Thema: DOSB

12. Juli 2017

96 deutsche Nachwuchsathleten reisen nach Györ

Unter dem Motto „Wir für Deutschland“ fährt das Jugend Team Deutschland mit 96 jungen deutschen Nachwuchsathletinnen und -athleten zum diesjährigen European Youth Olympic Festival (EYOF), das vom 23. bis 29. Juli in der ungarischen Stadt Györ stattfindet. In zehn Sportarten werden Nachwuchssportler/innen im Alter von 13 bis 17 Jahren aus ganz Europa aufeinander treffen und erste olympische Erfahrungen sammeln. Immer an ihrer Seite wird das offizielle Maskottchen Hahn „Hugoo“ sein.

Das Team Deutschland ist in Györ in den Sportarten Basketball, Handball, Judo, Kanu, Leichtathletik, Radsport, Schwimmen, Tennis, Turnen und Volleyball vertreten. Neben den  96 Sportlerinnen und Sportlern  reisen 17 Betreuer und 4 Referees [Basketball (1), Volleyball (1) und Turnen (1/1)] nach Ungarn. Die Jüngste im deutschen Team ist die 13 Jahre alte Schwimmerin Kim Kristin Krüger (SG Dortmund), der Älteste der 17 Jahre alte Turner Maurice Étienne Praetorius (KTV Chemnitz).

Aus Niedersachsen mit dabei sind Nina Melissa Reosemeyer (Wolfpack Wolfenbüttel/Basketball), Veit Mävers (TSV Burgdorf/Handball), Laila Göpbel ( Judo-Team Hannover/Judo), Josefine Klisch ( LG Peiner Land/ Leichtathletik), Lukas Knölker ( SGS Hannover/Schwimmen), Sven Schwarz ( W98 Hannover/Schwimmen) und Linda Bock ( RC Borken-Hoxfeld/Volleyball).

Sabine Krapf, Chefin de Mission der deutschen Mannschaft, sagt: „Wir gehen ohne Zielvorgabe an den Start. Für unsere Nachwuchsathleten ist es das erste Mal, dass sie olympische Luft schnuppern, und wenn sie dabei um Medaillen mitkämpfen können, umso besser“. Besonderen Wert legt Krapf auch auf die Erfahrungen und Eindrücke abseits der Wettkämpfe. „Vor allem das Zusammenleben im Olympischen Dorf mit Teilnehmern aus 50 anderen europäischen Ländern wird für viele ein Highlight und unvergessliches Erlebnis werden.“

Den Auftakt wird die große Eröffnungszeremonie am 23. Juli im ETO Park in Györ bilden. Highlights werden die Entzündung der EYOF-Flamme sowie die Auftritte international erfolgreicher Künstler wie der Rope-Skipping Weltmeisterin Adrienn Bánhegyi, DJ Steve Aoki, der Györ Ballet Company oder der Band „The Biebers“ sein, die auch den offiziellen Song vorstellen werden. Bis zur Schlussfeier am Abend des 29. Juli stehen dann sechs spannende Wettkampftage auf dem Programm, bei denen die deutschen Talente ihr Können zeigen dürfen. 

Weitere Informationen zum EYOF 2017 in Györ finden sie unter: www.gyor2017.hu 

 

Quelle: DOSB

15. November 2016

Forschungsprojekt „Safe Sport“: Erste Daten zu sexualisierter Gewalt im Wettkampf- und Leistungssport sind veröffentlicht.

Wissenschaftler der Deutschen Sporthochschule (DSHS) Köln und des Universitätsklinikums Ulm untersuchen aktuell im Forschungsprojekt „Safe Sport“ die Häufigkeiten und Formen von sexualisierter Gewalt im Wettkampf- und Leistungssport sowie den Umsetzungsstand von Maßnahmen zur Prävention und Intervention in Sportverbänden und -vereinen.

Bei einem Fachforum der Deutschen Sportjugend haben sie die ersten Ergebnisse des Projektes vor Verantwortlichen in Sportverbänden präsentiert. Das berichtete die DSHS.

