Archiv: Juni 2016

28. Juni 2016

DOSB nominiert weitere 143 Athletinnen und Athleten für Rio

38 Tage vor dem Beginn der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro hat der DOSB am Dienstag in Frankfurt/Main weitere 143 Athletinnen und Athleten aus 14 Sportarten für die Deutsche Olympiamannschaft nominiert. In dieser Rund wurden Sportlerinnen und Sportler aus den Sportarten Judo, Kanu-Rennsport und –Slalom, Leichtathletik, Modernem Fünfkampf, Radsport-Bahn, -BMX und –Mountainbike, Rudern, Schießen, Freiwasserschwimmen, Wasserspringen, Taekwondo und Tischtennis berücksichtigt.
Es war die zweite von insgesamt drei Nominierungsrunden. Am 31. Mai hatte der DOSB bereits 44 Athletinnen und Athleten, darunter 3 Alternate Athletes (Ersatzleute) nominiert, so dass jetzt bereits 187 Teilnehmer/innen für Rio feststehen. Die dritte Nominierungsrunde folgt am 12. Juli auch in Frankfurt/Main. In der Leichtathletik wurden in dieser Runde die Geher sowie die Deutschen Meister/innen mit Normerfüllung nominiert. Alle anderen Leichtathletinnen und -athleten sind in der dritten Runde dabei.

Unter den jetzt Nominierten sind Igor Wandtke (Judo -73 kg / JT Hannover) und Andre Breitbarth (Judo +100 kg / SFV Europa Braunschweig), Sabrina Hering (Kajakvierer 500 m / Hannoverscher Kanu Club v. 1921), Eike Onnen (Hochsprung, Hannover 96), Ruth Sophia Spelmeyer (400 m, VfL Oldenburg) und Marie-Cathérine Arnold (Rudern Doppelzweier / Hannoverscher Ruder-Club von 1880) aus Niedersachsen mit dabei.

Die Olympiamannschaft wird voraussichtlich rund 440 Teilnehmer/innen umfassen und damit auf jeden Fall deutlich größer sein als vor vier Jahren in London, als 392 deutsche Athletinnen und Athleten am Start waren.

 

Quelle: DOSB

27. Juni 2016

Andreas Toba zweifacher deutscher Meister

Bei den deutschen Meisterschaften der Turner hat sich Andreas Toba vom TK Hannover endlich seinen Traum vom Meistertitel erfüllt – und das gleich zweifach. Nach drei Vizemeisterschaften in den vergangenen drei Jahren hat er in der Sporthalle Hamburg am vergangenen Samstag den für die Turner wichtigsten Titel, den Mehrkampf, gewonnen.

Mit einer erhobenen Siegerfaust und einem breiten Lächeln steigt Andreas Toba (TK Hannover) auf das Siegerpodium und nimmt die Goldmedaille entgegen. Der 25-Jährige gewinnt erstmalig einen Mehrkampf.

Am Sonntag konnte der Hannoveraner dann noch den Titel an den Ringen hinzufügen, den er sich mit dem Mehrkampfzweiten Nguyen teilte.

Ob er in Rio dabei sein wird, entscheidet sich bei der zweiten Olympia-Qualifikation am 9. Juli in Frankfurt am Main.

(Quelle: Text – NTB Jörg Niebuhr, Foto – NTB Finja Säfken)

20. Juni 2016

Ergebnisse WC Poznan

Gute Wetterbedingungen mit leichtem Schiebewind und heiterem Himmel hatten die deutschen Ruderer beim Welt Cup im polnischen Poznan. Auf dem Maltasee holten der Frauen Vierer ohne, der Frauen Doppelvierer und der Männer-Achter jeweils Gold und der Männer Doppelvierer Silber. In der Nationenwertung landete das deutsche Team damit auf Platz 3 der Nationenwertung.

Mit Julius Peschel gingen Jonathan Koch, Lucas Schäfer und Tobias Franzmann im Leichtgewichts-Vierer das Finale an. Er ersetzte den akut erkrankten Lars Wichert. An der Spitze setze sich Neuseeland ab und konnte den erwarteten Endspurt der Dänen abwehren. Dritter wurde Großbritannien vor Frankreich. Die DRV-Crew schlug sich achtbar und ruderte konsequent auf dem 5. Rang, dahinter Italien.

Die neu zusammengesetzte Kombination Mareike Adame und Marie-Catherine Arnold für den Frauen Doppelzweier fandt von Rennen zu Rennen besser zusammen. Dem B-Finale konnten sie ihren Stempel aufsetzen und das Rennen vor Dänemark und Tschechien für sich entscheiden.

Insgesamt konnte der DRV 35 Weltcuppunkte mit seinen Booten einfahren.

