Archiv: Juni 2017

30. Juni 2017

Praktikum am Olympiastützpunkt Niedersachsen

Der OSP Niedersachsen bietet interessierten Studierenden oder Berufsanfängern mit Bezug zum Leistungssport die Möglichkeit eines betrieblichen Praktikums.

Praktikanten können vorwiegend in den Bereichen Trainingswissenschaft – mit den Schwerpunkten Leistungsphysiologie, Trainingssteuerung/Athletik und Rehabilitation – oder im Bereich Administration/Management der OSP-Leitung und OSP-Verwaltung betreut werden.

Um eine hohe Qualität der Arbeit aber auch der inhaltlichen Betreuung zu gewährleisten, ist die Anzahl an Praktikumsplätzen limitiert. Idealerweise können Interessenten im Zeitraum September bis April und für die Dauer von ca. drei bis sechs Monaten ein Praktikum bei uns absolvieren.
Gerne bietet der OSP Niedersachsen auch semesterbegleitende Praktikumsstellen für Studenten höherer Semester an.

Bei Interesse bewerben Sie sich sehr gerne für ein Praktikum am OSP Niedersachsen. Bitte schicken Sie uns hierfür an:   info@osp-niedersachsen.de   ein Bewerbungsschreiben, aus dem sowohl Ihre bisherigen Qualifikationen und Ihre speziellen Interessen im Bereich des Leistungssports als auch die von Ihnen bevorzugten Praktikumsinhalte bzw. -themen hervorgehen, ergänzt durch einen aussagekräftigen Lebenslauf.
Sofern Sie Ihr Praktikum im Rahmen Ihres (sportwissenschaftlichen) Studiums absolvieren möchten, legen Sie Ihren Bewerbungsunterlagen auch einen Auszug aus Ihrer Studienordnung bezüglich der vorgesehenen Praktika und Praktikumsinhalte bei. Zusätzlich legen Sie bitte eine Liste der von Ihnen bereits absolvierten Kurse und/oder Module bei (Transcript of Records).

 

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an Herrn Dr. Scheller unter der o.a. E-Mailadresse oder unter 0511 16747413.

 

Wir freuen uns auf Sie!

Prof. Dr. Ilka Seidel
– Leiterin Abteilung Olympiastützpunkt | Leistungssport –

30. Juni 2017

Nominierungen U19- und U23-WM

Insgesamt 10 niedersächsische Nachwuchsruderinnen und -ruderer wurden vom Deutschen Ruderverband (DRV) für die anstehenden internationalen Zielwettkämpfe nominiert.

Für die Junioren-WM (U19) vom 02.-06.08.2017 in Trakai / Litauen sind folgende Ruderinnen und Ruderer ins Aufgebot des DRV berufen worden:

JM 4x-              Malte Engelbracht (DRC Hannover)
JF Riemen       Leonie Heuer (Team Nord West)
JF Riemen       Inke Buse (Team Nord West)
JF Riemen       Patricia Schwarzhuber (Team Nord West)
JF Riemen       Judith Engelbart (Team Nord West)

Bei der U23-WM in Plovdiv / Bulgarien vom 19.-23.07.2017 werden folgende Ruderinnen und Ruderer des LRVN vertreten sein:

SF 4x-             Pia Greiten (Osnabrücker RV)
SM 4+             Paul Seiters (Osnabrücker RV)
SM 4+            Marcel Teckemeyer (Osnabrücker RV)
SM 4x-           Paul Peter (DRC Hannover)
SF Riemen    Frauke Lange (Hannoverscher RC) – Ersatz

Quelle: LRVN

26. Juni 2017

DLV-Team mit Rückenwind aus Lille Richtung WM

Die deutsche Mannschaft hat am Wochenende bei der Team-EM in Lille (Frankreich) mit großem Vorsprung den Titel gewonnen. In den 40 Wettbewerben konnten die DLV-Athleten 26 Top Drei-Platzierungen erreichen. Die Bilanz des Leitenden Direkor Sport Idriss Gonschinska fällt sehr positiv aus.

Wir wollten die Team-EM nutzen, um die Mannschaftsbildung auch in Richtung der Weltmeisterschaften in London einzuleiten“, sagte der Leitende Direktor des DLV. „Eine Team-EM ist als Mannschaftswettbewerb ein besonderes Format, das die Athleten noch dichter zusammenbringt.“

Die finalen Mannschaftsplatzierungen entsprachen den Prognosen. „Wir wollten uns als Team teuer verkaufen und den Titel möglichst mit nach Deutschland bringen.“ Eine beeindruckende Zahl ist das Erreichen von 26 Top Drei-Platzierungen in 40 Wettbewerben.

