Archiv: August 2015

31. August 2015

Dreimal Edelmetall für Jonah Schlie in Chile

Die lange Reise hat sich gelohnt für Jonah Schlie. Der TTVN-Internatsspieler und einzige deutsche Teilnehmer an den Chile Junior Open hat sich in der Hauptstadt Santiago zwei Silbermedaillen und einmal Bronze erkämpft.

Der bei dem Nachwuchsturnier an Position zwei gesetzte Abwehrcrack des Regionalligisten TSV Lunestedt musste sich im Einzel erst Favorit Issac Zauli aus Brasilien geschlagen geben. Bis zum Halbfinale hatte Schlie, gecoacht von TTVN-Landestrainerin Christiane Praedel, nicht einen Satz verloren. Im Halbfinale gab es dann ein 4:2 über Zaulis Team- und Doppelpartner Vitor Santos. Der Turnierhöhepunkt im Anschluss verlief leider so gar nicht nach den Wünschen des 16-jährigen Osnabrückers. Hatte er Zauli, den U18-Weltranglisten 94sten, der 14 Ränge über Schlie notiert ist, in der Mannschaft noch mit 3:2 in Schach halten können, kassierte er im Einzel ein 1:4, wenn auch mit zwei erst in der Verlängerung verlorenen Sätzen.

„Ich habe im Einzel-Finale nicht besonders gut gespielt, Issac war diesmal viel besser“, erklärte Jonah Schlie gegenüber der ITTF. „Schon mit seinen Aufschlägen hatte ich Probleme und bin nie richtig ins Spiel gekommen.“

Mit dem Verlauf bis dahin war der Deutsche eigentlich zufrieden gewesen. Nach Platz zwei im Team-Wettbewerb an der Seite des Chilenen Javier Ponce zog das Duo im Doppel ins Halbfinale ein und musste sich den Team-Champions und späteren Gewinnern auch der Doppel-Konkurrenz, Vitor Santos/Issac Zauli, geschlagen geben. „Wären wir ein bisschen besser eingespielt gewesen, wären wir bestimmt noch ein bisschen näher an ihnen dran gewesen“, sagte Schlie. „Mit dem Ergebnis im Doppel bin ich aber sehr zufrieden.“

Mit drei Titeln war der topgesetzte Issac Zauli der Abräumer des Turniers. Er kann sich wie Schlie Hoffnungen machen auf die Teilnahme an den World Junior Circuit Finals vom 22. bis 24. Januar 2016.

Quelle: DTTB

Foto: ITTF/Cristian Larrain

31. August 2015

DLV schließt WM positiv ab

Der DLV verzeichnete nach dem letzten Tag der Leichtathletik-WM in Peking mit Platz vier (113 Punkte) in der Nationenwertung das beste WM-Ergebnis seit 1999.

Knapp einen Podiumsplatz verpasste im Finale die DLV-4x100m Staffel der Männer. Julian Reus (TV Wattenscheid 01), Sven Knipphals (VfL Wolfsburg), Alexander Kosenkow (TV Wattenscheid 01) und Aleixo-Platini Menga (TSV Bayer 04 Leverkusen) lief in 38,15 Sekunden bis auf 13 Hundertstel an den deutschen Rekord (38,02 sec) heran. Ganz vorne war Jamaika unangefochten mit 37,36 sec, gefolgt von China (38,01s) und Canada (38,13s).
Anna Lena Freese musste leider auf einen Start bei der 4x100m Staffel der Frauen verzichten. Die Sportlerin des FTSV Jahn Brinkum hatte sich beim letzten Training verletzt.

In der Hochsprung-Qualifikation sprang Eike Onnen (LG Hannover) eindrucksvoll bis auf 2,31 m, lediglich bei dieser Höhe brauchte er einen zweiten Versuch. Zwei Tage später im Finale lief es dann nicht so gut. Für die 2,25 m brauchte Eike schon drei Anläufe, die folgenden 2,29m waren an diesem Tag zu hoch. Als Ergebnis wurde Platz zwölf daraus. Weltmeister wurde nach einem Stechen der Kanadier Derek Dourin über 2,34 m.

Quelle: Leichtathletik.de

31. August 2015

Judo-WM in Astana vorbei

Die WM-Ausbeute für den Deutschen Judobund in Astana: eine Silber- und zwei Bronzemedaillen, dazu ein fünfter Platz und fünf siebente Plätze in den Einzelwettkämpfen. Verbessert wurde diese Bilanz noch durch einen Bronzemedaille bei m Team-Wettbewerb der Frauen und ein fünfter Platz für das Männer-Team.

