Archiv: September 2015

29. September 2015

Croatia Open: TTVN-Nachwuchs Caroline Hajok und Jonah Schlie erfolgreich

Die Croatia Junior and Cadet Open sind am vergangenen Samstag für den Deutschen Tischtennis-Bund mit dem Gewinn von zwei Silbermedaillen in den Mannschafts-Wettbewerben, Gold im Jungen Doppel sowie Bonze in der Jungen Einzelkonkurrenz zu Ende gegangen.

Insgesamt sieben Jugendliche des DTTB, darunter auch die beiden TTVN-Internatsspieler Caroline Hajok (MTV Tostedt) und Jonah Schlie (TSV Lunestedt) gingen bei der internationalen Nachwuchsveranstaltung an den Start.

Hajok, die sich im Einzel bis in das Viertelfinale vorspielen konnte, hier aber der Russin Kazantseva deutlich mit 0:4 unterlegen war, wurde dafür im Mannschaftswettbewerb mit der Silbermedaille belohnt. Sogar die Goldmedaille war zum Greifen nahe. Nachdem die Offenburgerin Luisa Säger durch einen Sieg über Mihaela Plaeasu zum 1:0 und Hajok durch einen Erfolg über Andreea Hudusan zum 2:1 die Mannschaft von Bundestrainerin Dana Weber zweimal in Führung gebracht hatten, verlor die Böblingerin Julia Kaim das abschließende fünfte Einzel nach 2:1-Satzführung mit 12:14 im Entscheidungssatz gegen Mihaela Plaeasu.

Bei den Jungen bestätigte Jonah Schlie erneut seine derzeitige Top-Form. Im Doppel-Wettbewerb triumphierte der 16-Jährige an der Seite von Balazs Hutter (ASV Einigkeit Süchteln) im Finale über die favorisierten Slowenen Darko Jorgic/Deni Kozul. Zuvor hatte das DTTB-Duo die an Position zwei gesetzten Rumänen Alexandru Manole/Cristian Pletea besiegt. Seine zweite Medaille erzielte das Tischtennis-Nachwuchstalent aus Voxtrup im Mannschaftswettbewerb. Die Auswahl der Jungen unterlag wie auch das Team der Mädchen im Finale dem Favoriten Rumänien.

Einzig die Leistungen im Einzel trübten ein wenig den Medaillenerfolg des Regionalligaspielers von TSV Lunestedt. Schlie verlor bereits in der zweiten Runde gegen den Griechen Ioannis Sgouropoulos mit 1:4.

Text: TTVN

Foto: TTVN

21. September 2015

Toba Deutscher Vizemeister

Bei den Deutschen Meisterschaften am 19. September wurde Andreas Toba vom TK Hannover wieder einmal Vizemeister im Mehrkampf. In einem spannenden Wettkampf musste er sich am Ende lediglich Fabian Hambüchen deutlich geschlagen geben, der in der Sporthalle Ost in Gießen seinen 9. Mehrkampftitel errang.

An den ersten drei Geräten zeigte Toba gute Leistungen (Ringe 14,60 Punkte; Sprung, 14,20 und Barren 14,40). Aber Hambüchen war überall noch ein kleines bisschen besser (Ringe 14,70 Punkte; Sprung, 14,45 und Barren 15,05). Spannend wurde es dann aber am vierten Gerät, dem Reck. Fast jeder hatte erwartet, dass Hambüchen nun mit einer Weltklasseleistung seinen Vorsprung ausbauen würde. Aber es kam ganz anders. Während Hambüchen beim Tkatchev gestreckt die Stange verfehlte behielt Toba die Nerven und turnte eine super Übung (15,05 Punkte). Nur noch 0,5 Punkte trennten danach den Hannoveraner Top-Turner von Deutschlands Vorzeigeturner Nummer eins.

Am Boden konnte Hambüchen dann aber sofort wieder kontern. Mit einer Weltklasseübung machte der Rekordmeister aus dem nicht weit entfernten Wetzlar deutlich, wer in Deutschland derzeit der beste Mehrkämpfer ist. Mit 15,45 Punkten konnte er seinen Vorsprung wieder komfortabel ausbauen, auch weil Toba bei seiner Bodenübung aufgreifen musste und nur 12,90 Punkte erhielt.

