Archiv: Mai 2015

31. Mai 2015

Annika Roloff dominiert in Soest

Obwohl das vierte Stabhochsprung-Festival in Soest noch am Samstag wegen Regen abgebrochen werden musste, bot der Sonntag den Teilnehmern angenehme Temperaturen und trockenes Wetter. Bei den Wettbewerben der Frauen belegte Annika Roloff den ersten Platz.
Mit 4,25 Metern konnte die Sportlerin vom MTV 49 Holzminden sich vor den beiden Leverkusenerinnen Franziska Kappes und Regina Kramer behaupten, die mit 4,15 m persönliche Bestleistungen erreichten.
Der Versuch Annika Roloffs 4,40 Meter zu springen und damit die Norm für die Universiade im südkoreanischen Gwangju an diesem Tag auch zu erreichen, misslang – wenn auch zweimal nur knapp.

Quelle: DLV

28. Mai 2015

Nominierungskriterien für Rio 2016

Der Vorstand des DOSB hat die Qualifikationswege für die einzelnen Sportarten zu den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro beschlossen.
Bei der Nominierung der Athleten und Betreuer in den einzelnen Sportarten stützt er sich auf die Vorschläge der jeweiligen Spitzenverbände. Der DOSB-Vorstand entscheidet abschließend und orientiert sich dabei an den Nominierungsgrundsätzen. Darüber hinaus würdigt er insbesondere auch die Persönlichkeit und das sportliche Verhalten von Athleten und Betreuern.
http://www.dosb.de/de/olympia/olympische-spiele/sommerspiele/rio-2016/dokumente/

Quelle: DOSB

28. Mai 2015

Ruder EM

Der Deutsche Ruderverband geht bei der Ruder-Europameisterschaft vom 29. – 31. Mai in Poznan (Polen) außer im Leichtgewichts-Männer-Einer und –Doppelzweier mit allen Bootsklassen an den Start.
Auch Niedersächsische Athleten sind auf dem Maltasee mit am Start. Alexander Egler im Männer-Vierer, Matthias Arnold und Julius Peschel im Leichtgewichts-Männer-Vierer und Mari-Cathérine Arnold im Frauen-Doppelvierer sowie Patrick Leineweber und Peter Kluge als Ersatzleute komplettieren das DRV-Team. Auf der DRV-Seite rudern.de wird live von der Veranstaltung berichtet.
Quelle: DRV
Bild: Micha Neugebauer

27. Mai 2015

Norm für LA-EM U20

Beim ersten Nominierungswettkampf der Langhürdler in Gladbeck erreichte Laura Gläsner (TSV Germania Helmstedt) gleich in ihrem ersten Rennen eine Zeit von 58,84 Sekunden und blieb damit 67/100 Sekunden unter ihrer Bestleistung  aus dem Vorjahr. Die Norm für die U20 EM Mitte Juli in Eskilstuna (Schweden) hat sie damit als zweite Athletin des TSV Germania Helmstedt erreicht. Auch Cathinca van Ameron hat mit ihren 59,34 m den Hammer in der Halle schon über die Norm von 58,50 m geworfen.

27. Mai 2015

DWL Playoffs: Finalisten stehen fest

Im Halbfinale um die Deutsche Wasserballmeisterschaft ließ Titelverteidiger Wasserfreunde Spandau 04 den Herausforderern vom SSV Esslingen erwartungsgemäß keine Chance. Mit dem dritten deutlichen Sieg im dritten Spiel der „Best-of-five-Serie“ machte der Rekordchampion aus Berlin (33 x Deutscher Meister) am Sonntag vorzeitig den Finaleinzug perfekt. Das Spiel endete 19:6 (7:0, 2:2, 5:2, 5:2).

Im Finale um die Deutsche Meisterschaft trifft das Team von Spandau-Trainer Petar Kovacevic nun auf Dauerrivale ASC Duisburg, der ebenfalls, dafür etwas überraschend, glatt mit 3:0 Siegen in die Finalserie (Modus ebenfalls „best of five“) einzog. Das junge Team des ASCD räumte dabei keinen Geringeren als Waspo 98 Hannover aus dem Weg. Die ambitionierten Niedersachsen gingen mit dem erklärten Ziel in die Saison, Meister Spandau vom nationalen Thron zu stürzen. Das entscheidende dritte Spiel am Sonntag in Hannover endete äußerst torarm 3:5 (0:0, 1:2, 1:1, 1:2).
Die Finalpaarung ASC Duisburg (6 x Deutscher Meister) – Wasserfreunde Spandau 04 ist das deutsche Dauerduell der letzten Dekade. Bereits zum neunten Mal in Folge treffen die beiden Teams im finalen Kampf um den Deutschen Meistertitel aufeinander, wobei Duisburg lediglich 2013 den Pokal in die Höhe stemmen durfte. Start der Finalserie ist der 10. Juni 2015.
Ebenfalls am 10. Juni beginnt der Kampf um Bronze zwischen Waspo 98 Hannover und dem SSV Esslingen, ebenfalls eine Duell-Neuauflage der vergangenen Saison.

Unterdessen fanden andernorts die weiteren DWL-Platzierungsspiele statt. Nachfolgend das Endresultat:
5. Platz: White Sharks Hannover
6. Platz: SV Bayer Uerdingen 08
7. Platz: SV Krefeld 1972
8. Platz: SVV Plauen
9. Platz: OSC Potsdam
10. Platz: SG Neukölln Berlin
11. Platz: SV Cannstatt
12. Platz: SC Neustadt/Weinstraße

Quelle: DSV

26. Mai 2015

Aktuelle Bestenlisten 2015 online

Die aktualisierten Ausgaben der deutschen Jahres-Bestenliste der Männer und Frauen sowie der deutschen Jugend-Bestenlisten U18 und U20 für das Jahr 2015 sind jetzt auf www.leichtathletik.de online. Berücksichtigt wurden die Ergebnisse der jüngsten Wettkämpfe.