Luise Mahlzahn (-78 kg, Halle) sorgte am fünften Wettkampftag für die erste Medaille des DJB. Im „kleinen Finale“ der Klasse bis 78 kg setzte sie sich gegen die französische Vizeweltmeisterin des Vorjahres Audrey Tcheumeo mit Haltegriff durch.

Karl-Richard Frey aus Leverkusen erkämpfte am Abschlusstag der Einzelwettkämpfe den Vizeweltmeistertitel in der Klasse bis 100 kg. In einem spannenden Finale unterlag er nach Bestrafungen gegen den Japaner Ryunosuke Haga. Bronze erkämpfte Dimitri Peters aus Hannover, ebenfalls in der 100-kg-Klasse. Dieser traf leider schon im Viertelfinale auf den Japaner und musste nach einem ausgeglichenen Kampf auf Grund der 1:2 Strafenbilanz den Weg durch die Trostrunde antreten.

Einen fünften Platz belegte André Breitbarth aus Braunschweig (über 100 kg). Igor Wandke  aus Hannover schied leider in der zweiten Runde der 73-kg-Klasse gegen den Asienmeister Changrim An aus Südkorea vorzeitig aus.

Quelle: DJB

Foto: DJB

24. August 2015

Leo Appelt U19-Weltmeister in der Einerverfolgung

In Astana/Kasachstan besiegte der für den RC Blau-Gelb Langenhagen startende Leo Appelt im Finale den Polen Daniel Staniszweski  mit über fünf Sekunden Vorsprung in einer Zeit von 3:15,432 Minuten. Seine bisherige Bestzeit von 3:16,520 Minuten (Deutscher Juniorenrekord), die er zuletzt bei der Deutschen Bahn-Meisterschaft im Juni in Berlin aufgestellt hatte, konnte er damit weiter verbessern.

Weiterer Grund zur Freude war sicherlich auch der vierte Platz, den er mit dem deutschen Team in der Mannschaftsverfolgung bei dieser UCI Weltmeisterschaft erreichte.

Quelle: BDR

24. August 2015

Gold für Damen-K2 bei der WM

Für das zweite DKV-Gold des Tages sorgten am Samstag die U23-Weltmeisterinnen Sabrina Hering (Hannover) und Steffi Kriegerstein (Dresden) im K2-Finale der Damen über 1000m In dem souverän geführten Rennen verwiesen sie das weißrussische Boot Yurchanka/Grishina und die Ungarinnen Sarudi/Bodonyi auf die Plätze. Eine überglückliche Schlagfrau Sabrina Hering gestand nach dem Finale: „Ich habe heute Morgen gedacht, der dritte Platz könnte eventuell drin sein, mit Gold aber haben wir nie und nimmer gerechnet. Wir sind sehr, sehr zufrieden.“

Insgesamt kann der DKV mit den Ergebnissen der Kanu-Rennsport Weltmeisterschaft zufrieden sein. Zwar gab es vom 19. – 23 August Höhen und Tiefen in Mailand, aber in den 38 Wettkampfklassen sicherten sich die Sportlerinnen und Sportler fünf Mal Gold bei insgesamt 13 Medaillen (H: 4 / 2 / 2; D: 1 / 1 / 3) und führen die Nationenwertung bei diesem Event an.

Quelle: DKV / ICF

17. August 2015

DRV verkündet Bootsklassennominierungen für WM

Die Nominierungen für die Ruderweltmeisterschaften vom 30.08.-06.09.2015 in Aiguebelette (FRA) stehen fest. Die Nationalkaderathleten des Deutschen Ruderverbandes befinden sich zurzeit in ihrer unmittelbaren Wettkampfvorbereitung für die Weltmeisterschaften in Frankreich.

Die 14 Olympischen Bootsklassen kämpfen bei diesen Weltmeisterschaften in Frankreich nun nicht nur um die Medaillen, sondern auch um die Qualifizierung für die Olympischen Spiele im kommenden Jahr.

Aus Niedersachsen sind Patrick Leinweber (Männer-Doppelvierer –Ersatz), Marie-Catherine Arnold (Frauen-Doppelvierer), Peter Kluge und Alexander Egler (Männer-Zweier ohne Steuermann), Matthias Arnold (leichter Männer-Zweier ohne Steuermann) sowie Julius Peschel (leichter Männer-Vierer ohne Steuermann) mit nominiert worden.

Quelle: DRV
Foto: worldrowing.com

17. August 2015

Judoka heiß auf Weltmeisterschaften in Kasachstan

Für Dimitri Peters, Igor Wandtke (beide Judo-Team Hannover) und André Breitbarth (SFV Europa Braunschweig) steht nach einer Vielzahl internationaler Einsätze in diesem Jahr nun das Saisonhighlight schlechthin auf dem Plan: Als Teil eines 18-köpfigen Aufgebotes des Deutschen Judobundes nehmen die Sportler an den Weltmeisterschaften vom 24. – 30. August in Astana (Kasachstan) teil. Dabei gehen sie sowohl in der Individual- als auch in der Teamkonkurrenz an den Start.

