Arbeit ansehen, die am Paralympischen Trainingstützpunkt in Hannover geleistet wird“, freut sich Karl Finke, Präsident des Behinderten-Sportverbands Niedersachsen (BSN), bei dem nicht nur Hannover United Mitgliedsverein, sondern Martin Kluck auch als Landestrainer im Rollstuhlbasketball beschäftigt ist.

Die Lehr- und Trainerkommission des Deutschen Rollstuhlsportverbands, vertreten durch ihren Vorsitzenden Peter Richarz, hat Martin Kluck die Anerkennung für eine hervorragende Aufstiegssaison zukommen lassen. Die Auszeichnung nahmen drei seiner Schützlinge, Oliver Jantz, Phillip Schorp und Jan Sadler, beim World Super Cup in Frankfurt entgegen.

Für Kluck ist es die erste derartige Auszeichnung als Trainer. „Ich freue mich sehr über diese Art der Anerkennung, aber die Auszeichnung geht an alle Beteiligten, die für die Entwicklung des Rollstuhlbasketballs in Hannover verantwortlich sind. Es ist auch eine Auszeichnung für die gute Zusammenarbeit zwischen dem Behinderten-Sportverband Niedersachsen und Hannover United. Außerdem gilt die Anerkennung meinen Trainerkollegen, den Spielerinnen und Spielern sowie allen Unterstützern, ohne die diese sportliche Entwicklung in Hannover gar nicht möglich wäre.“

Kluck schaffte in dieser Saison mit seinem Team Hannover United den unge¬schlagenen Aufstieg in die 1. Bundesliga. Er ist derzeit Trainer am Paralympischen Trainingsstützpunkt, Spielertrainer von Hannover United, und der U19-Nationaltrainer. Momentan spielen sechs seiner Schützlinge auf dem internationalen Parkett. Einer bei der U23-WM in Toronto und fünf demnächst bei der EM auf Teneriffa.

Quelle: BSN
Foto: Team zur Nieden

 

31. Mai 2017

LSB-Strukturgespräch Rudern

Das diesjährige Strukturgespräch des LSB für die Schwerpunktsportart Rudern fand in der Akademie des Sports in Hannover statt. Aktuell betreut der Olympiastützpunkt Niedersachsen 24 Kadersportler des Landesruderverbandes Niedersachsen.
Die Strukturgespräche sind Teil des LSB- Leistungsportkonzeptes 2020.

Quelle: LSB
Foto: LSB

19. Mai 2017

Fortbildungsreihe am OSP

Die Talent- und Elternförderung im Basketball war Thema einer Fortbildung für Trainer, Beschäftigte des OSP und Mitarbeiter der MHH.

Trainerinnen und Trainer, Sport- und Trainingswissenschaftler, Physiotherapeuten und Ärzte von Olympiastützpunkt Niedersachsen und seinem Kooperationspartner, der Medizinischen Hochschule Hannover, nehmen an regelmäßigen gemeinsamen Fortbildungen teil. Schwerpunkte der Veranstaltung im Mai waren die Talent- und Elternförderung im Basketball sowie ein Überblick zu neuen Forschungsergebnissen bei Muskelanpassungen durch Training.

Matthias Weber und Robert Birkenhagen, Landestrainer des Niedersächsischen Basketball-Verbandes, referierten über ihrer Erfahrungen bei der Zusammenarbeit mit Eltern im Rahmen der Talententwicklung im Basketball. Sie stellten dabei anschaulich da, wie zentral die Einbindung und Betreuung der Erziehungsberechtigten bei der Trainertätigkeit in den vergangenen Jahren geworden ist. „Letztendlich entscheiden die Eltern, wie oft die Kinder trainieren und inwieweit sie leistungssportliche Ambitionen unterstützen“, sagte Matthias Weber. Als optimales Szenario für die Verhältnisstrukturen zwischen Athlet, Eltern und Trainer skizzierten die beiden Landestrainer eine ausgeglichene Balance zwischen elterlicher Kontrolle und Selbstbestimmung des Athleten.

Prof. Dr. Uwe Tegtbur, Leiter der Sportmedizin der MHH am OSP Niedersachsen, stellte darüber hinaus aktuelle Forschungsergebnisse verschiedener aktueller Studien zu Muskelanpassungen vor. Er unterstrich, dass Muskelzellen epigenetische Erfahrungen aus dem Kinder- und Jugendalter, z. B. durch sportartspezifisches Training, auch nach langjähriger Abstinenz wieder abrufen können.

Text/Foto: LSB