 

Sexualisierte Gewalt kommt auch im Wettkampf- und Leistungssport vor, und zwar nicht häufiger oder seltener als in der Allgemeinbevölkerung – dies ist ein zentraler Befund des aus mehreren Teilstudien bestehenden Projektes. Rund 1.800 Kaderathleten/innen in Deutschland hatten sich an einer Online-Befragung beteiligt und dabei Fragen zu Erfahrungen von sexualisierter Gewalt im Sport beantwortet. Dabei liegt den Studien im Projekt „Safe Sport“ ein weites Begriffsverständnis zugrunde. Es werden neben sexualisierten Gewalthandlungen mit Körperkontakt auch solche ohne Köperkontakt oder grenzverletzendes Verhalten einbezogen.

 

Ein Drittel der befragten Kadersportler berichtet über Erfahrungen sexualisierter Gewalt.

Etwa ein Drittel aller befragten Kadersportler hat schon einmal eine Form von sexualisierter Gewalt im Sport (im Sinne der zuvor genannten weiten Definition) erfahren. Einer von neun der befragten Sportler hat schwere und/oder länger andauernde sexualisierte Gewalt im Sport erlebt. Dabei tritt sexualisierte Gewalt i.d.R. nicht isoliert auf, sondern gemeinsam mit anderen Gewaltformen (z.B. emotionale oder körperliche Gewalt). Die Mehrheit der betroffenen Athleten ist bei der ersten Erfahrung sexualisierter Gewalt im Sport unter 18 Jahre alt. „Die Daten bestätigen, dass Sportverbände und -vereine in der Verantwortung stehen, den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierten Übergriffen zu optimieren“, sagte die Koordinatorin des Verbundprojektes, Dr. Bettina Rulofs, Deutsche Sporthochschule.

Ein großer

Teil der deutschen Sportverbände habe diese Notwendigkeit erkannt und verschiedene Maßnahmen zur Prävention und Intervention eingeführt. Dies ist das Ergebnis einer weiteren Teilstudie des Projektes, die z.Zt. den Umsetzungsstand von Präventions- und Interventionsmaßnahmen bei zentralen Mitgliedsorganisationen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) untersucht.

Deutsche Sportjugend und Landessportbünde als wichtige Impulsgeber für Prävention

Besonders die Deutsche Sportjugend und die Landessportbünde mit ihren Sportjugenden könnten auf Basis dieser Studie als wichtige Impulsgeber für die Einführung und Umsetzung von Präventionsmaßnahmen im Sport bezeichnet werden, heißt es in der Mitteilung. So haben z.B. alle Landessportbünde spezifische Ansprechpartner für die Prävention sexualisierter Gewalt benannt.

Auch in 80 Prozent der Spitzenverbände und in 54 Prozent der Sportverbände mit besonderen Aufgaben sind Ansprechpersonen vorhanden. Außerdem wurde das Thema in nahezu allen Bundesländern über die Landessportbünde in Qualifizierungsmaßnahmen für Trainer oder Übungsleiter verankert. Alle Landessportbünde sind dabei auch in der Bearbeitung und Beratung von Vorfällen und Verdachtsfällen im Sport aktiv. Seit 2010 wurden sie in mehr als 200 Fällen sexualisierter Gewalt kontaktiert, bei gut einem Drittel der Interventionen wurden auch die Strafverfolgungsbehörden eingebunden. Gut ein Fünftel der Fälle führte zu verbandsinternen rechtlichen Konsequenzen (wie z.B. Ausschluss oder Lizenzentzug).