Auch am letzten Gerät, dem Pauschenpferd blieb Toba nicht ganz fehlerfrei, konnte aber mit 13,80 Punkten seinen zweiten Platz festigen.  Hambüchen dagegen gelang selbst an seinem ungeliebten Zittergerät noch eine für ihn sehr gute Leistung (13,90) so dass er letztendlich deutlich seinen Mehrkampftitel verteidigen konnte.

Toba hat aber mit seinem dritten Vizemeister in Folge gezeigt, dass er eine wichtige Größe im deutschen Turnen ist und er hat damit sicher auch schon einen guten Schritt in Richtung Weltmeisterschaft in Glasgow genommen. Dieser Wettkampf war nämlich gleichzeitig die erste WM-Qualifikation. Die zweite folgt am 3. Oktober in Stuttgart.

14. September 2015

Hannoveraner Hochschulruderer nutzen Heimvorteil

Glückliche Gesichter, strahlende Sieger und Rudersport auf hohem Niveau – der Abschlusstag der Europäischen Hochschulmeisterschaften (EUC) Rudern 2015 im Herzen Hannovers war ein voller Erfolg. 15 deutsche Medaillen sah das Hannoveraner Publikum am Nordufer des Maschsees. Die Studierenden der gastgebenden Leibniz Universität holten davon sieben. Besonders laut wurde es bei den Titelgewinnen des Lokalmatadors Patrick Leineweber sowie des leichten Männer-Vierers.

Quelle: adh

Foto: adh

14. September 2015

Niedersächsische Frauen-Staffel siegt bei der Biathlon-DM

Bei herrlichem Spätsommerwetter holten sich bei der Deutschen Biathlon Meisterschaft Franziska Hildebrand, Carolin Leunig und Karolin Horchler (alle WSV Clausthal-Zellerfeld) mit der niedersächsischen Staffel in der Chiemgau Arena Ruhpolding die Goldmedaille. Platz zwei ging an das bayrische Staffelteam, Platz drei an die thüringer Staffel.

Ebenfalls erfolgreich vertreten waren niedersächsische Sportler bei den Massenstart-Wettkämpfen. Arnd Peiffer holte bei den Herren Gold, der fünfte Platz ging an Daniel Böhm. Bei den Frauen wurde Karolin Horchler Zweite vor ihrer für den SC Willingen startenden Schwester Nadine, Franziska Hildebrand kam auf Platz vier und Carolin Leunig wurde Zehnte.

Quelle: Biathlon-online

8. September 2015

Europameistertitel für die deutschen Rollstuhlbasketballerinnen, Herren gewinnen Bronze

Vom 28. August bis 6. September fanden die Europameisterschaften im Rollstuhlbasketball statt. Austragungsort für die Damen und die Herren war Worcester/Großbritannien. Mit dabei waren auch zwei Hannoveraner. Linda Dahle und erstmals Jan Sadler (beide Hannover United/Team BEB) gehörten zum Nationalkader des Team Germany, Jan Sadler ist im Lottosportinternat.

Die Qualifikation für die Paralympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro schafften sowohl das Herren-, als auch das Damenteam problemlos.

Die Herren marschierten punktverlustfrei durch die Vorrunde, mussten sich aber im Halbfinale dem Team des Gastgeberlandes Großbritannien geschlagen geben. Mit 74:56 sicherten sich die Herren im folgenden Spiel gegen die Niederlande Platz 3 und damit die Bronzemedaille.

Die Frauen mussten sich in der Vorrunde nur dem Favoriten aus den Niederlanden geschlagen geben. Im Halbfinale trafen sie ebenfalls auf ein Team aus Großbritannien, gegen das sie sich am Ende mit 56:55 durchsetzen konnten. Im Finale trafen die Frauen ein zweites Mal auf die favorisierten Niederländerinnen und wussten zu überzeugen. Mit zehn Punkten Vorsprung (72:62) wurde das deutsche Team Europameister.