„Aus dem Titel-Gewinn in Lille und den Weltklasse-Leistungen in Ratingen können wir Selbstbewusstsein für die anstehenden Aufgaben wie die DM in Erfurt, die U23-EM in Bydgoszcz und die WM in London ziehen“, meinte Idriss Gonschinska.

Mit im DLV-Gold-Team starteten Ruth-Sophia Spelmeyer (VfL OLdenburg), Eike Onnen (Hannover 96) und Sven Knipphals (VfL Wolfsburg). Mit zwei dritten Plätzen steuerten Ruth, in der 4x400m Staffel der Frauen in 3:28,47min, und Eike im Hochsprung der Männer mit 2,22m jeweils 9 Punkte für das Team bei. Sven wurde durch seine Leistungssteigerung in Regensburg als Ersatzläufer in die 4x 100m Staffel der Männer berufen, die den zweiten Platz belegte.

Quelle: Leichtathletik

19. Juni 2017

EM-Bronze für Para-Triathlet Stefan Lösler

Para-Triathlet Stefan Lösler (GC Nendorf/Team BEB) hat am vergangenen Wochenende bei der Europameisterschaft in Kitzbühel die Bronzemedaille gewonnen.

Für den oberschenkelamputierten Lösler führte der Weg zur Medaille über die Sprintdistanz, also 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen. Dank eines starken Laufs konnte Lösler sich noch auf den Bronzerang vorkämpfen.

Nach den Paralympics in Rio (8. Platz) war dies der nächste große internationale Wettkampf für Lösler. Nächstes Highlight in diesem Jahr ist die Weltmeisterschaft, die Mitte September in Rotterdam stattfindet.

Quelle: BSN
Foto: Binh Truong, DBS

19. Juni 2017

Gold für Wandtke beim EC in Celje

Der European Cup im slowenischen Celje war mit 30 Nationen sehr gut besetzt, auch wenn das Niveau natürlich nicht ganz an die Besetzung eines starken Grand Prix oder Grand Slam heranreichte. Trotzdem konnten die deutschen Topathleten viele Kämpfe bestreiten und machten dabei einen positiven und kampflustigen Eindruck. Vor allem was Ausdauer und Spritzigkeit angeht, ist die Mannschaft auf einem guten Weg. Auch inhaltlich konnte man über weite Strecken sehr zufrieden sein, auch wenn bis zu den Weltmeisterschaften natürlich noch einige Arbeit und Feinschliff anstehen.

Von den in Hannover trainierenden Sportlern konnte sich Igor Wandtke (bis 73 kg) Gold sichern, David Tekic (bis 90 kg) erreichte Silber und Dimitri Peters holte sich Bronze (bis 100 kg). Tim Gramkow (bis 81 kg) kam bis auf Platz 9.

Der DJB belegte nach zwei Tagen mit fünf Gold-, zwei Silber- und fünf Bronzemedaillen den ersten Platz im Medaillenspiegel vor Russland (4/3/5) und den Niederlanden (2/0/2).

Quelle: DJB
Foto: EJU, Aleš Srnovšnik

15. Juni 2017

Nachwuchstrainer des Jahres

Der Spielertrainer Martin Kluck des Rollstuhlbasketball-Vereins Hannover United ist „Nachwuchstrainer des Jahres“.
Der Spielertrainer des niedersächsischen Rollstuhlbasketball-Vereins Hannover United, Martin Kluck, kann sich über die Auszeichnung „Nachwuchstrainer des Jahres“ freuen. „Martin Kluck kann diese Auszeichnung als Anerkennung für die hervorragende Arbeit ansehen, die am Paralympischen Trainingstützpunkt in Hannover geleistet wird“, freut sich Karl Finke, Präsident des Behinderten-Sportverbands Niedersachsen (BSN), bei dem nicht nur Hannover United Mitgliedsverein, sondern Martin Kluck auch als Landestrainer im Rollstuhlbasketball beschäftigt ist.

