Archiv: Juli 2015

27. Juli 2015

Onnen Zweiter bei der DM, aber WM-Ticket gesichert

Die Hochspringer hatten bei der Deutschen Leichtathletik Meisterschaft in Nürnberg nicht nur mit der Höhe, sondern auch mit dem Wind zu kämpfen. Eike Onnen (LG Hannover) und David Nopper (Kornwestheim) übersprangen beide die 2,25 m, scheiterten dann aber an 2,30 m. Da Eike Onnen bei der Anfangshöhe von 2,10 m sich einen Fehlversuch geleistet hatte, landete David Nopper in der Wertung vorn. Das Ticket für die WM in Peking (China; 22. bis 30. August) hat sich Eike trotz des zweiten Platzes gesichert. Die geforderten 2,30 m hat er schon mehrfach übersprungen, zuletzt 2,32 in Brühl. Auch die User von leichtathletik.de haben mehrheitlich Eike als Ass des Monats Juni gewählt.

Schwester Imke Onnen (LG Hannover) wurde im Hochsprung der Frauen mit 1,84 m Dritte. Anna Raukuc (LG Hannover) sicherte sich mit 58, 13 s Silber über die 400m Hürdenstrecke der Frauen.

Ihre derzeitige Top-Leistung demonstrierte auch wieder Ruth Sophie Spelmeyer (VfL Oldenburg), die zwar auf eine 51er Zeit gehofft hatte, sich dann mit 52,41 s im 400m-Finale durchsetzte und Gold sicherte.

Anna-Lena Frese (Jahn Brinkum) räumte doppelt ab. Mit 11,32 s wurde sie Dritte über 100m, mit 23,08 s Zweite über 200m.

Quelle: DLV

27. Juli 2015

Gold für Hering im K2

Bei den U23-/Junioren-Weltmeisterschaften im portugiesischen Montemor sorgten die beiden Titelverteidigerinnen im K2 der U23-Damen Sabrina Hering (Hannover) und Steffi Kriegerstein (Dresden) doch noch für Gold beim Deutschen Kanu-Verband. Obwohl das Hannover/Dresdner Duo den Start alles andere als optimal erwischte, ließ das deutsche Boot keinen Zweifel an der Titelverteidigung und fuhr das Rennen vor Réka und Anita Hagymasi (HUN) und Alyssa Bull/Alyce Burnett (AUS) sicher nach Hause.

Quelle: DKV

Foto: canoesprintportugal

27. Juli 2015

Gold für Reinke im U23-Achter

Das U23- Großboot des DRV hat am Sonntag auf dem Ruderkanal im bulgarischen Plovdiv mit Carl Moritz Reinke vom hannoverschen DRC 1884 Gold geholt. Ihren Vorlaufsieg konnte das Team, in dem sie das Boot aus den USA knapp geschlagen hatten, mit drei Sekunden Vorsprung im Finale wiederholen. Eine dominante Vorstellung des deutsche Flaggschiffs im U23 Bereich, das bei jeder Zwischenzeit vorne lag und auch durchweg die schnellsten Zeiten fuhr.
Ebenfalls Gold holten der leichte und der schwere Doppelzweier der Männer, Silber ging an den leichten Vierer ohne Steuermann. Der Männer-Vierer mit Steuermann und der Frauen-Leichtgewichts-Doppelvierer erzielten jeweils Bronze. Mit dem Ergebnis von sechs Medaillen hat der DRV zwar seine Medaillenanzahl von 2014 gehalten, aber die Resultate in den olympischen Bootsklassen und die Anzahl der Goldmedaillen verbessert.
Jannik Menke (Hannoverscher RC von 1880) kamen im leichten Männer-Doppelvierer auf dem undankbaren vierten Platz ins Ziel. Einen deutlichen Start-Ziel-Sieg sicherte sich hingegen der französische Vierer. Silber ging an die zur Streckenhälfte noch auf dem vierten Platz liegenden Briten. Das deutsche Boot konnte gegen den starken Endspurt der Briten nichts entgegensetzen, genau wie die drittplatzierten Dänen.
Frauke Lange und Janka Kirstein (beide Hannoverscher RC von 1880), die sich über einen zweiten Platz im Hoffnungslauf des Vierer ohne Steuerfrau qualifiziert hatten, kamen im Finale auf Rang sechs ins Ziel.
Bei der ersten Zwischenzeit lagen im Frauen-Doppelzweier alle Boote innerhalb von eineinhalb Sekunden, darunter auch der deutsche Zweier mit Carlotta Nwajide und Frauke Hundeling (beide DRC 1884 ) auf Rang zwei. Auf der zweiten Streckenhälfte setzten sich dann drei Boote ab und das DRV-Duo kam als sechstes Boot ins Ziel.
Quelle: DRV
Foto: DRV

