Archiv: Juni 2015

29. Juni 2015

OSP beim ECSS-Kongress

Mit Prof. Dr. Rainer Knöller und Dr. Heinz Nowoisky haben zwei Trainingswissenschaftler des Olympiastützpunktes Niedersachsen am diesjährigen Kongress der Europäischen Gesellschaft für Sportwissenschaft (ECSS) in teilgenommen. Der Kongress, der vom 24. bis 27. Juni im schwedischen Malmö stattgefunden hat, zählt mit rund 2.400 Teilnehmern zu den größten und wichtigsten Veranstaltungen in der Sportwissenschaft.

 

Auf der Veranstaltung hielt Dr. Knöller einen Vortrag mit dem Thema „Leistungsfähigkeit, Trainingsanalyse und Ansteuerung von Regeneration im Spielsport am Beispiel einer Spitzenhandballmannschaft“. Dieser basiert auf einem Projekt zur Untersuchung der Ansteuerung von Regeneration im Spielsport am Beispiel des Handballsports, das zusammen mit Wissenschaftlern und Partnern aus dem Institut für Sportwissenschaften der Universität Hildesheim, der TSV Burgdorf Handball GmbH, dem Berufsgenossenschaftliche Krankenhaus Hamburg und der Medizinischen Hochschule Hannover durchgeführt wurde.

Über zwei Jahre wurden 16 Spieler beobachtet und dabei Parameter zur Leistungsfähigkeit, Trainingsdatenanalyse und Regenerationsfähigkeit untersucht. Es zeigte sich, dass die konditionelle Leistungsfähigkeit der Spieler jeweils im Rahmen der Vorbereitungsphase erhöht und im Saisonverlauf trotz geringem Anteil an unspezifischem Training stabilisiert werden konnte. Um den kritischen Faktor der Verletzungen mit Folge Trainingspause und ggf. längere Spielunfähigkeit einzuschränken, wurde ein System zur Analyse von individuellen Regenerationsparametern eingeführt. Belastungsdaten wurden webbasiert morgens durch die Sportler protokolliert, in-time analysiert und an den Trainer zur Feinsteuerung des Trainings weitergeleitet.

Neben der Feinsteuerung des individuellen täglichen Trainings fanden sich in einer retrospektiven ersten Analyse der Daten als Ergebnis ein um 24-48 Stunden verzögerter Effekt zwischen hochintensivem Training und starkem, individuellem Ermüdungsempfinden der Spieler.

Als mögliche Konsequenz wird das Verschieben des Ruhetages nach einem Spiel auf den zweiten Tag diskutiert und am Spiel-Folgetag ein leichtes Training empfohlen.

Weitere Untersuchungen sind geplant, um diesen komplexen Prozess mit weiteren Ergebnissen zu stützen und die Theorie – Praxislücke zu verringern.

28. Juni 2015

European Games – Judo

Bei den European Games in Baku, die für die Judoka auch als Europameisterschaft gelten, haben die niedersächsischen Teilnehmer Dimitri Peters (Judo-Team Hannover) und André Breitbarth (SFV Europa Braunschweig) die Medaillenränge knapp verpasst. In der Gewichtsklasse -100 kg platzierte sich Peters auf Rang 5. Breitbarth erreichte in der +100kg-Klasse Platz 7. Im Teamwettbewerb belegte die deutsche Männer-Nationalmannschaft einen undankbaren fünften Platz.

Quelle: DJB

Foto: EJU

24. Juni 2015

Patrick Weissinger neuer Wasserball-Bundestrainer

Auf Vorschlag des Fachspartenvorsitzenden Hans-Jörg Barth hat das Präsidium des Deutschen Schwimm Verbandes (DSV) den 42-jährigen Patrick Weissinger (Esslingen) zum neuen Trainer für die A-Nationalmannschaft der Männer berufen. „Ich kenne Patrick Weissinger noch als Spieler, Kapitän der Nationalmannschaft und Aktivensprecher. Wir hatten immer ein gutes Einvernehmen, und ich freue mich auf die Zusammenarbeit“, erklärt DSV-Präsidentin Dr. Christa Thiel.

Weissinger erhält einen Vertrag bis September 2016, dann erfolgt eine Stellenausschreibung für den neuen olympischen Zyklus.

Um den Traum von Rio aufrecht zu erhalten, ist im Januar bei der Europameisterschaft in Belgrad mindestens eine Platzierung unter den ersten acht Mannschaften gefordert, nur dann schaffen es die Wasserball-Männer zum Olympiaqualifikationsturnier im März 2016.

21. Juni 2015

European Games-Wasserball

Für die jungen U17-Wasserballspieler war Baku ein tolles Erlebnis, bei dem viele wertvolle Erfahrungen gesammelt werden konnten, die wiederum auch als Motivation für die Zukunft wirken werden. Zum ersten Mal seit 2006 platzierten sich wieder beide deutschen Teams, sowohl Damen als auch Herren, unter den besten acht Europas.

