Archiv: September 2017

20. September 2017

Kooperation im Wasserball für Hannover

Für den Aufbau und die nachhaltige Etablierung eines leistungsstarken Bundesstützpunktes (BSP) und eines erfolgreichen Nationalen Ausbildungszentrums Wasserball in Hannover ziehen der LandesSportBund Niedersachsen als Träger des Olympiastützpunktes Niedersachsen, der Deutsche Schwimmverband – Fachsparte Wasserball –, die Wassersportfreunde von 1898 Hannover und White Sharks Hannover künftig an einem Strang.

Mit der von ihnen unterzeichneten „Kooperationsvereinbarung Bundesstützpunkt Wasserball Hannover“ legen sie das Fundament, um gemeinsam Leistungssportler vom Nachwuchs bis in die Spitze an der Trainingsstätte des Bundesstützpunktes im Sportleistungszentrum Hannover zu entwickeln. Die Partner verpflichten sich, gemeinsam Bedingungen zu schaffen, um Kaderathleten bestmöglich zu fördern und zu fordern. Die Details zur gemeinsamen Trainingsarbeit und den Lehrgangs- und Wettkampfmaßnahmen am Bundesstützpunkt sind im dazugehörigen „Konzept für das Training am Bundesstützpunkt Wasserball in Hannover“ festgehalten.

Der Bundesstützpunkt soll künftig sowohl eine länder- als auch eine vereinsübergreifende Betreuung der Athleten gewährleisten. Das gemeinsame Training der beiden leistungssporttragenden Vereine im Wasserball ist eine wesentliche Säule für eine nachhaltige und leistungsfähige Leistungssportstruktur am Standort Hannover. Entsprechend den Strukturvorgaben des Deutschen Olympischen Sportbundes und des Deutschen Schwimmverbandes sichern die Vereine dies über das vereinsübergreifende Stützpunkttraining sowie ein Training der Kaderspieler im Mannschaftsverband ab.

Über die gemeinsame Trainingsarbeit und Lehrgangs- und Wettkampfmaßnahmen am BSP wird neben der qualitativen und quantitativen Verbesserung des Trainingsprozesses auch eine Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Trainern, Vereinen, dem Landes- und Spitzenverband im Sinne der Zielstellung des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) und der Leistungssportentwicklung in der Region erzielt.

Die Vereinbarung schafft Transparenz und Verbindlichkeit. Detailliert geregelt sind darin die Aufgaben und Zuständigkeiten der Vertragspartner. Die BSP-Leitung liegt bei den drei Trainern:
– OSP-Schnittstellentrainer sowie BSP-Trainer Milan Sagat
– Waspo98-Trainer Karsten Seehafer und
– WSH-Trainer Mike Bartels.
Sie koordinieren die Bedarfe des Bundesstützpunktes in Abstimmung mit dem DSV.

Die Kooperationsvereinbarung ist an die Anerkennung des Bundesstützpunktes Wasserball männlich in Hannover durch den Deutschen Olympischen Sportbund bzw. das Bundesinnenministerium gebunden.

 

Statement des Deutschen Schwimm-Verbandes:

„Die Kooperation der Partner wird die Zukunft des Wasserballs auf allerhöchster Leistungsebene sichern und ausbauen – und zwar nachhaltig und kontinuierlich. Ich persönlich wünsche mir, dass dieser Zusammenschluss als große Chance für den deutschen Wasserballsport verstanden wird und der allgemeine Aufwind in dieser schönen Sportart einen weiteren Schub erfährt. Jetzt beginnt die Herausforderung.“

Dr. Ruben Goebel, Direktor Leistungssport Deutscher Schwimm-Verband e.V.

 

Pressestimmen:

http://www.haz.de/Nachrichten/Sport/Uebersicht/Der-Handschlag-von-Hannover
http://www.neuepresse.de/Sport/Regional/Der-Handschlag-von-Hannover

Foto: LSB
Im Bild v.l.: Milan Sagat (OSP-Trainer Wasserball), Mike Bartels, Jörg Deike (beide White Sharks), Reinhard Rawe (Vorstandsvorsitzender LSB Niedersachsen), Prof. Dr. Ilka Seidel (Leiterin OSP Niedersachsen), Heike Rudolph (Landeshauptstadt Hannover), Bernd Seidensticker, Karsten Seehafer (beide Waspo 98)