Quelle: BSN

Foto: Andreas Joneck

7. September 2015

Marie-Cathérine Arnold holt WM-Silber

Bei den Titelkämpfen der Ruder-Weltmeisterschaften im französischen Aiguebelette erringen die Frauen Annekathrin Thiele (Leipzig), Carina Bär (Heilbronn), Marie-Cathérine Arnold (Hannover) und Schlagfrau Lisa Schmidla (Crefeld) Silber im Doppelvierer hinter den USA.
Insgesamt gewinnt der Deutsche Ruderverband neun Medaillen, davon vier in den olympischen Bootsklassen und befindet sich damit im Soll. Die WM-Medaillen in den olympischen Bootsklassen gehen auf das Konto der deutschen Skuller sowie des Achters. Gold holte der Männer-Doppelvierer, Silber der Frauen-Doppelvierer und der Männerachter. Hier lieferte sich das Großboot zum Abschluss der diesjährigen Titelkämpfe ein hartes Rennen mit den Briten und verpasst dabei den ersehnten Titel um nur 18 Hundertstel. Bronze holte sich der Frauen-Doppelzweier.
Der Deutsche Ruderverband hat sich bei dieser WM bereits in neun Bootsklassen für die Olympischen Spiele in Rio qualifizieren. Direkt qualifiziert sind der Zweier ohne Steuerfrau, die vier Doppelzweier (leicht und offen), die beiden Doppelvierer, der Vierer ohne sowie der Männerachter. In fünf Bootsklassen besteht die Möglichkeit, das Olympiaticket bei der Qualifikationsregatta nächstes Jahr in Luzern zu ziehen.
Auch die nicht-olympischen Bootsklassen haben auf dem See von Aiguebelette gute Erfolge errungen. Der Leichtgewichts-Frauen-Doppelvierer sowie der Leichtgewichts-Männer-Achter gewinnen Gold. Silber gewinnt der Zweier mit Steuermann sowie der Leichtgewichts-Männer-Doppelvierer Bronze geht an den Leichtgewichts-Männer-Zweier mit Jonas Kiltau (Frankfurt) und Matthias Arnold (Hannover).
Quelle: DRV
Foto: DRV

7. September 2015

Toni Grohn gewinnt Bronze bei European Cup in Bratislava

Freude bei Toni Grohn: Der Sportler vom Judo-Team Hannover erkämpfte sich beim European Cup der Erwachsenen in Bratislava den dritten Platz. „Die harte Arbeit mit meinem Trainer Patrick Kuptz hat sich ausgezahlt“, freute sich der 20-Jährige über seine in der Gewichtsklasse bis 90 Kilogramm gewonnene Medaille. In der slowakischen Hauptstadt gingen insgesamt 212 Judoka aus 23 Nationen an den Start.

Im ersten Kampf stand dem für den JC Frankfurt/Oder startenden Bundesliga-Kämpfer Laszlo Rabai aus Ungarn gegenüber. Ein Ippon für einen Hüftwurf nach 2 Minuten Kampfzeut bescherte Grohn den Einzug in das Poolfinale. Dort hieß der Gegner Arkadiusz Szyszkowski aus Polen. Ihn konnte der Hannoveraner nach einem taktisch klug geführten Kampf mit 3:1 Shidos bezwingen. Das folgende Halbfinale gegen den polnischen WM-Starter Patryk Ciechomski, Bronzemedaillengewinner der European Open in Warschau, verlor der Neu-Niedersachse knapp. „Eine kleine Unaufmerksamkeit hat den Kampf zu meinen Ungunsten entschieden“, analysierte der NJV-Athlet. Bereits beim European Cup zuvor musste er sich dem Polen beugen.

Im kleinen Finale konnte sich Toni Grohn schließlich mit einem Sieg gegen den Slowaken Dusan Hegedus mit zwei Waza-ari die ersehnte Medaille sichern. „Sie gibt mir viel Zuversicht für die nächsten Turniere“, äußerte er im Gespräch mit dem NJV-Medienteam. Grohn freut sich, das Vertrauen seines Trainers in ihn gerechtfertigt zu haben. „Ich hoffe, mich dass ich mich für die U23 EM weiterhin empfehlen kann“, blickt er auf seine kommenden Aufgaben voraus.

Der zweite niedersächsische Starter bei diesem Turnier, Christoph Siegel vom KS Lüneburg, schied im Limit bis 66 Kilogramm nach einer Auftaktniederlage gegen den Polen Jacek Brysz bereits früh aus dem Turnier aus.

Quelle: NJV-Medienteam
Foto: EJU-Miroslav Petrik