Archiv: Februar 2016

23. Februar 2016

Bronze bei den French Open für Deutsches Doppel

Lotta Rose hat mit ihrer Partnerin Julia Kaim bei den French Open in Metz /FRA für eine von zwei deutschen Medaillen gesorgt. Im Halbfinale unterlagen sie den späteren Siegerinnen, den Hongkong-Chinesinnen Liu Qi/Mak Tze Wing. Nach einem Freilos in der 64 Runde, schlugen sie in Runde 2 die Hongkong-Chinesinnen Chau und Leung mit 3:2 Sätzen und zogen ins Achtelfinale ein. Dort besiegten sie das russische Duo Kazantseva/Rub mit 3:1. Im Viertelfinale ließen sie der niederländischen Kombination Gertenbach/Men beim 3:0 keine Chance.

Im Einzel kam das Aus in Runde 3 gegen die Französin Gauthier, der sie in 5 Sätzen unterlag.

Quelle: Sportinternat
Foto: Göhmann

22. Februar 2016

Peters siegt beim Judo-GP in Düsseldorf

Für das Highlight aus Sicht des Deutschen Judo-Bundes (DJB) sorgte beim Judo Grand Prix 2016 in der Sportstadt Düsseldorf der Hannoveraner Dimitri Peters. Der Olympia-Dritte und zweimalige WM-Dritte (2013 und 2015) setzte sich im Finale der Klasse bis 100 Kilogramm mit Ippon durch einen Armhebel gegen den Vize-Weltmeister von 2014, Jose Armenteros (Kuba), durch. „Natürlich wollte ich hier gewinnen. Das Publikum ist fantastisch und pusht ungemein“, erklärte der 31-Jährige, der sich nun auch wieder Hoffnungen auf eine Teilnahme bei den Olympischen Spielen in Rio machen darf. Pro Gewichtsklasse darf der DJB dort nur einen Starter auf die Matte schicken. Derzeit liegt im Ranking der Leverkusener Karl-Richard Frey, der seinen Start in Düsseldorf krankheitsbedingt absagen musste, vor Peters. „Ich bin jetzt wieder dran. Die Qualifikation geht in die Verlängerung“, so Peters.

Die WM-Dritte Luise Malzahn (Halle/Saale) musste sich am Sonntag in der Klasse bis 78 Kilogramm lediglich im Finale der französischen Vize-Weltmeisterin von 2014, Audrey Tcheumeo, mit einer Wazaari-Wertung geschlagen geben. Am Samstag hatte bereits Sven Maresch (Berlin) in der Klasse bis 81 Kilogramm Silber gewonnen, Laura Vargas Koch (Berlin/-70kg) und Dominic Ressel (Kronshagen/-81kg) jeweils Bronze.
„Wir haben hier in Düsseldorf mit fünf Medaillen ein sehr gutes Ergebnis erzielt. Dimitri Peters hat mit einer bemerkenswerten Leistung für den krönenden Abschluss gesorgt“, erklärte DJB-Sportdirektor Mark Borchert.

Mit einer Gold-, zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen belegten die DJB-Athleten am Ende Rang drei im Medaillenspiegel. Beste Nation war Japan mit drei Gold- und einer Silbermedaille vor Südkorea (3/0/5). Insgesamt gewannen Judoka aus 29 Nationen Medaillen.

Quelle: DJB
Foto: Falk Scherf

9. Februar 2016

Sportminister zeichnet Polizeisportler aus

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hat 43 Sportlerinnen und Sportler der niedersächsischen Polizei geehrt.
Sportlerin des Jahres 2015 wurde Lea Püschel, Sportler des Jahres André Breitbarth. 

Sie haben im abgelaufenen Sportjahr Herausragendes geleistet“, so Pistorius bei der Verleihung der Ehrenmedaillen und Urkunden. Pistorius: „Unsere Athleten haben an Welt- und Europameisterschaften, Deutschen Meisterschaften sowie an Europäischen und Deutschen Polizeimeisterschaften sehr erfolgreich teilgenommen. Sie haben wieder einmal eindrucksvolle Leistungen erbracht und zahlreiche Meistertitel sowie Medaillen nach Niedersachsen geholt. Das macht mich als Innen- und Sportminister stolz.“

In zwölf Sportarten wurden Polizeisportlerinnen und -sportler ausgezeichnet. Neben den etablierten Sportarten Judo, Ju-Jutsu, Leichtathletik, Marathon und Rudern waren auch Aktive aus exotischen Sportarten wie Speedwindsurfen und Fallschirmspringen vertreten. Am erfolgreichsten war im letzten Jahr jedoch die Leichtathletik. Allein bei den Deutschen Polizeimeisterschaften in Lübeck gewann die Niedersachsenauswahl insgesamt sieben Gold-, sechs Silber- und vier Bronzemedaillen.

Minister Pistorius hob die Bedeutung des Sports in der Landespolizei noch einmal hervor. Der Dienstsport steht auch in herausfordernden Zeiten nicht zur Debatte. Gerade wegen der hohen Einsatzanforderungen ist die körperliche Leistungsfähigkeit wichtig. 

 

Zur Sportlerin des Jahres 2015 wurde Polizeikommissar-Anwärterin Lea Püschel von der Polizeiakademie Niedersachsen gewählt.

Die 21-jährige Spitzensportlerin von den Judo Crocodiles Osnabrück gewann u. a. bei den Deutschen Meisterschaften im Judo in der Gewichtsklasse bis 70 kg die Bronzemedaille. Im Jahresverlauf folgten dann weitere internationale Podestplatzierungen, z. B. bei den Europa-Cups in Minsk, Celje, Malaga und Dubrovnik. Bei den Europäischen Polizeimeisterschaften in Dresden wurde sie dann Europäischen Polizeimeisterin. Bei den Judo-Europameisterschaften der U23 in Bratislava konnte sie in der Gewichtsklasse bis 70 kg nochmals Bronze gewinnen.

Der Sportler des Jahres 2015 ist – wie schon im letzten Jahr – Polizeikommissar-Anwärter André Breitbarth von der Polizeiakademie Niedersachsen. Der in Nienburg studierende 26-jährige Spitzensportler hat sich im zurückliegenden Jahr in der Judo-Weltrangliste in der Gewichtsklasse über 100 kg auf den 16. Platz vorgekämpft. Aktuell würde dies für eine direkte Qualifikation zur Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio reichen. Den Grundstein für diese gute Ausgangslage hat er 2015 gelegt. So wurde er im Januar bei den Deutschen Meisterschaften in Bonn Deutscher Vizemeister. Beim Grand-Prix in Usbekistan und beim Grand Slam in Abu Dhabi konnte er sich erfolgreich mit den besten Judokämpfern der Welt messen. Er wurde jeweils Dritter und sammelte so die wichtigen Punkte für die Weltrangliste. 

Besonders hob Pistorius in seiner Rede diejenigen hervor, die im Hintergrund die Polizeisportlerinnen und –sportler unterstützen. „Ohne Betreuer, Organisatoren und Helfer kann Sport nicht erfolgreich funktionieren. Deswegen gilt mein ausdrücklicher Dank heute ganz besonders Ihnen.“

 

Quelle: LSB Niedersachsen
Foto: Polizei Niedersachsen