Während die Frauen als Vierte aus der Gruppenrunde in die Platzierungsspiele starteten und nach einem Sieg über Frankreich (8:10) und Serbien (11:13) auf Platz sieben landeten, musste das Herren-Team, nach einer knappen 8:9 Niederlage gegen Ungarn, Siege gegen Rumänien (10:5) und Aserbaidschan (17:7), als Zweiter der Gruppenrunde sich im Viertelfinale Kroatien 12:18 geschlagen geben. In den Platzierungsspielen ersatzgeschwächt blieb das Team gegen Russland (9:16) und Ungarn (6:15) deutlich hinter den anfänglich gezeigten Leistungen zurück und wurde leider „nur“ Achter.

 

Quelle: DSV

15. Juni 2015

Silber für Dimitri Peters in Budapest

Dimitri Peters besiegte in der Klasse bis 100 kg Alejandro San Martin Carrera aus Spanien nach nur 43 Sekunden mit Ude-gatame. Gegen Baboukar Mane aus dem Senegal holte er den Sieg durch Juji-gatame. Im Viertelfinale schlug der Hannoveraner Mykhailo Cherkasov aus der Ukraine nach 1:47 Minuten. Im Halbfinale siegte der 31-Jährige vorzeitig gegen Martin Pacek aus Schweden. In einem Finalkampf ohne Wertungen gegen den fünffachen Afrikameister Ramadan Darwish aus Ägypten fiel die Entscheidung durch 2:1 Shido-Bestrafungen gegen den Olympia-Dritten von London.

Quelle: DJB
Bild: IJF Media by G. Sabau

12. Juni 2015

Eröffnung der Europaspiele

In Baku werden am heutigen Freitag die ersten Europaspiele eröffnet. Der DOSB wird mit dem Motto „Wir für Deutschland“ mit 256 Athletinnen und Athleten an der Veranstaltung in Aserbaidschan teilnehmen. Vom 12. – 28. Juni stehen sich in 20 Sportarten und 253 Wettkämpfen rund europäische 6000 Spitzensportler gegenüber.

Die Eröffnungsfeier wird ab 17:30 Uhr live bei SPORT1 übertragen.

Quelle: DOSB

7. Juni 2015

Erfolgreiches Wochenende für den DJB

Während  beim European Cup U20 in Leibnitz (Österreich) bei den Junioren  alle Goldmedaillen nach Russland gingen, konnten die Frauen des DJB drei Titel erkämpfen. Damit gab es für Deutschland Rang zwei im Medaillenspiegel hinter Russland. David Tekic aus Hamburg gewann -90 kg eine der drei Silbermedaillen für den DJB, sechs Bronzemedaillen rundeten das hervorragende Ergebnis für die deutschen Judokas ab.

Drei Gold-, drei Silber- und vier Bronzemedaillen erkämpften die deutschen Judokas bei den European Open in Minsk (Weißrussland). Damit belegte der DJB bei dieser Veranstaltung Rang zwei im Medaillenspiegel hinter Frankreich. Lea Püschel (JC Osnabrück) erzielte bei den Frauen -70 kg eine der Bronzemedaillen (im Bild rechts), Igor Wandtke (JT Hannover) bei den Männern -73 kg)

Quelle: DJB

Bild: EJU – Yuriy Skuratovich

7. Juni 2015

Erfolgreiche NLV-Leichtathleten in Regensburg

Der Wolfsbuger Sven Knipphals nutzte die Regensburger Sparkassen-Gala um zu zeigen, wer der schnellste Deutsche auf 100m ist. Im Vorlauf verbesserte er seine persönliche Bestzeit um sechs Hundertstel auf 10,13 Sekunden und bestätigte dabei die Norm für die WM in Peking (China). Auf das Final verzichtete Sven Knipphals und lief mit der DLV-Männer-Staffel über 4 x 100 Meter 38,65 Sekunden, eine Verbesserung um acht Hundertstel gegenüber den IAAF World Relays Bahamas zwei Wochen zuvor.

Im Rennen der Frauen über 400 Meter konnte die Oldenburgerin Ruth Sophia Spelmeyer nicht nur ihrer Favoritenrolle gerecht werden, sondern steigerte auch ihre persönliche Bestzeit um fünf Hundertstel auf 52,58 Sekunden. Eine gute Empfehlung für die Team-EM in Cheboksary (Russland).

Eike Onnen bestimmte mit 2,24 Meter den Hochsprung. Der Sportler von der LG Hannover nahm alle Höhen im ersten Versuch, lediglich an der WM-Norm von 2,30 Metern scheiterte er.

Quelle: Leichtathletik.de

4. Juni 2015

Professor am OSP

Mit Dr. Rainer Knöller hat der LandesSportBund Niedersachsen jetzt einen weiteren Professor in den eigenen Reihen.

Dr. Knöller, der seit 1998 als Trainingswissenschaftler am OSP Niedersachsen arbeitet, ist seit 2007 als Gastdozent am Institut für Sportwissenschaft der Stiftung Universität Hildesheim tätig. In einer Antrittsvorlesung gab er am Mittwoch Einblicke in die praktische Arbeit am OSP und den Bezug zu Forschung und Lehre.

Der LSB-Vorstandsvorsitzende Reinhard Rawe gratulierte Dr. Rainer Knöller bei der Veranstaltung zur Ernennung zum Honorarprofessor.

 

Foto: Neugebauer