Thema: Leichtathletik

24. April 2017

Erfolgreiche DLV-Staffeln bei den World Relays

Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hat mit sechs Staffeln an den IAAF World Relays in Nassau (22./23. April) teilgenommen. Nominiert wurden sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen die aktuell besten deutschen Sprinter für die Entscheidungen über 4×100 Meter, 4×200 Meter und 4×400 Meter, darunter die 4×100-Meter-Staffel der DLV-Sprinterinnen, die bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro (Brasilien) Platz vier belegt hatte.

Nach der Silbermedaille über 4×200 Meter der Frauen am Samstag ließ am Sonntag die deutsche Frauen-Sprintstaffel auf den Bahamas Gold über 4×100 Meter folgen.

(Noch) nicht die erhofften Resultate gab es für die deutschen Langsprinter. Die 4×400 Meter Staffel der Frauen mit Laura Müller (LC Rehlingen), Laura Gläsner (VfL Eintracht Hannover), Lara Hoffmann (LT DSHS Köln) und Ruth Sophia Spelmeyer (VfL Oldenburg) kam im dritten Vorlauf in 3:33,34 Minuten als Vierte ins Ziel. Doch das Quartett wurde nachträglich mit Verweis auf Regel 170.11 und eine im Vergleich zur Meldung abweichende Start-Reihenfolge disqualifiziert. Ärgerlich – denn die vier Athletinnen hatten die achtschnellste Zeit der Vorläufe erzielt und hätten damit das Finale sowie die direkte WM-Qualifikation in der Tasche gehabt.

Im B-Finale über 4×400 Meter hatte die deutsche Staffel der Männer mit Alexander Juretzko (VfL Eintracht Hannover), Johannes Trefz (LG Stadtwerke München), Fabian Dammermann (LG Osnabrück) und Thomas Schneider (TSV Bayer 04 Leverkusen) noch einmal Gelegenheit, auf großer Bühne weitere internationale Erfahrungen zu sammeln. Eine Steigerung der Vorlauf-Zeit (3:07,80 min) gelang aber nicht. Das Quartett belegte in 3:09,53 Minuten Platz sechs.

 

Quelle: Leichtathletik.de

20. Juli 2016

U20-WM in Bydgoszcz

Im polnischen Bydgoszcz steigen vom 19. bis zum 24. Juli die U20-Weltmeisterschaften des Leichtathletik-Weltverbands IAAF. Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hat für die 16. Auflage der internationalen Titelkämpfe 65 Talente nominiert. 

Mit dabei sind in der 4×400 m-Staffel Fabian Dammermann von der LG Osnabrück, der diesjährige Deutsche Jugendhallenmeister  über 400m, sowie über 3.000 m Hindernis Jannik Seelhöfer vom SC Melle 03. Für beide stehen am Donnerstag die Vorläufe an.

Quelle: leichtathletik.de

18. Juli 2016

U18-EM in Tiflis

Eine Woche nach den kontinentalen Titelkämpfen in Amsterdam wurden vom 14. bis 17. Juli in Tiflis (Georgien) zum ersten Mal U18-Europameisterschaften ausgetragen. Mit der Einführung dieser Veranstaltung gleicht der Europaverband EAA sein Wettkampfprogramm an das des Weltverbandes IAAF an, der bereits seit 1999 Welt-Titelkämpfe für die U18 in den ungeraden Jahren durchführt. Die U18-Europameisterschaften finden nun alternierend dazu in den geraden Jahren statt und sind 2016 den Geburtsjahrgängen 1999 und jünger vorbehalten.

Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) beteiligte sich an der Premiere in der Hauptstadt von Georgien mit einem großen Aufgebot von 48 Nachwuchsathleten, von denen gleich neun in ihrer jeweiligen Disziplin auf den Plätzen eins bis drei der aktuellen europäischen U18-Bestenliste zu finden sind. Mit zehn Medaillen im Gepäck reiste die deutsche Mannschaft am Sonntagabend zurück. Die Nationenwertung konnte das deutsche Team (136 Punkte) vor dem europäischen Dauerrivalen Großbritannien (131,5 Punkte) und Frankreich (79 Punkte) für sich entscheiden.

Über 400 m Hürden konnte Tom Schröder von der SG Osterholzer LA sich bis in den Finallauf vorarbeiten und landete dort mit 52.54 s auf dem fünften Platz. Lisa Vogelgesang (Eintracht Hildesheim) qualifizierte  sich ebenfalls über 2.000 m Hindernis fürs Finale und wurde mit 6:59.57 s Elfte.      