 

Prävention an der Basis des Sports weiter ausbauen

An der Basis des Sports, in den rund 90.000 Sportvereinen, bestehe allerdings noch Bedarf für die Sensibilisierung zum Thema und die konkrete Umsetzung von Schutzmaßnahmen, heißt es. Im Rahmen einer repräsentativen Vereinsbefragung gab rund die Hälfte der befragten Vereinean, dass das Thema relevant für Sportvereine sei. Nur gut ein Drittel der Vereine setzt sich nach eigenen Angaben aktiv gegen sexualisierte Gewalt ein. Regelmäßige Schulungen zur Thematik werden nur in 9 Prozent der Vereine durchgeführt und nur jeder zehnte Verein hat einen spezifischen Ansprechpartner für die Prävention sexualisierter Gewalt oder für den Kinderschutz benannt. Der niedrige Umsetzungsstand von konkreten Präventionsmaßnahmen in den Vereinen sei angesichts der Ergebnisse aus der Athleten/innen-Befragung bedenklich, denn sexualisierte Gewalterfahrungen machten Athleten/innen am häufigsten im unmittelbaren Kontext des Vereins, sagt die Studie. Zugleich beinhalte die Vereinskultur wichtige Voraussetzungen für den Schutz vor sexualisierter Gewalt, denn – so zeigten es die Ergebnisse der Athleten/innen-Befragung – in

Vereinen mit einer klar kommunizierten „Kultur des Hinsehens und der Beteiligung“ sei das Risiko für Athleten/innen, sexualisierte Gewalt zu erfahren, signifikant geringer.

Das Forschungsprojekt „Safe Sport“ wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und

Forschung für eine Laufzeit von drei Jahren gefördert (Oktober 2014 bis September 2017).

Die Verbundkoordination liegt bei Dr. Bettina Rulofs an der Deutschen Sporthochschule Köln.

Das Projekt hat insgesamt drei Kooperationspartner: Deutsche Sporthochschule Köln (Institut für Soziologie und Genderforschung / Institut für Sportökonomie und Sportmanagement), Universitätsklinikum Ulm (Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/ Psychotherapie) und Deutsche Sportjugend (Ressort Jugendarbeit im Sport).

 

Quelle: DOSB-Presse 15. 11. 2016

 

https://www.dshs-koeln.de/uploads/tx_news/SafeSportBroschuere2016.pdf

 

 

2. August 2016

Verabschiedung der Athletinnen und Athleten am Frankfurter Flughafen

Am Montag Abend haben Lufthansa und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) die Athletinnen und Athleten am Flughafen Frankfurt verabschiedet.

DOSB-Vorstandsvorsitzender und Chef de Mission der Deutschen Olympiamannschaft, Dr. Michael Vesper, Lufthansa-Vorstand Dr. Bettina Volkens sowie der hessische Staatsminister Peter Beuth schickten eine 80-köpfige Gruppe, darunter die Handball-Europameister sowie weitere Spitzen-Athletinnen und Athleten aus den Sportarten Rad (Straße, Bahn und Mountainbike), Dressurreiten, Segeln, Beachvolleyball und Schießen mit guten Wünschen auf die lange Reise zu den Olympischen Spielen nach Rio de Janeiro.

Quelle: DOSB
Foto: DOSB/Boris Roessler

22. Juli 2016

DOSB-Studie zu Verletzungen

Der Olympiastarter von 2012, Christophe Lambert, führt zusammen mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) eine Studie zum Thema Verletzungen durch.
Der Judosportler vom Verein Judo-in Holle hat mittlerweile seine sportliche Laufbahn beendet und ist als Arzt im Kilinikum Köln-Merheim für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie tätig.

Verletzungen sind für jeden Sportler unangenehm, egal ob Olympiastarter oder Breitensportler. Die Fragen, die sich nach einer Verletzung jeder stellt, sind immer wieder die gleichen: Wann kann ich wieder Sport machen? Und werde ich wieder genauso gut sein wie vor der Verletzung?

In der Studie soll mit Hilfe eines Fragebogens ergründet werden, welche Verletzungen in den einzelnen Sportart am häufigsten vorkommen, welche die längsten Ausfallzeiten sind und welche ein schlechtes Comeback haben. Aus den Ergebnissen sollen Präventionsprogramme für jede einzelne Sportart erstellt werden.

Weitere Informationen sind unter https://dokume.net/projects/lambert/ zu finden.