22. Juli 2015

Neuer OSP-Trainer Rudern

Mit Steffen Pohl ist jetzt für die Sportart Rudern ein weiterer Trainer zum OSP-Team gestoßen. Der gebürtige Bremer ist schon länger im Leistungssport  tätig, zuletzt als Landestrainer in der Hansestadt. Auch den Trainerkollegen des Landesruderverbandes Niedersachsen ist er durch gemeinsame Lehrgänge nicht unbekannt. Eine große Umstellung war der Wechsel an den OSP Niedersachsen nicht, da Steffen Pohl familär bedingt schon seit zwei Jahren in Hannover wohnt.

 

22. Juli 2015

U23 Weltmeisterschaft startet am Mittwoch in Plovdiv (Bulgarien)

Zu den U23 Weltmeisterschaften im bulgarischen Plovdiv vom 22. bis 26. Juli 2015 schickt der Deutsche Ruderverband (DRV) in 21 Bootsklassen seine Mannschaften an den Start. Damit stellt der DRV die größte Flotte aller teilnehmenden Verbände und ist als einziger Verband in allen Bootsklassen vertreten.

Auf der Regattastrecke in Plovdiv finden in fast allen Bootsklassen Vorläufe und Zwischenläufe statt. Nur der Frauen-Achter muss bei sechs Meldungen vor dem Finale lediglich im Bahnverteilungsrennen gegen die internationale Konkurrenz antreten. Für die anderen DRV-Boote beginnt die U23-WM am Mittwoch und Donnerstag mit den Vorläufen. In den weiteren Tagen wollen sie sich in den Zwischenläufen für die Finalrennen am Samstag und Sonntag qualifizieren, in denen es dann um die begehrten WM-Medaillen geht. Insgesamt starten 820 Athletinnen und Athleten aus 51 Nationen in Plovdiv. Die meisten Meldungen gibt es für den leichten Männer-Doppelzweier. Hier haben 28 Nationen gemeldet. Doch auch in den anderen Bootsklassen ist das Teilnehmerfeld beachtlich.

Im vergangenen Jahr holte das deutsche U23-Team sechs Medaillen (2x Gold, 1x Silber und 3x Bronze). Mit dieser Ausbeute war man, insbesondere vor dem Hintergrund vieler knapper vierter Plätze, nicht ganz zufrieden. Sportdirektor Woldt ist zuversichtlich, dass es dieses Jahr besser laufen kann: „Vierte Plätze gilt es sicherlich zu vermeiden und in der Platzierung weiter nach Vorne zu fahren. Das Potential haben unsere Athleten. Dennoch bereiten sich auch alle anderen Nationen immer intensiver auf die U23 WM. Nicht nur dem Wetter nach sind heiße Rennen zu erwarten.“

Aus diesem Grund fand die Mannschaftsbildung des DRV in diesem Jahr bereits drei Wochen früher statt. „Die frühe Selektion in Ratzeburg ermöglichte eine kontinuierliche Vorbereitung und Bildung der Großboote. Besonders in diesem Bereich ist es wichtig im Vorfeld der WM viele gemeinsame Kilometer gefahren zu sein. Nicht zuletzt ermöglichte es den Start in Varese“, so Woldt. „Der Welt-Cup Start in Varese hat für die beteiligten Boote einen hohen Motivationsschub bedeutet. So konnten Sie sich frühzeitig in einem internationalen Vergleich messen. Die Ergebnisse aus Varese und die Resultate aus der WM Vorbereitung stimmen uns positiv. In Plovdiv reisen wir mit einer starken U23 Mannschaft an, die auch viel Perspektive für die kommenden Jahre verspricht.“