Quelle: leichtathletik.de

18. Juli 2016

Eike Onnen über 2,32 Meter

Das Eberstädter Internationale Hochsprung-Meeting bestätigte einmal mehr seinen Ruf als weltbestes Meeting. Acht von 10 Springern mit einer Bestleistung von 2,30 Meter und höher, neun Olympiateilnehmer in Rio, waren in den Weinbergen dabei. Besonderheit: erstmals in der Geschichte des weltbesten Hochsprungmeetings waren Athleten aus allen fünf Kontinenten am Start.

Nach einem hochklassigen Springen in den Weinbergen von Eberstadt gewann der kanadische Vorjahressieger Derek Drouin mit starken 2,38 Metern. Eike Onnen glänzte mit Saisonbestleistung von 2,32 Meter als Dritter hinter Mutaz Essa Barshim (2,34 m).

1.500 Zuschauer in Sommerlaune unterstützten die Springer  mit Begeisterung. Als es an Höhen jenseits der 2,30 Metern ging, waren noch fünf Springer im Wettbewerb. Eike Onnen (Hannover 96) lieferte einen perfekten Sprung ab und segelte auch über 2,32 Meter: Jubelpose und der Daumen von Trainerin und Mutter Astrid Onnen ging hoch. Der EM-Dritte ließ 2,34 Meter aus und scheiterte nur knapp an einer neuen Bestleitung von 2,36 Metern. „Ich habe mich heute hier wie zuhause gefühlt und nehme viel Selbstbewusstsein mit nach Rio“, sagte der 33-Jährige, der Dritter wurde.

Quelle: leichtathletik.de

11. Juli 2016

EM-Bronze für Eike Onnen

Europäisches Gipfeltreffen und Kräfteschau vor den Olympischen Spielen: Die Europameisterschaften in Amsterdam vom 06. bis 10. Juli waren Standortbestimmung auf dem Weg nach Rio (Brasilien).

Eike Onnen holte sich im Hochsprung seine erste internationale Medaille nach längerer Zeit. Im Finale bestätigte der 33-Jährige Sportler von Hannover 96 den guten Eindruck, den er mit einer fehlerfreien Qualifikation hinterlassen hatte. Ohne Probleme floppte er über die 2,19 und 2,24 Meter, bevor er die 2,29 Meter im zweiten Anlauf schaffte. Gemeinsam mit dem Britten Chris Baker, der die gleiche Anzahl von Versuchen brauchte, teilte er sich Bronze. Zweiter wurde Robbie Grabarz (Großbritannien), der Europameister von 2012, mit weniger Anläufen und Gold ging mit 2,32 Metern an den Favoriten aus Italien Gianmarco Tamberi.

Ebenfalls Bronze gewann die 4x100m Männer-Staffel mit Sven Knipphals (VfL Wolfsburg), Julian Reus, Roy Schmidt und Lucas Jakubczyk. Bei den Frauen mussten sich Laura Müller, Friederike Möhlenkamp, Lara Hoffmann und Ruth Sophia Spelmeyer (VfL Oldenburg) erst auf der Zielgeraden von einem Medaillenrang in der 4x100m Staffel verabschieden und wurden in schnellen 3:27,60 Minuten Fünfte.

Annika Roloff vom MTV 49 Holzminden schaffte es ins Finale der Stabhochspringerinnen und wurde mit 4,35 Metern Zehnte.

Für den DLV stehen nach fünf Wettkampf-Tagen insgesamt 16 Medaillen zu Buche, fünf in Gold, vier in Silber und sieben in Bronze, sowie 163 Nationenpunkte. Das bedeutet in beiden Wertungen Rang zwei, einmal hinter Polen, einmal hinter Großbritannien.

 

Quelle: Leichtathletik.de

6. Juni 2016

Ruth Sophia Spelmeyer läuft Olympia-Norm

Ruth Sophia Spelmeyer hat am Samstag in Regensburg, dem ersten Tag des zweitägigen Meetings, den nächsten Meilenstein ihrer Karriere erreicht.