28. Juni 2016

DOSB nominiert weitere 143 Athletinnen und Athleten für Rio

38 Tage vor dem Beginn der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro hat der DOSB am Dienstag in Frankfurt/Main weitere 143 Athletinnen und Athleten aus 14 Sportarten für die Deutsche Olympiamannschaft nominiert. In dieser Rund wurden Sportlerinnen und Sportler aus den Sportarten Judo, Kanu-Rennsport und –Slalom, Leichtathletik, Modernem Fünfkampf, Radsport-Bahn, -BMX und –Mountainbike, Rudern, Schießen, Freiwasserschwimmen, Wasserspringen, Taekwondo und Tischtennis berücksichtigt.
Es war die zweite von insgesamt drei Nominierungsrunden. Am 31. Mai hatte der DOSB bereits 44 Athletinnen und Athleten, darunter 3 Alternate Athletes (Ersatzleute) nominiert, so dass jetzt bereits 187 Teilnehmer/innen für Rio feststehen. Die dritte Nominierungsrunde folgt am 12. Juli auch in Frankfurt/Main. In der Leichtathletik wurden in dieser Runde die Geher sowie die Deutschen Meister/innen mit Normerfüllung nominiert. Alle anderen Leichtathletinnen und -athleten sind in der dritten Runde dabei.

Unter den jetzt Nominierten sind Igor Wandtke (Judo -73 kg / JT Hannover) und Andre Breitbarth (Judo +100 kg / SFV Europa Braunschweig), Sabrina Hering (Kajakvierer 500 m / Hannoverscher Kanu Club v. 1921), Eike Onnen (Hochsprung, Hannover 96), Ruth Sophia Spelmeyer (400 m, VfL Oldenburg) und Marie-Cathérine Arnold (Rudern Doppelzweier / Hannoverscher Ruder-Club von 1880) aus Niedersachsen mit dabei.

Die Olympiamannschaft wird voraussichtlich rund 440 Teilnehmer/innen umfassen und damit auf jeden Fall deutlich größer sein als vor vier Jahren in London, als 392 deutsche Athletinnen und Athleten am Start waren.

 

Quelle: DOSB

4. Dezember 2015

DOSB startet Internetportal für Duale Karriere

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) startet pünktlich zur Mitgliederversammlung am Samstag in Hannover seine neue Internetplattform „Duale Karriere“. Die Seite www.duale-karriere.de informiert fortan über die Rahmenbedingungen der dualen Leistungssportkarriere im Nachwuchs- und Spitzensport in Deutschland.

Die Schwerpunktsetzungen der Spitzensportverbände, wie z.B. die Bundesstützpunkte als Basis für die langfristige sportliche Orientierung, sind ebenso beschrieben wie die wichtigsten Karrierepartner und die entscheidenden Bausteine der Dualen Karriere: die Eliteschulen des Sports, Partnerhoch-schulen (mit der Beschreibung der Studienmöglichkeiten am Haupttrainingsort), die Partner-unternehmen, die staatlichen Stellen bei Bundeswehr, Bundespolizei, Landespolizei und vieles mehr.

Duale Leistungssportkarriere bedeutet, auf der Grundlage der Planung der Leistungssportkarriere Richtung Weltspitze die Bildungskarriere potenzial-gerecht und entsprechend des Hochleistungsalters in der jeweiligen Sportart auch bis zum Berufseinstieg zu planen und damit beide Karrieren möglichst optimal zu realisieren.

„Ohne verbindlichere Regelungen, wie die Dualen Karrieren unserer perspektivreichsten Sportlerinnen und Sportler gelingen können, werden wir in den meisten Sportarten im internationalen Maßstab langfristig nicht wettbewerbsfähig sein“, sagt Dirk Schimmelpfennig, Vorstand Leistungssport im DOSB. „Auch im Zusammenhang mit der Reform des Leistungssports ist diese Informationsplattform zur Beschreibung der aktuellen Möglichkeiten, aber auch zur Kennzeichnung wichtiger Regelbedarfe von besonderer Bedeutung“.
Auch der Vorsitzende der Athletenkommission im DOSB, Christian Schreiber, ist begeistert: „Die Athletinnen und Athleten fordern seit einigen Jahren eine zentrale Plattform mit allen Informationen zur Dualen Karriere. Wir haben dieses Projekt als Athletenkommission daher mit initiiert und während der Erstellung begleitet. Darüber hinaus sind wir sehr froh, dass die Notwendigkeit dieser Plattform von allen beteiligten Karrierepartnern unserer Athletinnen und Athleten erkannt und akzeptiert wurde. Mit dieser Homepage soll ein Überblick über die Rahmenbedingungen für die Duale Karriere in Deutschland vermittelt werden“.