Viele Athleten der diesjährigen U23 WM kennen die bulgarische Regattastrecke bereits. So fand hier beispielsweise vor drei Jahren die Junioren-Weltmeisterschaft statt. Auch Sportdirektor Woldt ist gespannt, wie die Resultate in diesem Jahr ausfallen: „Plovdiv ist keine unbekannte Strecke. Die EM 2011, die JWM 2012 sind die letzten Beispiele. Plovidiv ist für schnelle Fahrzeiten bekannt. Viele Welt Bestzeiten wurden hier über die Jahre gefahren. Wir sind auf dieses Jahr gespannt.“

rudern.de wird täglich über die Ergebnisse der deutschen U23 Teams berichten.

Quelle: DRV

21. Juli 2015

DLV U20 Team Europas Nummer zwei

Die U20-EM im schwedischen Eskilstuna konnte der DLV erfolgreich beenden. Mit vier Gold-, acht Silber und fünf Bronze Medaillen landete das deutsche Team auf Platz drei im Medaillenspiegel. In der Nationenwertung wurden es 187 Punkte und ein zweiter Rang nach Großbritannien, die sieben Punkte mehr erzielen konnten.

Bei den niedersächsischen Teilnehmer im Team reichte es leider nicht zu Medaillenplätzen. Alexej Mikhailov (Hannover 96) laden zwar in der  Qualifikation mit 76,74m ganz vorne, im Finale folgten leider auf die Anfangsweite von 70,26 m zwei Fehlversuche und damit das Aus und ein 11. Platz.

Laura Gläsener (TSV Germania Helmstedt) lief im Semifinale 1 über 400m Hürden die schnellste Zeit mit 58,74s. Im Finallauf reichten ihre 58,93s nur für Platz 5. Auch  Vereinskollegin Cathinca van Amerom blieb in der Hammerwurf Qualifikation mit 56,68 m hinter ihrer Bestleistung zurück.

Quelle: DLV

20. Juli 2015

Europa Cup in Sindelfingen

Eine positive Bilanz konnte der Deutsche Judo-Bund mit einem zweiten Platz hinter den Niederlanden aus dem diesjährigen Europacup in Sindelfingen ziehen. Zwei Gold, zwei Silber und 13 Bronzemedaillen sicherten sich die DJB Sportlerinnen und Sportler vor einheimischer Kulisse.

Insgesamt gingen 91 Frauen und 133 Männer aus 23 Nationen im Glaspalast an den Start. Die Garbsenerin Vivian Herrmann wurde in der Klasse bis 63 kg Dritte, Christoph Siegel (Lüneburg ) wurde -66 kg Siebter.

Quelle: DJB

Foto: EJU –Falk Scherf

20. Juli 2015

Deutsche U21 Judoka mit guter Leistung in Breslau

Die deutschen Judoka haben beim European Cup im polnischen Breslau sechs Medaillen erkämpft. Domenik Schönefeldt und Jana Schmitz siegten in ihren Gewichtsklassen. Eduard Trippel und Giovanna Scoccimarro gewannen Silber. Julie Hölterhoff und Daniel Herbst erkämpften sich Bronze.

Neben dem in Hannover trainierenden Dominik Schönfelder und Giovanna Scoccimarro komplettierte Tim Gramkow -81kg mit einem fünften Platz die Ergebnisse der Teilnehmer aus Niedersachsen.

Quelle: DJB

Foto: EJU – Stanisław Michałowski

13. Juli 2015

DLV erfolgreich bei Universiade

Für Ruth Sophia Spelmeyer (VfL Oldenburg) reichte die persönliche Bestzeit von 52.04 s auf der 400m Strecke leider nur für einen vierten Platz bei der Universiade in Gwangju (Südkorea). Erste wurde die Südafrikanerin Justine Palframan mit einer Zeit von 51.27 s.

Insgesamt konnte der DLV sich mit seinen 17 Startern sieben Medaillen, darunter drei in Gold, sichern. An der Sommer-Universiade, die vom 03.-14 Juli 2015 zum 28. Mal stattfindet, nehmen rund 13.000 Studierende aus über 150 Nationen teil.