Die Oldenburger 400 Meter-Läuferin Ruth Sophia Spelmeyer blieb am Samstag zum ersten Mal überhaupt unter 52 Sekunden. Mit einer Zeit von 51,92 Sekunden unterbot die Deutsche Meisterin auch die Olympia-Norm von 52,20 Sekunden deutlich.
Als Drittplatzierte hinter Emily Diamond (Großbritannien; 51,23 sec) und Mupopo Kabange (Sambia; 51,35 sec) musste sie zunächst noch bange Sekunden überstehen, ehe ihre Zeit offiziell war. Dann schickte Ruth Sophia Spelmeyer erst einmal einen lauten Jubelschrei in Richtung Oberpfälzer Himmel.
„Endlich die 51 vor dem Komma, endlich die Norm abgehakt. Das bedeutet mir alles. Olympia war das große Ziel, das ich von Anfang an hatte“, sagte sie nach dem Lauf.

Bei den Männern fiel eine EM-Norm. Der Deutsche U23-Meister Alexander Gladitz (Hannover 96), zugleich Trainingskollege von Ruth Sophia Spelmeyer, blieb in 45,94 Sekunden in neuer persönlicher Bestzeit unter der Vorgabe von 46,00 Sekunden. „Die EM-Norm war heute erst einmal das Ziel“, stellte der Viertelmeiler fest, „aber die letzten zwanzig Meter waren hart. Was die Olympia-Norm betrifft, müssen wir sehen, was bei den Deutschen Meisterschaften geht. Ich hoffe, dass es dann auf den letzten 50 Metern einfacher wird.“

Quelle: Leichtathletik.de
Foto: OSP

4. April 2016

HAJ Hannover Marathon

Am kommenden Wochenende wird die größte Laufveranstaltung Niedersachsens wieder jede Menge Aktive und Zuschauer nach Hannover locken. Die 26. Auflage des Hannover-Marathons wird am 10.04.2016 neben den Läufern auch Handybiker, Inline-Skater und Walker auf den Strecken durch Hannovers Innenstadtbereich führen.

Auch wenn in diesem Jahr keine Strecke über den Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg führt, sollten Nutzer des Sportleistungszentrums doch bei der Anreise den Weg durch die Innenstadt und das Ost-Ufer des Maschsees meiden.

Informationen zum Programm und Streckenverlauf finden sich auf der Seite des Veranstalters www.hannover-marathon.de .

31. August 2015

DLV schließt WM positiv ab

Der DLV verzeichnete nach dem letzten Tag der Leichtathletik-WM in Peking mit Platz vier (113 Punkte) in der Nationenwertung das beste WM-Ergebnis seit 1999.

Knapp einen Podiumsplatz verpasste im Finale die DLV-4x100m Staffel der Männer. Julian Reus (TV Wattenscheid 01), Sven Knipphals (VfL Wolfsburg), Alexander Kosenkow (TV Wattenscheid 01) und Aleixo-Platini Menga (TSV Bayer 04 Leverkusen) lief in 38,15 Sekunden bis auf 13 Hundertstel an den deutschen Rekord (38,02 sec) heran. Ganz vorne war Jamaika unangefochten mit 37,36 sec, gefolgt von China (38,01s) und Canada (38,13s).
Anna Lena Freese musste leider auf einen Start bei der 4x100m Staffel der Frauen verzichten. Die Sportlerin des FTSV Jahn Brinkum hatte sich beim letzten Training verletzt.

In der Hochsprung-Qualifikation sprang Eike Onnen (LG Hannover) eindrucksvoll bis auf 2,31 m, lediglich bei dieser Höhe brauchte er einen zweiten Versuch. Zwei Tage später im Finale lief es dann nicht so gut. Für die 2,25 m brauchte Eike schon drei Anläufe, die folgenden 2,29m waren an diesem Tag zu hoch. Als Ergebnis wurde Platz zwölf daraus. Weltmeister wurde nach einem Stechen der Kanadier Derek Dourin über 2,34 m.

Quelle: Leichtathletik.de

1. August 2015

DLV nominiert für WM

Der Deutsche Leichtathletik-Verband hat zu den Weltmeisterschaften vom 22. bis 30. August in Peking 66 Athleten nominiert, davon 35 Männer und 31 Frauen.
Aus Niedersachsen mit dabei sind Sven Knipphals (100m und 4x 100m, VfL Wolfsburg), Eike Onnen (Hochsprung, LG Hannover) und Anna-Lena Freese (4 x 100m, FTSV Jahn Brinkum).
Der erste Teil der Mannschaft fliegt am 12. August ins Trainingslager auf die südkoreanische Insel Jeju, ehe es dann am 19. August weiter nach Peking geht.
Quelle: DLV