Für die drei am Olympiastützpunkt Hannover trainierenden Judoka ist die WM ein wichtiger Meilenstein auf ihrem Qualifikationsweg zu den Olympischen Spielen 2016 in Rio. Entsprechend akribisch war die Vorbereitung sowohl in den täglichen Trainingseinheiten am Stützpunkt, als auch bei der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung aller WM-Starter am Bundesleistungszentrum im brandenburgischen Kienbaum.

Hinsichtlich ihrer Erwartungen für die WM halten sich die Judoka und ihr Coach Sven Loll bedeckt. Der bisherige Saisonverlauf der Athleten lässt jedoch einiges erwarten. So belegt Dimitri Peters in der internationalen Olympia-Qualifikationsrangliste derzeit vor seinem Nationalmannschaftskollegen Karl-Richard Frey den dritten Platz. Igor Wandtke feierte zuletzt seine erste gewonnene Medaille bei einem der Grand Slam-Turniere der Internationalen Judo-Föderation. André Breitbarth platzierte sich bei diesem hochkarätig besetzen Turnier als Fünfter.

Bericht: NJV-Medienteam (Christian Jelinsky)
Foto: IJF

10. August 2015

Hannah Deliu Dritte bei der U18-WM

Vom 5. bis 9. August 2015 fanden in Sarajevo (Bosnien und Herzegowina) die Weltmeisterschaften der Frauen und Männer unter 18 Jahren statt. Der Deutsche Judo-Bund war mit fünf Frauen und zwei Männern vertreten. Insgesamt gingen 207 Frauen und 271 Männer aus 59 Nationen an den Start.

In der Gewichtsklasse -57 kg siegte Hannah Deliu in ihren Vorrundenkämpfen gegen Marine Giraud aus Frankreich und Misato Sandoval aus den USA. Im Viertelfinale unterlag die Hannoveranerin gegen Anna Dabrowska aus Polen. Nach einem vorzeitigen Trostrundensieg gegen Enkhriilen Lkhagvatogoo aus der Mongolei stand sie im „kleinen Finale“ um die Bronzemedaille. Mit Wazaari-Wertung besiegte die 16-jährige DM-Dritte die Polin Angelika Szymanska und konnte sich über den Gewinn der Bronzemedaille freuen.

Quelle: DJB

Foto: IJF – G.Sabau

10. August 2015

Gold für zwei Niedersachsen bei der Junioren WM

Bei den U19-Weltmeisterschaften auf dem Lagoa Rodrigo de Freitas in Rio de Janeiro (Brasilien) konnten die Boote des Deutschen Ruderverbandes 11 Medaillen errudern.

 Jan Hennecke und  Marcus Elster vom Team Nord West holten mit ihren Teamkollegen Michel Zoerb, Jan Ole Muchow und Steuermann Hans William Espig der Junioren-Vierer mit Steuermann Gold auf der Lago de Freitas.

Ebenfalls Gold ging an den Junioren-Zweier, den Juniorinnen-Doppelzweier, den Juniorinnen-Doppelvierer und den Juniorinnen-Achter mit Steuerfrau, die Silbermedaille errangen der Juniorinnen-Vierer, Junioren-Einer, Junioren-Doppelzweier und Junioren-Doppelvierer und die Bronzemedaille ging an den Junioren-Vierer und Junioren-Achter mit Steuermann.

Ein packendes Rennen lieferten sich Nora Dirks (Team Nord West) und Paulina Düchting und im Juniorinnen-Zweier mit ihrer Konkurrenz. Trotz hervorragenden letzten 250 Metern und kontinuierlichem Aufholen zum dritten Platz mussten sich die Sportlerinnen um einen Schlag hinter den USA mit Platz vier zufrieden geben. Ebenfalls einen vierten Platz belegte der Juniorinnen-Einer.

Svenja Bredenförder und Hannah Kleine-Pollmann (beide Osnabrücker RV) die mit im DRV Team angereist waren, kamen leider nicht zum Einsatz.

Der DRV ging, wie auch die Vereinigten Staaten von Amerika, in allen 13 Bootsklassen an den Start und konnte alle Boote für das Final A qualifizieren. Insgesamt hatten 54 Länder zu den Wettbewerben gemeldet. Die U19-Weltmeisterschaften im vorolympischen/-paralympischen Jahr sind auch das Testevent für die Olympischen und Paralympischen Spiele an selber Stelle im Jahr 2016.

Quelle: DRV

Foto: DRV