Die Seite ist im responsiven Design umgesetzt, also auch mobil über Smartphone und Tablet abrufbar. Nicht nur für bereits geförderte Sportlerinnen und Sportlern, sondern auch für Eltern, Trainer, Funktionäre und sportexterne Partner sind alle wichtigen Informationen zur Dualen Karriere zusammengefasst. Informiert wird auch über die Angebote der Olympiastützpunkte, hier vor allem die Laufbahnberatung und der Weg zu den zuständigen Berater/innen, die Verbände, aber auch die Unterstützungsmodule der Deutschen Sporthilfe sowie die regionalen Sporthilfen in den Bundesländern.
Künftig sollen die Möglichkeiten der Karrierepartner, sich selbst und ihr Engagement zugunsten des Leistungssportsystems darzustellen, noch ausgebaut werden.
Für die Entwicklung der Informationsarchitektur, des Webdesigns und für die technische Umsetzung war die kultwerk GmbH zuständig, die die Seite auch im laufenden Betrieb betreuen und gemeinsam mit dem DOSB weiterentwickeln wird.

Für Rückfragen oder Anregungen steht Ihnen im DOSB der Projektleiter Duale Karriere, Dr. Sven Baumgarten, baumgarten@dosb.de, Tel. 069/6700-312 zur Verfügung.

Quelle: DOSB

30. November 2015

Hamburg stimmt gegen Olympiabewerbung 2024

Nach dem ablehnenden Votum in Hamburg mit 48,4 Prozent Ja- zu 51,6 Prozent Nein-Stimmen zur Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 in Hamburg und Kiel wird die Bewerbungsgesellschaft ihre Aktivitäten einstellen.
„Das Ergebnis ist natürlich enttäuschend für uns alle“, sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann, „aber es ist eine demokratische Entscheidung und ohne Wenn und Aber zu akzeptieren. Die Mehrheit will derzeit offensichtlich keine Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele. Es war immer klar, dass es ohne die mehrheitliche Unterstützung der Hamburgerinnen und Hamburger keine erfolgreiche Bewerbung geben wird. Wir danken den Kielerinnen und Kielern für ihr „Ja“ und bedauern, nicht für sie ins Rennen um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 gehen zu können. Unserem Land entgeht damit leider die Chance auf das weltweit größte Fest – eines der letzten großen ´Lagerfeuer` wird nur über den Bildschirm aus anderen Ländern wahrzunehmen sein. Es wäre bedauerlich, wenn die kommende Generation der Athletinnen und Athleten auf Olympische und Paralympische Heimspiele verzichten müsste.“

„Trotz allem hat schon die erste Phase der Bewerbung viel bewegt: Von der Stärkung des Sports, dem Auseinandersetzen der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Stadt der Zukunft bis hin zur verbesserten internationalen Wahrnehmung Hamburgs“, sagte der DOSB-Vorstandsvorsitzende Michael Vesper. „Wir haben damit nun ohne den Rückenwind einer Olympiabewerbung Sportdeutschland weiterzuentwickeln“, ergänzte Hörmann. „Das wird sicher deutlich schwieriger, aber wir gehen das dennoch mit großer Entschlossenheit an. Wir werden sowohl die Leistungssportreform umsetzen als auch den Sport für alle weiterentwickeln, und der DOSB wird sein gesellschaftspolitisches Engagement nicht nur fortsetzen, sondern gezielt weiter ausbauen.“

Insgesamt waren rund 1,3 Mio. Hamburgerinnen und Hamburger sowie 198.000 Kielerinnen und Kieler ab 16 Jahren aufgerufen, über die Bewerbung ihrer Städte für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 zu entscheiden. Die Wahlbeteiligung lag in Hamburg bei 50,0 Prozent. In Kiel stimmten 31,7 Prozent der Bürgerinnen und Bürger ab. 65,6 Prozent von ihnen hatten mit Ja gestimmt.