Cheftrainer Marcus Schwarzrock ist mit den Ergebnissen im Prinzip zufrieden. „Die Regatta war eine weitere gute Standortbestimmung. Wir gehen nun in die Trainingslager und werden uns gezielt auf die olympische Regatta in Rio vorbereiten.“

Quelle: DRV

6. Juni 2016

Wandtke und Breitbarth für Rio eingeplant

Der DJB hat Anfang dieser Woche seinen lang erwarteten Nominierungsvorschlag für die Olympischen Spiele veröffentlicht.

Igor Wandtke (Judo-Team Hannover) und André Breitbarth (SFV Europa Braunschweig) werden aus niedersächsischer Sicht in Rio de Janeiro an den Start gehen. Sie setzten sich nach zweijähriger Qualifikationsphase in ihren Gewichtsklassen bis 73 Kilogramm und über 100 Kilogramm gegen ihre nationale Konkurrenz durch. „Nach zwei Jahren der Qualifikation mit Höhen und Tiefen freue ich mich riesig. Doch der Weg ist noch nicht zu Ende“, kommentierte Breitbarth seine Berufung in die Olympiamannschaft bei Facebook. Igor Wandtke stand schon seit Längerem als Rio-Starter fest – schließlich überstand er als einziger Deutscher die Qualifikation in seiner Gewichtsklasse.

Damit gehen wie auch im Jahr 2012 zwei NJV-Athleten bei Olympia an den Start. Damals vertraten Christophe Lambert und Dimitri Peters den niedersächsischen Judosport.

„Dima“, der dritte Olympiaaspirant vom Olympiastützpunkt Niedersachsen, musste sich im DJB-internen Duell im Limit bis 100 Kilogramm dem Leverkusener Karl-Richard Frey geschlagen geben. Damit bekommt der 33-Jährige nicht die Chance, seine in London gewonnene Bronzemedaille zu verteidigen. Im Kampf „Goliath gegen Goliath“, bei dem sich beide Weltklasse-Athleten zu Höchstleistungen angespornt haben, machten laut DJB letztendlich nur Nuancen den Unterschied. In einem Duell zweier ebenbürtiger Judoka platzierte sich Frey als Weltranglisten-Fünfter nur 20 Zähler vor dem Niedersachsen.

Der Nominierungsvorschlag des DJB muss sich noch vom Deutschen-Olympischen Sportbund bestätigt werden. Die zweite von drei Nominierungsrunden findet am 28.06. statt. Der DJB wird aller Voraussicht nach mit einem 13-köpfigen Aufgebot nach Südamerika fahren. Fortlaufende Informationen über das absolute Highlight aus deutscher Judo-Sicht bietet die Olympia-Website des DJB (http://rio2016.judobund.de/). Über die niedersächsischen Starter wird selbstverständlich auch auf der NJV-Website informiert.

 

Quelle: NJV-Mediateam

6. Juni 2016

Ruth Sophia Spelmeyer läuft Olympia-Norm

Ruth Sophia Spelmeyer hat am Samstag in Regensburg, dem ersten Tag des zweitägigen Meetings, den nächsten Meilenstein ihrer Karriere erreicht.

Die Oldenburger 400 Meter-Läuferin Ruth Sophia Spelmeyer blieb am Samstag zum ersten Mal überhaupt unter 52 Sekunden. Mit einer Zeit von 51,92 Sekunden unterbot die Deutsche Meisterin auch die Olympia-Norm von 52,20 Sekunden deutlich.
Als Drittplatzierte hinter Emily Diamond (Großbritannien; 51,23 sec) und Mupopo Kabange (Sambia; 51,35 sec) musste sie zunächst noch bange Sekunden überstehen, ehe ihre Zeit offiziell war. Dann schickte Ruth Sophia Spelmeyer erst einmal einen lauten Jubelschrei in Richtung Oberpfälzer Himmel.
„Endlich die 51 vor dem Komma, endlich die Norm abgehakt. Das bedeutet mir alles. Olympia war das große Ziel, das ich von Anfang an hatte“, sagte sie nach dem Lauf.

Bei den Männern fiel eine EM-Norm. Der Deutsche U23-Meister Alexander Gladitz (Hannover 96), zugleich Trainingskollege von Ruth Sophia Spelmeyer, blieb in 45,94 Sekunden in neuer persönlicher Bestzeit unter der Vorgabe von 46,00 Sekunden. „Die EM-Norm war heute erst einmal das Ziel“, stellte der Viertelmeiler fest, „aber die letzten zwanzig Meter waren hart. Was die Olympia-Norm betrifft, müssen wir sehen, was bei den Deutschen Meisterschaften geht. Ich hoffe, dass es dann auf den letzten 50 Metern einfacher wird.“

Quelle: Leichtathletik.de
Foto: OSP