Die Lehr- und Trainerkommission des Deutschen Rollstuhlsportverbands, vertreten durch ihren Vorsitzenden Peter Richarz, hat Martin Kluck die Anerkennung für eine hervorragende Aufstiegssaison zukommen lassen. Die Auszeichnung nahmen drei seiner Schützlinge, Oliver Jantz, Phillip Schorp und Jan Sadler, beim World Super Cup in Frankfurt entgegen.

Für Kluck ist es die erste derartige Auszeichnung als Trainer. „Ich freue mich sehr über diese Art der Anerkennung, aber die Auszeichnung geht an alle Beteiligten, die für die Entwicklung des Rollstuhlbasketballs in Hannover verantwortlich sind. Es ist auch eine Auszeichnung für die gute Zusammenarbeit zwischen dem Behinderten-Sportverband Niedersachsen und Hannover United. Außerdem gilt die Anerkennung meinen Trainerkollegen, den Spielerinnen und Spielern sowie allen Unterstützern, ohne die diese sportliche Entwicklung in Hannover gar nicht möglich wäre.“

Kluck schaffte in dieser Saison mit seinem Team Hannover United den unge¬schlagenen Aufstieg in die 1. Bundesliga. Er ist derzeit Trainer am Paralympischen Trainingsstützpunkt, Spielertrainer von Hannover United, und der U19-Nationaltrainer. Momentan spielen sechs seiner Schützlinge auf dem internationalen Parkett. Einer bei der U23-WM in Toronto und fünf demnächst bei der EM auf Teneriffa.

Quelle: BSN
Foto: Team zur Nieden

 

13. Juni 2017

Jolyn Beer dominiert in der Qualifikation

Jolyn Beer hat eine hervorragende Leistung beim Weltcup Sportschießen in Gabala (Aserbaidschan) geboten, sich jedoch nicht dafür belohnt. Die Hannoveranerin, die in dieser Saison internationale Spitzenresultate in Serie erzielt und zuletzt in München Bronze gewann, siegte im Vorkampf mit dem Sportgewehr und kam dennoch nur auf Rang acht.

Die Sportsoldatin hielt mit dem Weltklasseresultat von 590 Ringen die gesamte Konkurrenz in Schach. Jeweils 196 Ringe stehend und kniend, 198 Ringe im Liegendanschlag zeugen von ihrer starken Vorstellung. Doch im Finale „verbockte“ sie zunächst die erste Kniend-Fünferserie mit 48,9 Ringen, war liegend wieder gut dabei, um sich nach zwei schwachen Stehendserien mit 49,8 und 47,8 Ringen als Erste aus dem Endkampf zu verabschieden und als Achte abzuschließen. Der Sieg mit neuem Juniorenweltrekord ging mit 459,0 Ringen an Mengyao Shi (China). Silber gewann die Österreicherin Nadine Ungerank mit 455,2, Bronze die aus der Bundesliga bekannte Stine Nielsen (Dänemark) mit 444,9 Ringen.

Quelle: DSB
Foto: DSB

12. Juni 2017

IOC erweitert Wettkampfprogramm

In drei Jahren finden in Japan die 32. Olympischen Sommerspiele statt und seit dem vergangenen Wochenende steht auch fest, dass in den Schwimmsportarten einige bedeutende Veränderungen vorgesehen sind, die das olympische Wettkampfprogramm von Tokio 2020 betreffen. Unter anderem wird das Teilnehmerfeld der Frauen im Wasserball von acht auf zehn Mannschaften erweitert. Diese Entscheidungen hat das Executive Board des Internationalen Olympischen Komitee (IOC) am Freitag getroffen. 

Mit der Erweiterung des olympischen Turniers der Wasserballerinnen von acht auf zehn Teams geht außerdem eine Reduzierung der Mannschaftskadergrößen einher. Bisher bestanden Wasserball-Nationalmannschaften bei Olympischen Sommerspielen immer aus 13 Kaderplätzen. In drei Jahren werden es nur noch deren elf sein. Diese Veränderungen betreffen sowohl Frauen als auch Männer. Das olympische Männer-Turnier wird unverändert mit 12 Teams ausgetragen.

Durch die beschlossenen Erweiterungen steigt die FINA zum Verband mit den meisten olympischen Medaillenentscheidungen auf (49). 35 wird es im Beckenschwimmen geben, acht im Wasserspringen und jeweils zwei im Wasserball, Freiwasserschwimmen und Synchronschwimmen.

 

Quelle: DSV