Text: LSB Niedersachsen

5. August 2015

Der digitale Weg nach Rio

Die Webseite der Olympiamannschaft ist ein Jahr vor den Spielen olympiareif.

Mehr Informationen und Inhalte, mehr Interaktionsmöglichkeiten für Fans und eine frische Optik, die fürs Smartphone und Tablet optimiert ist – die Webseite der Deutschen Olympiamannschaft (www.deutsche-olympiamannschaft.de) ist nach ihrem Relaunch bereits ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Rio olympiareif. Damit baut der DOSB seine digitale Kommunikation rund um den olympischen Sport und unter dem Motto „Wir für Deutschland“ aus und begleitet die deutschen Athletinnen und Athleten auf ihren Weg zu den Olympischen Spielen in Rio 2016.

Neben Sportarten- und Athletenprofilen bietet die aktualisierte Webseite nun einen News-Bereich mit eigenen Nachrichten-Formaten wie einem „Olympic Weekly“ oder einem wöchentlichen Einblick in den Trainingsalltag der Athleten, sowie einen Eventkalender, der alle Welt- und Europameisterschaften der olympischen Sportarten bündelt. Zudem gibt es spezielle Seiten, die auf die nächsten Olympischen Spiele in Rio 2016 hinführen. Dort gibt es auch einen Überblick über die bislang erreichten deutschen Quotenplätze für die Olympischen Spiele in Rio.

„Viele unsere Athletinnen und Athleten befinden sich mitten in der Qualifikation für Rio. Sie geben täglich alles für das große Ziel, als Teil der Deutschen Olympiamannschaft ins Olympiastadion in Rio einzulaufen. Schön, dass es für Fans und Interessierte eine zentrale Anlaufstelle gibt, um den Weg unserer Sportler zu verfolgen und sie zu unterstützen“, sagt Ole Bischof, Vizepräsident Leistungssport des DOSB und Judo-Olympiasieger 2008. Über den neuen, Fanpower-Button können Fans die Olympiamannschaft nun auch auf der Webseite mit einem Klick unterstützen.
Einhergehend mit einer besseren Verknüpfung zu den weiteren Social-Media-Kanälen Facebook (www.facebook.com/Olympiamannschaft), Twitter (www.twitter.com/DOSB) und Instagram (www.instagram.com/DOSB) erstrahlt die Webseite der Olympiamannschaft nun auch im responsiven Design. Inhalte sind dadurch über Tablet oder Smartphone noch besser erreichbar und machen die Webseite so zu einem ständigen Begleiter in Richtung der nächsten Spiele in Rio und Pyeongchang. Den aktuellsten Überblick erhält der Benutzer weiter über den Social Hub, der alle Inhalte der deutschen Athleten aus den sozialen Netzwerken bündelt und durch die Integration von Instagram nun mit noch mehr Bildern bunter erscheint.

Axel Achten, Geschäftsführer der Deutschen Sport Marketing, der exklusiven Vermarktungs-Agentur des DOSB, sagt: „Mit dem Relaunch gehen wir den Weg, den wir 2012 mit der Kommunikationsoffensive `Wir für Deutschland` rund um die Deutsche Olympiamannschaft eingeschlagen haben, konsequent weiter. Wir haben jetzt eine moderne Plattform mit noch attraktiveren Inhalten, die wir gemeinsam mit unseren Partnern weiterentwickeln wollen.“

Verantwortlich für den Relaunch ist die Medienfabrik Gütersloh, die die Realisierung der digitalen Plattformen der Olympiamannschaft bereits seit 2012 begleitet.

Quelle: DOSB