Bild: Micha Neugebauer

13. Mai 2015

Europäische Polizeimeisterschaft

Zwei Europameisterinnen der Polizei kommen aus Niedersachsen.
In der Gewichtsklasse -70 Kg gewinnt Lea Püschel bei der 17. Europäischen Polizeimeisterschaft Judo in Dresden nach drei souveränen Siegen die Goldmedaille.
Und auch in der für sie ungewohnten Gewichtsklasse +78 Kg erzielte Annika Heise nach drei bärenstarken Kämpfen mit vorzeitigen Siegen die Goldmedaille.
Quelle: NJV-Medienteam
Bild: EJU – Sören Starke

4. Mai 2015

André Breitbarth Siebter in Kroatien

Beim Judo Grand Prix in Kroatien waren neben dem Goldmedaillengewinner Dimitri Peters auch die beiden weiteren Sportler des „Teams Hannover“, André Breitbarth (SFV Europa Braunschweig) und Igor Wandtke (Judo-Team Hannover), am Start.

André, der sich nun an Position 17 der Weltrangliste wiederfindet, traf in der Gewichtsklasse über 100 Kilogramm nach einem Freilos mit Or Sasson auf einen alten Bekannten –gegen den Israeli kämpfte er zuletzt im kleinen Finale des Grand Prix von Düsseldorf. In Zagreb gelang dem Braunschweiger die Revanche für die verpasste Medaille bei der Heimveranstaltung: Mit einem fulminanten Okuri-Ashi-Barai konnte er das erneute Aufeinandertreffen für sich entscheiden und zog in das Poolfinale ein. Dieses hatte er gegen den 29. der Weltrangliste, Iakiv Khammo aus der Ukraine, zu bestreiten. Auch diesen Kampf begann Breitbarth stark. So hatte er seinen Kontrahenten bereits nach 35 Sekunden in einem Haltegriff, aus dem dieser sich allerdings befreien konnte. Auch im weiteren Verlauf des Kampfes hielt André gut mit und hatte seinerseits Chancen auf den Sieg. Nach 2:20 Minuten gelang Khammo mit einem mit Waza-ari bewerteten Konter jedoch die kampfentscheidende Aktion und schickte unseren Athleten in die Trostrunde.

In der Hoffnungsrunde wartete mit dem Vorjahressieger, Roy Meyer aus den Niederlanden, ein schwerer Gegner. André konnte sich gegen die Nummer 8 der Welt nicht durchsetzen und verlor nach etwa der Hälfte der Kampfzeit mit Ippon für O-uchi-ari. Meyer konnte sich am Ende des Tages über die Bronzemedaille freuen. Unser Olympiaaspirant beendete das Turnier damit auf dem siebten Platz, was ihm immerhin 48 Zähler für die Weltrangliste einbringt. Vielmehr kann sich Breitbarth über die im Vergleich zu seinen letzten Starts verbesserte Gesamtperformance freuen und seinen kommenden Aufgaben hoffnungsvoll entgegensehen.

Für Igor Wandtke hat es hingegen an diesem Wochenende nicht sollen sein. In der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm war der Wettkampf für den 24-Jährigen bereits nach seiner Auftaktniederlage gegen Andrea Regis aus Italien beendet. „Die erste Station verlief leider nicht wie erwünscht. Nach gutem Beginn und Yuko-Führung verließen mich ungewohnter Weise die Kräfte, sodass ich im Verlaufe des Kampfes 2 Yuko abgegeben und mich geschlagen geben musste“, berichtete er über seinen Wettkampf. Bereits am nächsten Wochenende hat er beim Grand Slam in Baku (Aserbaidschan) wieder die Möglichkeit, Qualifikationspunkte für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro 2016 zu sammeln.

Bericht: NJV-Medienteam (Christian Jelinsky)
Foto: IJF

4. Mai 2015

Andreas Toba holt Bronze in Sao Paulo

Zum Abschluss des World Challenge Cups in Sao Paulo/Brasilien gab es für die deutschen Turnerinnen und Turner am vergangenen Sonntag (03. Mai) noch einmal eine Silber- und vier Bronzemedaillen.  Am ersten Finaltag sicherten sich die deutschen Turnerinnen und Turner bereits einmal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze.
Rang zwei sicherte sich am Boden die Stuttgarterin Elisabeth Seitz, die sich mit 13,40 Punkten lediglich der Goldmedaillengewinnerin der Olympischen Jugendspiele an diesem Gerät, der Brasilianerin Flavia Saraiva (13,625), geschlagen geben musste. Sehr erfreulich verlief die Entscheidung auch für die Karlsruherin Leah Grießer, die mit 13,325 Punkten ebenfalls noch den Sprung aufs Podest schaffte. Darüber hinaus überzeugte die Chemnitzerin Sophie Scheder am Schwebebalken als Dritte mit 14,00 Punkten.
Bei den Männern holte der frühere Europameister Matthias Fahrig (SV Halle) nach Rang zwei am Sprung auch am Boden Edelmetall. Mit 15,475 Punkten gab es für den Sportsoldaten Bronze. Auch der Hannoveraner Andreas Toba ging diesmal – anders als am ersten Finaltag – nicht leer aus und sicherte sich mit einem guten Vortrag Rang drei am Pauschenpferd (14,40).
Quelle: DTB
Bild: NTB-infoline